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207 S. ; 22 cm Schutzumschlagkanten berieben und mit Randanrissen, Buch: Kanten gering bestossen, von Barbara Frischmuth auf dem Vortitelblatt mit schwarzem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Barbara Frischmuth (* 5. Juli 1941 in Altaussee, Salzkammergut; ? 30. März 2025 ebenda[1]) war eine österreichische Schriftstellerin und Übersetzerin. Leben Buchwoche in Wien 1974. Von links nach rechts: Alfred Hrdlicka, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Barbara Frischmuth Barbara Frischmuth wurde in Altaussee als Tochter des Hoteliers Anton Frischmuth und seiner Gattin Maria (geb. Schmidt) geboren. Sie blieb das einzige Kind aus dieser Ehe. Nach dem Tod des Vaters, er fiel im Zweiten Weltkrieg 1943 in Russland, führte seine Witwe den Hotelbetrieb des ?Parkhotels? am Altausseer See[2] bis 1956 weiter. Barbara verbrachte ihre Kindheit in Altaussee. Ab Herbst 1951 besuchte sie das Gymnasium und Pensionat der Kreuzschwestern in Gmunden, ihre Sommerferien verbrachte sie in Altaussee. Die Gymnasialoberstufe besuchte Barbara Frischmuth zunächst im Privat-Realgymnasium Bad Aussee. Nachdem ihre Mutter 1956 das Parkhotel hatte aufgeben müssen, übersiedelte sie mit ihr nach Graz. Maria Frischmuth führte in Graz bis 1976 das Gasthaus Brauhaus Reininghaus in Eggenberg.[3] 1959 bestand Barbara Frischmuth die Matura am 2. Bundesrealgymnasium für Mädchen in der Grazer Pestalozzistraße.[2] An der Karl-Franzens-Universität studierte Frischmuth ab Herbst 1959 am Dolmetsch-Institut Türkisch und Englisch. Da sie 1960 als erste Europäerin ein Stipendium für die anatolische Universität Erzurum erhielt, verbrachte sie neun Monate in der Türkei. Nach ihrer Rückkehr nach Graz im Februar 1961 gab sie ihr Englisch-Studium auf und wendete sich dem Ungarischen zu. 1962 legte sie erfolgreich die Fachprüfung für Übersetzer aus dem Türkischen ab, 1964 die Fachprüfung aus Ungarisch.[2] 1964 übersiedelte Frischmuth nach Wien, wo sie ein Doktoratsstudium der Turkologie, Iranistik und Islamkunde begann. Im Herbst 1966 brach sie ihr Studium ab und wurde hauptberuflich als Schriftstellerin und Übersetzerin aktiv. Für ihre Arbeit inspiriert wurde sie u. a. von H. C. Artmann, E. T. A. Hoffmann, Arno Schmidt, Lewis Carroll und James Joyce. Schon während ihrer Studienzeit veröffentlichte sie Gedichte und wurde 1962 Mitglied der später sogenannten ?Grazer Gruppe? Sie nahm an Lesungen teil und kam mit dem Forum Stadtpark in Kontakt, zu dessen Gründungsmitglied sie während ihrer Zeit in Erzurum ernannt wurde. Mehrere Auslandsaufenthalte führten sie in die Türkei, nach Ungarn, Ägypten, England, China, Japan und die USA, wo sie am Oberlin College in Ohio und an der Washington University in St. Louis Vorlesungen hielt. Am 22. März 1971 heirateten Barbara Frischmuth und Günther Grün (* 2. Mai 1942).[2] Zwei Jahre später, am 1. Dezember 1973, kam in Wien ihr Sohn Florian Anastasius Grün zur Welt. 1974 kehrte Barbara Frischmuth mit ihrem Kind für einen Sommer nach Altaussee zurück. Günther Grün betrieb als Sulky-Fahrer Pferdesport, und die Familie lebte in einem Gestüt mit vierzig Pferden in dem niederösterreichischen Ort Oberweiden. Ab Mitte der 1970er Jahre ging die Ehe allmählich in die Brüche. Nach der Scheidung am 18. August 1977 nahm Barbara Frischmuth wieder offiziell ihren Geburtsnamen an. Sie verbrachte immer mehr Zeit in Altaussee, wo sie am 25. März 1988 den Psychiater und Neurologen Dirk Penner heiratete.[2] Seit 1999 lebte die Autorin wieder dauerhaft in Altaussee, wo sie sich unter anderem als langjährige Obfrau und Schirmherrin des Literaturmuseums Altaussee besonders verdient machte.[4] In Altaussee befindet sich auch ihr Garten, der den Stoff für ihre drei Gartengeschichten-Bücher lieferte. Sie war als Schriftstellerin, Übersetzerin und Kolumnistin tätig. Barbara Frischmuth war weiters die Nichte von Edith Hauer-Frischmuth, deren Lebensgeschichte sie in ihr Werk Einander Kind einfließen ließ, zu der sie allerdings ein familiär gespaltenes V.
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