Published by Hamburg, Kunstverlag Ludwig Carstens um 1921., 1921
Seller: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Germany
Postkartenformate. Sehr gut erhalten. Die Sopranistin und Kammersängerin sang 1904-06 in Trier, dann in Stettin, Breslau und 1912-15 bzw. 1916-1923 an den Stadttheatern Düsseldorf und Hamburg. Sie ist u.a. unter Wilhelm Furtwängler aufgetreten. Weiterführende Lebensdaten konnte ich nicht ermitteln. Der jüdisch-deutsche Photograph Emil Bieber (eig. Emil Berlin 1878-1962) war der Sohn des Photographen Leonard Berlin aus Hamburg, der das Hamburger Atelier seiner Tante, der Daguerreotypistin Emilie Bieber übernommen und nach deren Tod 1884 weitergeführt hatte. 1893 eröffnete er eine Filiale in Berlin und beide Ateliers wurden unter dem Namen Bieber weiterbetrieben. Leonard und Emil nannten sich mit Nachnamen auch Berlin-Bieber. Emil war seit 1903 Mitinhaber, übernahm später dann die Ateliers von seinem Vater und machte sie zu zwei der bedeutendsten deutschen Portraitateliers. Als Jude verkaufte er wegen des Boykotts jüdischer Geschäfte 1933 die Ateliers und verließ 1938 Deutschland. Er ging mit seiner Familie nach Südafrika, wo er bis 1955 tätig war. Das Berliner Atelier firmierte auch nach dem Verkauf weiterhin unter dem Namen "Emil Bieber Berlin". Sprache: de.