Published by Wien, 1920., 1920
Seller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Austria
Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Das Renaissanceschloss Schwarzenau liegt in der Gemeinde Schwarzenau. Die ursprünglich an dieser Stelle stehende Burg Swarcenawe wird 1150 das erste Mal urkundlich erwähnt. Als Erbauer gilt der 1197 erwähnte Pilgrim von Schwarzenau, ein Gefolgsmann von Hadmar II. von Kuenring. Seine Burg war eine viertürmige Wasserburg zum Schutz der alten Straße Horn - Schrems - Gmünd. Um 1580 und 1592 wurde die Burg unter Verwendung vorhandener Teile zu einem Renaissance-Wasserschloss ausgebaut. 1664 kaufte Georg Friedrich von Lindenspür die Herrschaft. Nach einem Brand im Jahr 1835 wurde der Osttrakt neu errichtet. Der schwer beschädigte Südtrakt wurde ebenfalls restauriert.
Published by Wien, 1920., 1920
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Die Ortschaft Wurmbach war ein Angerdorf in einer Senke etwa 4km östlich von Allentsteig (heute Truppenübungsplatz). Die Gehöfte zogen sich beiderseits des Angers an Abhängen hinauf, die Straße wurde gequert vom Wurmbach, der dem Ort den Namen gab. Schon 1171 erhielt das Stift Zwettl mehrere Höfe in Wurmpach als Schenkung, Anfang des 14. Jahrhunderts besaß das Kloster hier 9 Lehen und drei Felder. 1530 verkaufte das Stift Güter an Sigmund Leisser, der hier einen Edelmannssitz, einen Freihof, erbaute. 1658 ging dieser in den Besitz des Joachim Freiherrn von Windhag über. Ein Brand im Jahre 1679 verschonte nur drei Häuser des Ortes, der Herrensitz wurde daraufhin aufgelassen. Bei der Entsiedlung bestand Wurmbach aus 35 Häusern, 199 Menschen verloren ihre angestammte Heimat.
Published by Wien, 1920., 1920
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Die nicht mehr erhaltene Wehranlage (heute Truppenübungsplatz Allentsteig) wird 1156 erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1171 schenkt Burggraf Herbord von Gars das Dorf Neitzen dem Kloster Zwettl. 1530 erwirbt Siegmund Leisser den Hof, dessen Sohn Christoph den bereits verfallenen Bau schlossartig erneuert. 1619 wird der Bau zerstört. 1658 verkaufen die Leisser an Joachim Freiherr von Windhag. Dieser lässt das Schloss vollständig erneuern. Die ehemalige, heute verödete Siedlung Neunzen liegt 3,3 km südwestlich von Göpfritz an der Wild im Gebiet des heutigen Truppenübungsplatzes.
Published by Wien, 1920., 1920
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Kirchberg an der Wild liegt im nördlichen Waldviertel zwischen Horn und der tschechischen Grenze. Der Beiname Wild bezieht sich auf das Waldgebiet im Umland und wird bei mehreren Ortsnamen dieser Gegend verwendet. Kirchberg an der Wild entstand vermutlich in der ersten Hälfte des 12.Jahrhunderts. Der erste zentrale Gebäudekomplex dürfte als Burg-Kirchen-Anlage um 1130/40 errichtet worden sein, dort wo sich heute die Pfarrkirche befindet. Für das Jahr 1153 gibt es bereits die erste urkundliche Erwähnung als Pfarrort.
Published by Wien, 1920., 1920
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Schloss Großpoppen hatte sich aus einem Rittersitz entwickelt, der bereits im 12. Jahrhundert bestand. Nach zahlreichen Besitzerwechseln erwarb Joachim Freiherr von Windhag 1656 das Gut und ließ den 1620 abgebrannten, oberen Stock und das Dach neu aufbauen. Außerdem wurde ein neuer Turm mit Glocke und Uhr errichtet. Nachdem seine Tochter als sein einziges Kind ins Kloster ging, wurde das Gut 1675 in die Windhagsche Stipendiatsstiftung umgewandelt. 1876 wurde das Schloss an einen Privatmann verkauft. Das Schloss wurde ab 1938, als die Aussiedlung von Großpoppen für die Anlage des Truppenübungsplatzes Döllersheim erfolgte, dem Verfall preisgegeben. Ab 1960 wurden Schloss und Kirche bei Schießübungen des Österreichischen Bundesheeres gezielt unter Beschuss genommen und zerstört.
