Publication Date: 1918
Seller: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germany
Dtsch. Zschr. Nervenhk., 58/3-6. - Leipzig, Verlag von F.C.W. Vogel, 1918, 8°, pp.263-292, 5 Abbildungen, orig. Broschur. Seltener Sonderabdruck! Kurt Löwenstein (1883-1956), Neurologe und Psychater, promovierte 1908 über das Thema "Zur Kenntnis der Faserung des Hinterhaupts- und Schläfenlappens nebst klinischen Bemerkungen über Tumore". Ab 1910 arbeitete Löwenstein in der Privatpraxis des Neurologen Hermann Oppenheim in Berlin. Während des Ersten Weltkiegs wurde er auch als Regimentsarzt eingesetzt. 1918 leitete er eine Station für Kopfverletzungen in Hannover. 1921 bis 1933 war er Klinikleiter der Neurologie im Krankenhaus Lankwitz in Berlin. Er war auch Schriftführer der Berliner Gesellschaft für Psychatrie und Neurologie und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Artikel. 1934 flüchtete Kurt Löwenstein nach Palästina. Seit 1949 war er Präsident der neuropsychatrischen Gesellschaft Israel. Er war einer der Pioniere der Neuropsychatrie in Israel und bildete die nächste Generation von Ärzten in dieser Fachrichtung aus. Moritz Borchardt (1868-1948), "absolvierte seine Facharztausbildung bei Ernst von Bergmann in der I. Chirurgischen Universitätsklinik (Ziegelstraße), 1905 a.o. Professor, 1906 Chefarzt der Chirurgischen Klinik des Rudolf Virchow Krankenhauses Berlin-Wedding, 1920 Direktor der III. Chirurgischen Universitäts-Klinik im Städt. Krankenhaus Berlin Moabit. Pionier der Neurochirurgie: operierte als Erster erfolgreich einen Kleinhirnbrückenwinkeltumor, entwickelte die "Borchardt'sche Fräse" zur Öffnung der Schädeldecke (Grundlage moderner Trepanationsgeräte), erweiterte das Wissen über die peripheren Nerven. Daneben konstruierte er zahlreiche Geräte für die Extremitätenchirurgie. Borchardt galt weit über Berlins Grenzen hinaus als herausragender Operateur: so entfernte er 1922 in Moskau das Geschoß aus Lenins Hals (Attentat von 1918); Reichstagspräsident Paul Löbe wurde 1927 mit einer schweren Blinddarmentzündung sein Patient. 1933 Entlassung als Jude, arbeitete zunächst noch an einer Privatklinik, dann wurde auch seine Lehrbefugnis entzogen. Er emigrierte 1939 als 71-Jähriger nach Argentinien und starb in Buenos Aires an seinem 80. Geburtstag." Udo Schagen (2013), Gedenkorte, Charité, Menschen.
Publication Date: 1929
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Hdb. prakt. Chir. 6. Aufl., 6. - Hrsg. Garre, Küttner & Lexer. - Stuttgart, Verlag von Ferdinand Enke, 1929, Gr.8°, VIII, 1175, (1) pp., mit 641 teils farbigen Textabbildungen, orig. Leinenband. Drevermann, Paul: Die Chirurgie der Hüfte und des Oberschenkels. Reichel, Paul: Die Chirurgie des Kniegelenkes und Unterschenkels. Borchardt, Moritz: Die Chirurgie des Fußgelenkes und des Fußes.
Publication Date: 1918
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Beitr. klin. Chir., 109. (Bruns'). Kriegschir.Bd., 11/50-54. - Tübingen, Verlag der H. Laupp'schen Buchhandlung, 1918, 8°, VI, 740 pp., mit 372 Abbildungen, 12 Kurven und 5 farbigen Tafeln, orig. Halbleinenband d.Zt. Erstdruck!
Publication Date: 1927
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Beitr. klin. Chir., 141 (Bruns'). - Berlin, Urban & Schwarzenberg, 1927, 8°, VII, 720 pp., 1 Portrait, 181 Abbildungen, 1 farb. Taf., Halbleinenband d.Zt. Somnator-Inhaler by Mortiz Borchardt! This is a simple inhaler which was devised about 1930 by Mortiz Borchardt of Berlin for ethyl-chloride anaestehsia. Borchardt, a pioneer of neurosurgery in Germany, had always been interested in anaesthetic problems and was alos a protagonist of intravenous anaestehia techniques. Moreover, he recommended that anestehsiology should become a specility of its own. This sugesstion was quite a novelty in Germany at that time." -cf. J.Schulte am Esch & M.Goerig: The History of Anaesthesia, p.29.