Collins Eileen Marie (1 results)
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Blatt. Condition: Gut. Biographieblatt der NASA Stand August 1992 von Eileen Marie Collins mit schwarzem Kuli signiert (Mehrere Exemplare von dieser Version vorrätig). /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Eileen Marie Collins (* 19. November 1956 in Elmira, New York, USA) ist eine ehemalige US-amerikanische Astrona…utin. Collins ist das zweite von insgesamt vier Kindern - zwei Jungen und zwei Mädchen - von Rose und James Collins, die in Elmira in einem alternativen Wohnprojekt engagiert waren, das teilweise aus staatlichen Mitteln finanziert wurde. Während die Kinder die Grundschule (St. Patrick's Catholic School) besuchten, arbeitete ihre Mutter tagsüber in der örtlichen Jugendhaftanstalt. Geld war knapp, und so musste Collins die High School wechseln. Von der privaten katholischen Notre Dame High School ging sie nach zwei Jahren auf die öffentliche Elmira Free Academy. Gleich nach ihrem Highschool-Abschluss 1974 nahm Collins ihr Studium am Corning Community College in Corning (New York) auf, das nur wenige Kilometer von Elmira entfernt ist. Mit öffentlichen Zuschüssen und Krediten finanzierte die Mutter das Studium ihrer Tochter. Nach ihrem Abschluss in Mathematik und Wissenschaft 1976 trat Collins in die US-Luftwaffe ein (es war das erste Jahr, dass Frauen als Piloten angenommen wurden). Diese bewilligte ihr ein Stipendium, mit dem sie sich an der privaten Syracuse University in Syracuse (New York) einschrieb. Collins studierte Mathematik und Wirtschaft, schloss 1978 mit einem Bachelor ab und nahm dann ihren Dienst in der Air Force auf. Collins machte zunächst in Oklahoma auf der Vance Air Force Base ihren militärischen Pilotenschein. Sie war dort eine von nur vier Frauen unter 320 männlichen Flugschülern. Es folgten dort drei Jahre als Ausbilderin auf T-38-Schulungsflugzeugen. 1983 wurde sie nach Kalifornien versetzt, wo sie auf der Travis Air Force Base Langstreckentransportflugzeuge des Typs C-141 Starlifter befehligte und Fortbildungskurse gab. Dort lernte sie auch ihren Mann Patrick kennen, der auf der Luftwaffenbasis Travis ebenfalls als Ausbilder tätig war. 1987 heirateten beide in Colorado auf dem Campus der United States Air Force Academy (USAFA). Als im Oktober 1983 bei einem Militärputsch auf der Karibikinsel Grenada Ministerpräsident Maurice Bishop ermordet wurde, landeten wenige Tage darauf Truppen der USA sowie sechs karibischer Staaten auf der Insel, um den Einfluss Kubas einzudämmen. Collins war bei dem ?Operation Urgent Fury? genannten Einsatz dabei, brachte mit ihrer C-141 Studenten und deren Familien außer Landes, und erhielt dafür auch eine Auszeichnung. 1985 nahm sie dann am Air Force Institute of Technology, das auf der Wright-Patterson Air Force Base nahe Dayton in Ohio untergebracht ist, ihr Studium wieder auf, kehrte jedoch schon bald an die Westküste zurück und machte 1986 ihren Master in Arbeitsforschung an der kalifornischen Stanford University. Zu der Zeit hatte sich Collins erstmals bei der NASA als Astronautin beworben. Als ihr Begehren abgewiesen wurde, ging sie an die USAFA nach Colorado Springs (Colorado). Dort nahm sie für drei Jahre eine Stelle als Assistenzprofessorin für Mathematik an und war auch Ausbilderin auf dem Schulungsflugzeug T-41 Mescalero. Zwischenzeitlich hatte sie selbst weiterhin die Schulbank gedrückt und 1989 an der katholischen Webster University in St. Louis (Missouri) den Master für Raumfahrtmanagement gemacht. Sie gab dann ihre Lehrtätigkeit auf und ließ sich ab Juli 1989 an der United States Air Force Test Pilot School (TPS) auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien zur Testpilotin ausbilden. Sie bekam ihr Diplom ein Jahr darauf, im Juli 1990, als Klassenbeste, als sie bereits ihren Ausbildungsvertrag als Astronautin in der Tasche hatte. Da sie sich um ihre Jahrgangskollegen und später auch um ihre Crew buchstäblich wie eine ?Mutter? kümmerte, erhielt sie auf der TPS auch ihren Rufnamen als Pilotin und Spitznamen ?Mom? NASA-Tätigkeit Collins 1999 an Bord des Space Shuttle.