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    Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. Körner studierte zunächst ab 1896 Musik (Klavier) bei Max Reger, wandte sich dann aber dem Theater zu. Sie debütierte 1898 am Wiener Burgtheater und spielte dann am Wiener Kaiser-Jubiläums-Theater. Von 1905-1909 war sie am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Louise Dumont und Gustav Lindemann engagiert, dann ab 1909 am Hoftheater Dresden. 1915 holte Max Reinhardt sie ans Deutsche Theater Berlin. Sie stand ebenso in Stuttgart und Hamburg auf der Bühne, wo sie auch Regie führte. Von 1919-1925 war sie Intendantin der Schauspielhäuser in Dresden und München. Durch ihre Freundschaft mit der Kollegin Emmy Sonnemann, war sie zu deren Hochzeit mit Hermann Göring eingeladen und wurde bei dieser Gelegenheit zur Preußischen Staatsschauspielerin ernannt. Eine von der NS-Führung angebotene Intendantur in München lehnte sie aber ab um weiterhin unter Gustaf Gründgens in Berlin zu spielen. Auch nach dem Krieg war sie auf deutschen Bühnen präsent und galt als die große alte Dame des deutschen Theaters. Sie war eine der größten deutschen Tragödinnen des 20. Jahrhunderts. Der Photograph Fritz Richard (eig. Joseph Richard Löwit 1870-1933) war ein österreichisch-jüdischer Schauspieler an den Berliner Reinhardt-Bühnen und Amateurphotograph, der dort auch photographierte. Bei seinem Tod kurz nach Machtantritt Hitlers kamen Gerüchte über eine Ermordung auf. 1898 heiratete er Friederike Raithel, die später als Frida Richard ebenfalls eine bekannte Schauspielerin wurde. Beide spielten auch sehr früh schon in zahlreichen Stummfilmen mit, sie später auch beim Tonfilm. Sprache: de.

  • Seller image for Szenenbilder von Hermine Körner in ihrer letzten Rolle als Atossa in Aischylos' "Die Perser" bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen 1960. Teils mit Kollegen, eine Aufnahme während einer Regiebesprechung mit dem Regisseur des Stückes Karl-Heinz Stroux (1908-1985) u.a. 7 Orig.-Photos des Ateliers Waltraud Dönitz, Bensheim-Lustheide bei Köln. for sale by Antiquariat Les-art

    Gelatinesilberabzüge. 17,8 x 23,8 (1) bzw. 9,2 x 11,8 cm (6). Rückseitig jeweils Photographenstempel "Foto-Dönitz" mit Adresse und handschriftliche Negativnummer. Gute Abzüge. Körner studierte zunächst ab 1896 Musik (Klavier) bei Max Reger, wandte sich dann aber dem Theater zu. Sie debütierte 1898 am Wiener Burgtheater und spielte dann am Wiener Kaiser-Jubiläums-Theater. Von 1905-1909 war sie am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Louise Dumont und Gustav Lindemann engagiert, dann ab 1909 am Hoftheater Dresden. 1915 holte Max Reinhardt sie ans Deutsche Theater Berlin. Sie stand ebenso in Stuttgart und Hamburg auf der Bühne, wo sie auch Regie führte. Von 1919-1925 war sie Intendantin der Schauspielhäuser in Dresden und München. Durch ihre Freundschaft mit der Kollegin Emmy Sonnemann, war sie zu deren Hochzeit mit Hermann Göring eingeladen und wurde bei dieser Gelegenheit zur Preußischen Staatsschauspielerin ernannt. Eine von der NS-Führung angebotene Intendantur in München lehnte sie aber ab um weiterhin unter Gustaf Gründgens in Berlin zu spielen. Auch nach dem Krieg war sie auf deutschen Bühnen präsent und galt als die große alte Dame des deutschen Theaters. Die vorliegenden Aufnahmen zeigen sie in ihrer letzten Rolle kurz vor ihrem Tode. Für diese Darstellung der Atossa wurde ihr als Ehrengabe ein Siegelring mit einer griechischen Münze, die einst auf dem Schlachtfeld von Marathon gefunden worden war, überreicht. Diesen Ring - heute als Hermine-Körner-Ring bezeichnet - stiftete sie als Auszeichnung für jene deutsche Schauspielerin "mit dem ernsthaftesten Streben? und bestimmte noch zu Lebzeiten Roma Bahn als erste Trägerin. Die jeweilige Trägerin behält den Ring lebenslang und gibt ihn dann weiter, die heutige Trägerin ist Hildegard Schmahl. Körmer gilt als eine der größten deutschen Tragödinnen des 20. Jahrhunderts. Über die (Theater-)Photographin ist wenig bekannt, sie betrieb 1954-68 ein Atelier in Bensberg-Lustheide bei Köln. Aufnahmen von ihr waren u.a. im Katalog und der Ausstellung "Ins Bild gesetzt. Industriefotografie bei Zanders gestern und heute" des Kulturhauses der Zanders Feinpapiere AG in Bergisch Gladbach 1993 zu sehen und sind in diversen Bildbänden zu finden. Sprache: de.