Language: Latin
Published by Typis San-Blasianis, Kloster St. Blasien, 1797
Seller: buch&kunst, Menziken, AG, Switzerland
First Edition
24 x 20 cm, schlichter Pappband der Zeit mit orangem Rückenschild, 1 Bl., Titelbl., XXX, 1 Bl., 368 S., 204 S. Einband leicht berieben, Ecken bestossen, leicht fleckig, 1 Seite mit Randausriss, dieser nicht in den Text reichend, insgesamt gutes, ansprechendes Exemplar der seltenen Darstellung der Geschichte des Bistums Chur! Ambrosius (Ambros) Eichhorn (1758 - 1820) war ein Benediktiner, Lehrer, Historiker, Priester und Schriftsteller. Graubünden hatte in ihm einen Vertreter der sorgfältig fundierten, ersten Gesamtdarstellung und Quellenveröffentlichung gefunden. Martin Gerbert (1764-1793), der Fürstabt von St. Blasien, beabsichtigte um 1780 eine Germania Sacra, ein Geschichtswerk über alle Klöster und Bistümer des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation herauszugeben. Eichhorn sollte hierfür den Churer Sprengel bearbeiten. Im Sommer 1787 begann er mit der Sichtung von Akten und Dokumenten im Churer Archiv. Im Anhang zur Episcopatus Curiensis finden sich 161 Urkunden zur Geschichte des Bistums Chur, die tlw. in altem Deutsch verfasst sind. Später verfasste Eichhorn auch umfangreiche Arbeiten zur Geschichte Kärntens (nach Wikipedia).