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GALERIE HIMMEL, Dresden, Germany
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Rochlitz. Schloss Rochlitz. Darnstedt. Rochlitz.1815. Radierung / Strichätzung. Historische Ortsansicht, von Johann Adolph Darnstedt, nach Adrian Zingg. 9,6 x 7,4 cm (Darstellung), 12 x 8 cm (Blatt).Aus: Friedrich Kind [Hrsg.], Becker's Taschenbuch zum geselligen Vergnügen (Leipzig: Gleditsch 1815). Blatt leicht braunfleckig. Sonst aber guter Zustand.Johann Adolph Darnstedt (1769 Auma - 1844 Dresden). Deutscher Landschaftszeichner und Radierer. Kam 1784 nach Dresden, wo er Zeichenunterricht an der Kunstakademie nahm, um ab 1790 beim Hofkupferstecher Christian Gottfried Schultze zu studieren. Arbeitete nach dem Studium als Stecher in Dresden und brachte zunächst 1796 die Folge 16 Stück Landschaften nach der Natur aus dem Plauenschen Grunde heraus. Zwei um 1801 radierte Blätter nach Dietricy (Der Weise und Der Weise unter den Hirten) erbrachten ihm die Empfehlung des Akademiedirektors Graf Marcolini für eine jährliche Besoldung durch den sächsischen König, die er ab 1804 erhielt. 1811 Ernennung zum Mitglied der Dresdner Akademie, es folgten die Akademien in Berlin, Mailand, Kopenhagen und St. Petersburg. 1815 Ernennung zum außerordentlichen Professor. Strebte vergeblich die Nachfolge Adrian Zinggs in dessen ordentliche Professur an. Erkrankte 1819 durch Überanstrengung bei der Arbeit an der nach Domenico Quaglio gefertigten Platte Ansicht der Domkirche zu Köln am schwarzen Star und erblindete zunehmend, weshalb er 1829 in den Ruhestand trat. Darnstedt zählt zu den besten Landschaftsradierern seiner Zeit. Sein Werk fand u.a. die Anerkennung Goethes. Seine Blätter nach Johann Georg Wagner, Johann Christian Klengel oder auch Philipp Otto Runge (Die Tageszeiten, 180305) suchen ihresgleichen. Für den Dresdner Gelehrten Wilhelm Gottlieb Becker (1753-1813) schuf er zahlreiche Illustrationen: So für dessen Taschenbuch, das Augusteum, das Seifersdorfer Tal (1792), schließlich 40 Kupfer nach eigener Zeichnung zu Beckers Beschreibung des Plauenschen Grundes (1799).Adrian Zingg (1734 St. Gallen - 1816 Leipzig). Schweizer Maler, Zeichner, Radierer und Kupferstecher. Er war ein Wegbereiter der neueren Dresdner Landschaftsmalerei. Lehre beim Kupferstecher Johann Rudolf Holzhalb. 1757 bei Johann Ludwig Aberli in Bern, der ihn Ansichten aus der Schweiz stechen liess. 1759-66 im Atelier von Johann Georg Wille. Wurde 1764 von Christian Ludwig von Hagedorn als Kupferstecher an die neugegründete Dresdner Akademie berufen, wo er ab 1766 lehrte. Pflegte engen Kontakt zum Dresdner Maler Christian Wilhelm Ernst Dietrich, dessen druckgrafisches Werk er ab 1774 vollendete und publizierte. 1769 Mitglied der Wiener Akademie, 1787 Mitglied der Berliner Akademie. 1803 Professur für Kupferstich an der Dresdner Akademie; Titel eines kurfürstlichen Hofkupferstechers. Zingg prägte zusammen mit seinem Freund Anton Graff die Bezeichnung Sächsische Schweiz für das Elbsandsteingebirge, zu dem er zahlreiche Veduten in Sepiamalerei und Radierung schuf. Rechts unten signiert: J. A. Darnstedt sc. Unterhalb der Darstellung betitelt. Seller Inventory # 00120608
Title: Rochlitz. Schloss Rochlitz. Darnstedt. ...
Publication Date: 1815
Binding: Soft cover
Condition: guter Zustand
Signed: Signed by Author(s)
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