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  • ALBERMANN Wilhelm - SCHMIDT Werner.:

    Language: German

    Published by Köln., 2001

    ISBN 10: 3927396850 ISBN 13: 9783927396852

    Seller: Antiquariat Heinzelmännchen, Stuttgart, Germany

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    295 Seiten. Mit zahlreichen Abbildungen. Illustrierter Original-Leinwand-Einband. 28x21 cm * Publikationen des Kölnischen Stadtmuseums, Band 3. Mit einem Gesamtverzeichnis der Werke nach Orten. Bauplastik. Denkmäler (Kriegerdenkmäler). Grabmäler. Freie Kunst. Bildwerke für Kultus und Andacht. --- Wilhelm Albermann (* 28. Mai 1835 in Werden an der Ruhr; 9. August 1913 in Köln; vollständiger Name: Johann Friedrich Wilhelm Albermann) war ein deutscher Bildhauer. Albermann war der Sohn eines Schreinermeisters. Er besuchte bis zum 16. Lebensjahr die Rektoratsschule in Werden und absolvierte danach in Elberfeld eine Lehre als Holzbildhauer. 1855 wurde er nach Berlin zum Militär einberufen und erfüllte seine Dienstpflicht beim 2. Garde-Grenadieregiment. Sein Kompaniechef erkannte die künstlerische Begabung Albermanns und gestattete ihm, während der Dienstzeit und in Uniform die Berliner Kunstakademie zu besuchen. In dieser Zeit schloss sich Albermann dem Katholischen Leseverein, der ersten Studentenkorporation des KV, jetzt K.St.V. Askania-Burgundia an. Albermann arbeitete dann zunächst für seine Lehrer Hugo Hagen und August Fischer. 1864 wurde er Soldat im Krieg gegen Dänemark und ging anschließend 1865 wieder zurück nach Köln. Dort arbeitete er als freischaffender Bildhauer. Auf Betreiben der Stadt Köln und der Kölner Bezirksregierung gründete er 1871 eine Gewerbliche Zeichenschule, der er als Lehrer und Direktor bis 1896 verbunden blieb. Von 1893 bis 1900 war er Stadtverordneter in Köln. 1902 wurde ihm der Titel eines Professors verliehen. Albermann hat ein außerordentlich umfangreiches plastisches Werk hinterlassen. Von ihm stammen die Statuen von Ferdinand Franz Wallraf und Johann Heinrich Richartz, die sich vor dem Museum für angewandte Kunst in Köln befinden. Weitere Werke sind unter anderem der Jan-von-Werth-Brunnen auf den Alter Markt und der Hermann-Joseph-Brunnen am Waidmarkt. Seine Bauplastiken zier(t)en zahlreiche Kölner Privathäuser und Monumentalbauten im Rheinland, für Kirchen schuf er Altäre, Madonnen- und Heiligenfiguren. Wilhelm Albermann fand auf dem Friedhof Melaten seine letzte Ruhestätte (Lit L., zwischen Lit Q. und Mauer). Etwa zwanzig Grabmale sind bekannt, die in seinem Atelier für angesehene Kölner Familien geschaffen und ebenso dort aufgestellt wurden; nicht alle sind heute noch erhalten. (Quelle Wikipedia) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1700.

  • Seller image for Wilhelm Albermann (1835-1913), Der Schmied von Solingen, nach 1895 for sale by Graphem. Kunst- und Buchantiquariat