Published by Wien, 1672., 1672
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Die Ortschaft Wurmbach war ein Angerdorf in einer Senke etwa 4km östlich von Allentsteig (heute Truppenübungsplatz). Die Gehöfte zogen sich beiderseits des Angers an Abhängen hinauf, die Straße wurde gequert vom Wurmbach, der dem Ort den Namen gab. Schon 1171 erhielt das Stift Zwettl mehrere Höfe in Wurmpach als Schenkung, Anfang des 14. Jahrhunderts besaß das Kloster hier 9 Lehen und drei Felder. 1530 verkaufte das Stift Güter an Sigmund Leisser, der hier einen Edelmannssitz, einen Freihof, erbaute. 1658 ging dieser in den Besitz des Joachim Freiherrn von Windhag über. Ein Brand im Jahre 1679 verschonte nur drei Häuser des Ortes, der Herrensitz wurde daraufhin aufgelassen. Bei der Entsiedlung bestand Wurmbach aus 35 Häusern, 199 Menschen verloren ihre angestammte Heimat.
Published by Wien, 1672., 1672
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Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Die nicht mehr erhaltene Wehranlage (heute Truppenübungsplatz Allentsteig) wird 1156 erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1171 schenkt Burggraf Herbord von Gars das Dorf Neitzen dem Kloster Zwettl. 1530 erwirbt Siegmund Leisser den Hof, dessen Sohn Christoph den bereits verfallenen Bau schlossartig erneuert. 1619 wird der Bau zerstört. 1658 verkaufen die Leisser an Joachim Freiherr von Windhag. Dieser lässt das Schloss vollständig erneuern. Die ehemalige, heute verödete Siedlung Neunzen liegt 3,3 km südwestlich von Göpfritz an der Wild im Gebiet des heutigen Truppenübungsplatzes.
Published by Wien, 1672., 1672
Seller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Austria
Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Kräftiger Abzug.- Kirchberg an der Wild liegt im nördlichen Waldviertel zwischen Horn und der tschechischen Grenze. Der Beiname Wild bezieht sich auf das Waldgebiet im Umland und wird bei mehreren Ortsnamen dieser Gegend verwendet. Kirchberg an der Wild entstand vermutlich in der ersten Hälfte des 12.Jahrhunderts. Der erste zentrale Gebäudekomplex dürfte als Burg-Kirchen-Anlage um 1130/40 errichtet worden sein, dort wo sich heute die Pfarrkirche befindet. Für das Jahr 1153 gibt es bereits die erste urkundliche Erwähnung als Pfarrort.
Language: German
Published by Allentsteig, Verlag der Stadtgemeinde (1948), 1948
First Edition
8°. 133, IX S. Abbildungen, 1 Karte. OPp. 1. und einzige Ausgabe der seltenen Schrift mit gutem Bildmaterial über diese Stadt im Waldviertel, am Rand des großen Truppenübungsplatzes gelegen, der im Dritten Reich entvölkert worden ist. Am Teichdamm steht heute eine Skulptur von Valie Export. - Gutes Exemplar.
Published by Altenburg, 11. IX. 1596., 1596
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
1 S. auf Doppelblatt. Folio. Sigmund II. focht im Dienste des Kaisers gegen die Türken, war 1590/91 Kommandant in Kaschau, 1594 kaiserlicher Feldhauptmann in Ungarisch-Altenburg (Ovár) und wurde zuletzt Oberfeldhauptmann in Ungarn. "Endlich verließ er die kaiserlichen Dienste und zog sich auf die Herrschaft Altensteig, welche aus der Stadt, dem Schlosse und 16 Dörfern bestand, zurück, erwarb durch einen Vergleich nach [Georg Haagers] Tode St. Veit bei Linz, unterzeichnete nebst seinem unglücklichen Sohne Sebastian Günther 1608 das Bündniß der protestantischen Stände zu Horn, und wurde 1609 Deputirter der Evangelischen im Lande ob der Enns. Sigismund starb im Alter von 63 Jahren. In drei Ehen [.] erzeugte er 21 Kinder. Von diesem Sigmund (II.) stammt das bekannte Sprüchwort: 'Wo liegt der Hund begraben?'" (Wurzbach, VI, 95). - Mit kleinen alt ausgebesserten Randschäden.