Seller: Antiquariat ARS LIBRI, Andreas Lutz, Windeck, Germany
München, Verlag Süddeutsche Monatshefte 1918. 448 Seiten. Orig. Halbleinen, 8°. Einband etwwas fleckig, sonst gut erhalten. Gewicht: 1,2 Kilogramm. Versandspesen im Inland nur 3,50 EURO. Ausland je nach Zone auf Anfrage.
Published by [1909] -, 1909
Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland
Signed
Radierung a. festem Papier (13.9 x 13 cm, Platte 10.4 x 9.4 cm), am Rand der Schriftbanderole in der Platte signiert 'Cossmann'. Wenig Gebrauchsspuren, verso in den oberen Ecken Spuren u. Reste einer alten Montierung. Gesamthaft recht gutes Exemplar in kräftigem Abzug, partiell mit dezentem Plattenrand. - - WVZ Nr. 27 - Sujet : 'Überfall auf der Brücke vor der Engelsburg in Rom': komplexe, im Ansatz symbolistische Darstellung mit der von der Engelsburg überhöhten Tiberbrücke unter einem dieselbe überdachenden Schildarm, von welchem links die Schriftbanderole ausgeht mit Bezeichnung 'Ex libris F. Freiherr v. Dalberg', auf der Brücke gegen einander kämpfende Krieger; auf der Banderole aufliegend die sog. Alte Römisch-Deutsche Kaiserkrone, darunter das Wappen der Dalberg als Kämmerer (od. 'Cämmerer') von Worms, weitgehend entsprechend demjenigen im Scheitel des Turmgewölbes der Pfarrkirche St. Alban in Gabsheim (Landkreis Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz), wo die Freiherren von Dalberg Ortsherren waren. - "Durch den Erwerb der Reichsherrschaft Dalberg wuchsen Ansehen und Einfluss der Kämmerer von Worms derart, dass sie seit dem durch Kaiser Friedrich III. 1452 auf der römischen Tiberbrücke an Wolff, Kämmerer von Worms, erteilten Ritterschlag bei jeder Kaiserkrönung zuerst vor allen übrigen Edelleuten mit dem stereotyp gewordenen Rufe des Reichsherolds: Ist kein Dalberg da? zum Ritterschlag gefordert wurden. [.] Die einzig noch existierende Linie Dalberg-Heßloch mit dem Sitz in Datschitz (Mähren) war durch das 1810 angetretene Erbe der ausgestorbenen Grafen von Ostein dorthin verpflanzt worden." (NDB) -- PROVENIENZ : Sammlung Walter Karl 'Wa Ka' Buchmann (Saillans 1898-1966 Zürich), Grafiker u. Heraldiker. 3 Jahre Schüler an der Gewerbeschule Basel bei Burkart Mangold und Paul Kammüller für Malen, bei Alfred Soder für Radieren und Holzschnitt. Bildet sich bis 1919 für Malen auch bei Rudolf Löw und Heinrich Müller aus (KLS XX. Jh.) : ex Nachlass Mark Buchmann, (1922-2007), Sohn von Wa. Ka. Buchmann, Maler, Grafiker, Buchillustrator, Zeichenlehrer und Kunsthistoriker, 1964-1973 Direktor der Kunstgewerbeschule und des Kunstgewerbemuseums Zürich (vgl. SIKART u. KLS XX. Jh.). - Sprache: de.