Published by Um 1925., 1925
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Signed
Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Von der Schauspielerin signiert. Osswalda war zuerst Chortänzerin an einem Berliner Theater, wo sie 1916 für den Film entdeckt und Ernst Lubitsch empfohlen wurde. Sie drehte fast ausschließlich mit ihm und war der Star seiner frühen Komödien. Die meisten ihrer frühen Filme gelten heute als verloren. 1921 gründete sie eine eigene Filmgesellschaft, die ihr damaliger Ehemann Baron Gustav v. Koczian leitete (später mit seiner zweiten Ehefrau der Vater der Schauspielerin Johanna v. Koczian). Sie gehörte neben Henny Porten und Asta Nielsen zu den ersten großen Stars des deutschen Films. "Ihre exzessiven Temperamentsausbrüche führt sie nicht nur ausschweifend lustig, sondern immer auch lustbetont vor. Erotische Offensiven geraten schlagfertig militant (etc.). Ossi ist aufgekratzt, großspurig und schrill. Im stummen Film ist sie die Lauteste." (Cinegraph). Nach Einführung des Tonfilms begann ihr Stern, wie bei so vielen Stummfilmstars, allerdings rasch zu verblassen. Sie starb völlig verarmt 1948 in Prag. Der Photograph Perscheid (1864-1930) gehörte zwischen ca. 1890 und 1920 zu den gesuchtesten Portraitisten. Seine Stellung innerhalb der Photographie seiner Zeit läßt sich am besten mit dem Titel einer kleinen Monographie über ihn - "In vornehmen Kreisen" (J.E. Cornwall, Hersching 1980) - beschreiben, seine Klientel war der Adel, das Militär und andere Berühmtheiten der Jahrhundertwende aus Kunst und Kultur. Sein erstes Atelier eröffnete er 1891 in Görlitz, ging aber 1904 nach Leipzig, wo ihn Max Klinger mit den Künstlern der Stadt bekannt machte. Seit 1905 arbeitete er in Berlin, wo er zum Liebling der Berliner Gesellschaft wurde und sich u.a. mit Max Liebermann und Lovis Corinth befreundete. Stilistisch zählt Perscheid zu den Pictoralisten, seine Aufnahmen stellte er erstmals 1899 bei einer der berühmten Kunstphotographie-Ausstellungen der Hamburger Kunsthalle aus, die Ernst Juhl organisierte. Ihm gelang es auch als Erstem einen dreifarbigen Bromöldruck herzustellen. Daneben widmete er sich auch dem Photographennachwuchs, zu seinen Schülern zählten u.a. Madame d'Ora und Arthur Benda. Später sank sein Stern und er geriet in Geldnot, da er versuchte seinen verschwenderischen und luxuriösen Lebensstil weiter aufrecht zu erhalten. Sein Atelier wurde schon zu Lebzeiten aufgelöst und er starb gesundheitlich angeschlagen und verarmt 1930 in Berlin. Sprache: de.
Language: Czech
Published by Pokrok, Praha, 1930
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Hardcover. Condition: Befriedigend. 8°. 324 (4) S., Orig.-Leinenband (Obálku navrhl / Entwurf: Václav Masek). Erste tschechische Ausgabe, erschien im gleichen Jahr wie die deutsche Erstausgabe. Titel mit handschriftlichem Zitat in tschechischer Sprache und eigenhändiger Signatur von Egon Erwin Kisch, datiert ("V Berlíne, 7/1. 1931" / Berlin, 7.1.1931). - "1927 gab er (Kisch) seinen ersten Reportageband über die Sowjetunion heraus: Zaren, Popen und Bolschewiken (.). Kisch war voller Enthusiasmus für die politischen und sozialen Veränderungen im realsozialistischen Russland. Ein ganz anderes Bild zeichnet Kisch in den Reportagen über seine mehrmonatige Reise in die Vereinigten Staaten um die Jahreswende 1928/1929. Nachdem Kisch das Schiff in New York City verlassen hatte, schiffte er sich wieder ein, diesmal als Leichtmatrose an Bord des Frachtschiffes Jefferson Myers, mit dem er von Baltimore über den Panamakanal nach San Pedro (heute Ortsteil von Los Angeles in Kalifornien) fuhr; dort traf er sich unter anderem mit Charlie Chaplin und dem sozialkritischen Schriftsteller Upton Sinclair. Über San Francisco, Chicago und Detroit kehrte er nach New York zurück. Eine Reportagereihe von dieser Reise (die er, als Kommunist, unter dem Decknamen Dr. Becker machen musste) veröffentlichte Kisch 1930 unter dem ironischen Titel PARADIES AMERIKA". (WIKIPEDIA) - Buchblock schief, Einband berieben, bestoßen u. fleckig, Vorderdeckel leicht gelockert, Inventarstempel auf dem Titelblatt, einige wenige Seiten etwas fleckig.