Published by E Typographeo Clarendoniano [= At the Clarendon Press], Oxonii [= Oxford], 1810
Seller: Evening Star Books, ABAA/ILAB, Madison, WI, U.S.A.
Hardcover. Condition: Very Good. Later edition. 2 vol. 8vo. [9], ii-cxi, [2], 2-373, [3]; [5], 378-757, [3] pp. Contemporary full calf with gold borders on each board, spines in five compartments with a maroon and a black morocco label lettered in gold on each spine, gold decorations and flourishes on each spine. Text in Greek and Latin, with the notes and commentary in Latin. Edited and compiled by Friedrich Sylburg, with the Latin translation by Dionysius Lambinius, and with notes by Guillaume Du Val. Graesse 215. Moss 129. Sylburg received praise from both Moss and Dibdin for his scholarship on Aristotle's writings. Aristotle's Politics are sometimes regarded as the natural sequel to his Nicomachean Ethics: once one knows what it is for a human being to flourish, one can consider how the laws of human society can best guide and promote said flourishing. Aristotle undertook a massive effort to examine dozens of Greek city-state constitutions, and aimed to discern the best and the worst political principles within them. His Politics then stands as a sort of history of Greece and its political structures. The Politics also contains an examination of the theory behind various forms of government: monarchy, aristocracy, democracy, etc. Aristotle's Economics contains a thorough examination of both macro and microeconomics in ancient Greece. The economics of a city-state, a kingdom, and of an individual's home are all dissected here (and the philosophy behind good home and wealth management is discussed at length). Both his Politics and Economics were highly influential on medieval society, and pre-1850 publications of these works have become difficult to find in commerce. A touch of rubbing to the extremities. An armorial bookplate on each volume's front pastedown, very light, occasional pencil marginalia.
Language: German
Published by Genf Chouet, 1606
Seller: Heinrich Heine Antiquariat oHG, Düsseldorf, NRW, Germany
Tomus I - IV in einem Band: 1 Blatt (Titel); 3 Blätter (Widmung, Vorrede); 436 Spalten auf 109 Blättern; 1 (weißes) Blatt; 958 Spalten auf 240 Blättern; 1 Blatt (Zwischentitel); 1 (weißes) Blatt; 636 Spalten auf 159 Blättern; 1 (weißes) Blatt; 1 Blatt (Zwischentitel); 1 (weißes) Blatt; 714 Spalten auf 179 Blättern; 1 (weißes) Blatt; 39 Blätter (Indices); 1 (weißes) Blatt. Blindgeprägter Schweinslederband der Zeit über Pappdeckeln mit mongrammierten heraldischen Platten und reicher Blindprägung auf beiden Deckeln. (24,5 x 18 cm) Gr.8°. - Geprägter Wittenberger Renaissance-Schweinslederband mit zwei von "G.B." (Gregor Bernutz; w007747) signierten Wappen-Platten auf den Deckeln, die später dessen Schwager Benediktus Wilde, oder eine der Werkstätten der Kammerbergers (Michael oder Christoph?) weiterverwendete - Schweiger II, 106 und Graesse II, 157 (kennen nur die Ausgabe Vignon, 1606). Es gab auch noch eine weitere Ausgabe in diesem Jahr bei Petrus de la Rouiere in Genf [Coloniae Allobrogum, i.e., Geneva, 1606], vergl. hierzu OCLC 963860146 mit dieser Kollation bei identischem Titel: "[8] pages, 436, 928 columns, [2] pages, columns 929-958, [3] pages, 608 columns, [2] pages, columns 609-635, [4] pages, 714 columns, [83] pages ; 24 cm (4to)". Zu Gregor Bernutz vergl. Werkstatt w007747 in der Einbanddatenbank. CERL cni00085346 (zu Bernutz). Seltsamerweise besitzt die französische "Bibliothèque du Musée Nationale de la Marine" gleich zwei Exemplare unserer bei Chouet erschienenen Ausgabe unter den Siglen MNM000000005402 und MNM000000005403. In einem zeitgenössischen Schweinslederband über vier Bünden, mit reicher Blindprägung auf beiden Deckeln, in der Mitte jeweils ein anderes großes Wappensupralibros, die beiden Säulen in der Wappenprägung auf dem Vorderdeckel mit dem Motto "PLVS" und "VLTRA", weiter oben die Initialen "G B" (d.i. wohl Gregor Bernutz, wenn man sie als Signatur des ursprünglich die Platte verwendenden Buchbinders deutet), verso recht berieben, oben ebenfalls die zuvor genannten Initialen, am unteren Rand, soeben noch lesbar "VON" "G[ottes]" und "GEN[aden = Gnaden]" und "AVGVSTVS". Beide blindgeprägte Wappen-Platten sind in der Einbanddatenbank nicht nachweisbar, das Wappen auf dem Vorderdeckel ist durch die Säulen und ihr Motto, den Doppeladler und das Goldene Vlies klar als das des Heiligen Römischen Reiches zu Zeiten der Habsburger zu identifizieren, das auf der Rückseite ähnelt sehr dem Territorialwappen 963860146von Sachsen, aber sie lassen sich so wie uns vorliegend online nur exakt in einem bereits verkauften Druck eines Trierer Kollegen nachweisen, der allerdings nicht beschrieb, daß auch die Verso-Platte (Sachsen) bei ihm - wie bei uns - mit den Initialen "GB" signiert war. Erläuterungen und Abbildungen zu Einbänden mit dem Monogramm "GB" finden sich auch in der herausragenden, leider ungedruckten, jedoch online einsehbaren Dissertation von Christine Porr "Lehrhafte Buchgewänder. Die Historische Bibliothek in Quedlinburg und ihre Sammlung lutherisch geprägter Bucheinbände des 16. Jahrhunderts" aus dem Jahre 2017. Insgesamt etwas fleckig und berieben, der Vorderdeckel mit größeren Flecken, der hintere mit stärkeren Abnutzungsspuren. Besonders die Stehkanten und Ecken sind verschlissen, wie auch die Innenspiegel und fliegenden Vorsätze. Auf dem alt hinterlegten Titelblatt zahlreiche getilgte Voreigentümervermerke und ein lesbarer, sowie kleinere Tintenkritzeleien, außerdem Einrisse, Knickspuren und Fehlstellen. Im Text zeitgenössische Anmerkungen und Hervorhebungen von mehreren älteren Händen. Auf dem letzten Blatt, verso blank, wurde eine Art Tabelle als privater Index skizziert, die auch über das letzte weiße Blatt und das fliegende Nachsatzblatt fortgeführt wurde. Darin einige handschriftliche Einträge als Anfang, jedoch nicht fortgeführt. Unser Einband wurde mit diesen bereits vorhandenen älteren Wappenplatten geprägt, vielleicht um den Besitz der Kurfürstlichen Bibliothek, der 1556 von Kurfürst August I.