Das Finanzkapital.
Hilferding, Rudolf:
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Add to basketXI, 477 S. Gr.8°, HLn. Die eigenständige Abhandlung erschien als Dritter Band der Marx-Studien, Blätter zur Theorie und Politik des wissenschaftlichen Sozialismus, herausgegeben von Max Adler und Rudolf Hilferding. Das Werk wurde erstmals 1910 veröffentlicht. Hilferding (1877-1941) gilt aufgrund seiner Wiener Herkunft als einer der Hauptvertreter des sog. Austromarxismus. Sein politischer Wirkungskreis ging geografisch aber weit über das Österreichisch-Habsburgerische hinaus. Er war ab 1917 Mitglied der USPD und von 1918 bis 1923 Chefredakteur des USPD-Zentralorgans Freiheit , das mit dem Vorwärts konkurrierte. Während der Weimarer Republik war er 1923 und von 1928 bis 1929 Reichsfinanzminister. 1933 ausgebürgert und emigriert, ging er zunächst nach Zürich, ab 1938 lebte er in Frankreich. Er war Mitglied des Exilvorstands der SPD (SoPaDe). 1934 verfasste er das Prager Manifest, mit dem der Exilvorstand der Partei unter dem Druck der innerparteilichen Oppositionsgruppen Revolutionäre Sozialisten Deutschlands (RSD) und Neu Beginnen zum revolutionären Umsturz des NS-Regimes aufrief. Nach der Nazi-Okkupation Frankreichs wurde Hilferding in Marseille von den französischen Behörden verhaftet und an die Gestapo ausgeliefert. Er starb im Februar 1941 nach Folterungen in Gestapohaft in Paris. In seinem Vorwort zu Das Finanzkapital führt Hilferding aus, dass die Erkenntnis der Vergänglichkeit und Überwindung des Kapitalismus das Studium der Resultate des Marxismus erfordert: Die Erhaltung der Klassenherrschaft ist an die Bedingung geknüpft, dass die ihr Unterworfenen an ihre Notwendigkeit glauben. Die Erkenntnis ihrer Vergänglichkeit wird selbst eine Ursache ihrer Ueberwindung. Daher die unüberwindliche Abneigung der herrschenden Klasse, die Resultate des Marxismus anzuerkennen. Die Kompliziertheit des Systems erfordert zudem ein Studium, dessen Mühen sich nur unterzieht, wer nicht von vornherein von der Unzufruchtbarkeit und Schädlichkeit der Resultate überzeugt ist. So bleibt der Marxismus, der logisch wissenschaftliche, objektive, von Werturteilen freie Wissenschaft ist, in seiner historischen Stellung notwendigerweise das Besitztum der Wortführer jener Klasse, deren Sieg er als Resultat seiner Untersuchung erhält. Nur in diesem Sinne ist er Wissenschaft des Proletariats und der bürgerlichen Oekonomie entgegengesetzt, während er den Anspruch jeder Wissenschaft auf die objektive Allgemeingültigkeit ihrer Ergebnisse unbeugsam festhält. - Vorwort mit Anstreichungen, sonst guter Zustand. 1100 gr.
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