    Albermann, Wilhelm

    Published by 0

    Seller: Graphem. Kunst- und Buchantiquariat, Berlin, Germany

    Association Member: ILAB VDA

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    Wilhelm Albermann (1835 Werden an der Ruhr - 1913 Köln), Der Schmied von Solingen, nach 1895. Bronzefarben patinierter Zinkguss auf gegossener Plinthe, 47 cm (Höhe) x 20 cm (Breite) x 16 cm (Tiefe), Gewicht 5,5 kg. Auf der Plinthe mit "Albermann." signiert und als Guss der "AKT.[TIEN] GES.[ELLSCHAFT] GLADENBECK BERLIN" ausgewiesen. Schauseitige Widmung: "Herrn Ing. F. Kuhlmann zur Vermählung. Direktion und Beamte der Hannoverschen Waggonfabrik. Abt. Flugzeugbau". - Punktuelles Durchscheinen des Zinks, Patina etwas fleckig, der rechte Oberarm unter dem Ärmel schwarz retuschiert. - Die Zweischneidigkeit des Schwertes - Die Figur ist eine Reduktion von Wilhelm Albermanns 1895 geschaffener Brunnenfigur des Waffenschmieds von Solingen, der seit jeher mit dem historischen Schmied Peter Hahn identifiziert wurde. 1839 hatte Karl Simrock das Gedicht "Der Schmied von Solingen" verfasst und damit die legendäre Figur geprägt. Die erste und die vorletzte Strophe lauten: Zu Solingen sprach ein Schmied Bei jedem Bajonette, Das seinem Fleiß geriet: »Ach, daß der Fritz es hätte!« Der Krieg ging seinen Gang, Man schlug noch viele Schlachten, Die oft ihm angst und bang' In seiner Seele machten. Der Schmied hatte sein Handwerk ruhen lassen, um selbst für Friedrich den Großen zu kämpfen. Nicht zuletzt durch seine Kraft und seinen Kampfeswillen verliefen die Schlachten siegreich. Dem legendären Schmied verlieht Albermann mit seiner Brunnenskulptur eine bildliche Gestalt und schuf damit zugleich ein Wahrzeichen der Stadt Solingen, die einst für die Kunst des Schwerterschmiedens berühmt war und bis heute für die Herstellung qualitätvoller Messer einsteht. Beim Bombenangriff im November 1944 wurde mit der gesamten Solinger Altstadt auch der Brunnen zerstört. Einzig der Kopf blieb erhalten. Mit sicherem Stand und umgebundener Lederschürze steht der breitschultrige Schmied hinter seinem Amboss und hat gerade mit seiner eigenen ,Waffe' - dem Schmiedehammer - eine Schwertklinge fertiggestellt. Seinem gesamten Körper ist die Kraft abzulesen, mit der er den Hammer führt, aber auch die Anstrengung dieser Tätigkeit, wovon das weit geöffnete Hemd, die etwas ,unordentlich' arrangierte Schürze und vor allem das zerfurchte Gesicht zeugen. Der Schmied schaut aber nicht auf das vollendete Werk, sondern entschlossen und zugleich sinnierend in die Ferne, entsprechend der zitierten Zeile von Simrocks Gedicht, dass die Schlachten "oft ihm angst und bang' in seiner Seele machten". Der Blick hat durchaus etwas Melancholisches, dass sich aus dem Wissen um die Notwendigkeit, Schwerter zu schmieden und zu den Waffen zu greifen und deren tödlichem Einsatz speist - Erfahrungen, die Albermann bei seinen eigenen Kriegseinsätze machen musste. Der wallende Vollbart verleiht dem in die Ferne schauenden Blick einen beinahe prophetischen Charakter. Dem Handwerk der formvollendenden Schmiedekunst entsprechend, gibt der detaillierte Guss die jeweils dargestellten Materialien in vollendeter Ausformung wieder: Die Lederschürze vermittelt überzeugend den Eindruck des Leders und liegt - auch in der Rückenansicht - wie eine zweite ausgeformte Schicht über dem Körper, während das Hemd und die Hose die ihnen eigenen textilen Qualitäten veranschaulichen. Aufgrund der meisterlichen Ausführung und dem tiefsinnigen Gehalt ist der in seinen gegossenen Reproduktionen erhalten gebliebene "Schmied von Solingen" bis heute Albermanns berühmtestes Werk. Buch.