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159 S. Exemplar aus dem Vorbesitz des libertären Dokumentaristen H.D. Heilmann, daher mit vereinzelten Anstreichungen. Vergilbtes Exemplar mit beriebenem und leicht verschmutztem Einband. Die Seiten sind leicht gebräunt, aber sauber. - "Auf dem VI. Parteitag der ,Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands" (SED), der vom 15. bis 21. Januar 1963 in Ostberlin tagte, wurde das vom Zentral- komitee vorgelegte ,Programm der SED" verabschiedet. Es soll, wie der 1. Sekretär der Partei, Walter Ulbricht, in seiner Begründungsrede sagte, ,für einen langen Zeitraum die Entwicklung unserer Partei und zugleich des ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates bestimmen". Bisher hatte die SED kein eigenes Parteiprogramm. Die zunächst in der Zone nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen neu gebildete KPD hatte im Juni 1945 als Richtlinie den sogenannten Gründungsaufruf erlassen, der im Grunde darauf hinauslief, die kommunistischen Machtziele in Deutschland zu verschleiern. Er gipfelte in dem Bekenntnis zur, Vollendung der bürgerlich- demokratischen Umbildung von 1848" und leugnete, daß es ein Ziel der Kommunisten sei, Deutschland das Sowjetsystem aufzuzwingen. Als die SED, nach Unterdrückung und Ausschaltung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in der Zone auf dem I. Parteitag der SED am 21./22. April 1946 gebildet wurde, erließ sie eine Erklärung unter dem Titel,Grundsätze und Ziele der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands", die ebenfalls eine Verschleierung der eigentlichen Ziele des Kommunismus in Deutschland war. Das Versprechen, dem II. SED-Parteitag ein klares Programm vorzulegen, wurde nicht eingehalten. Der III. Parteitag stellte zwar fest, daß die "Grundsätze und Ziele" überholt seien, von einem neuen Programm indes war nichts mehr zu hören. Erst der V. Parteitag beschloß, eine neue Programmkommission zu bilden und dem nächsten Parteitag einen Programmentwurf vorzulegen." Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 250.
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