Published by , 1610, 1610
Manuscript / Paper Collectible
Folio. 1 p. Doppelblatt. Im J. 1599 wurde M. in den Hofkriegsrath berufen; als Mitglied desselben begab er sich im J. 1602 zur Hauptarmee nach Altenburg, besorgte im Auftrage des Oberbefehlshabers Erzherzogs Mathias die Kriegsausrüstung und Kampsbereitschaft der Grenzfestungen Ujvár, Comorn und Raab, worauf er im J. 1606 als erster Bevollmächtigter des Kaisers an dem Abschlusse des am 11. November vereinbarten und am 9. December ratificirten Friedensvertrags von Zstitva-Dorog (Dorog am Flusse Zsitva bei Gran) nachdrücklichst mitwirkte. Als sein Hauptverdienst hierbei gilt das vom Sultan erlangte Zugeständniß, den Kaiser, im Hinblicke auf dessen Oberhoheit in einem Theile des nördlichen Ungarn, künftighin statt als König von Wien, als König von Ungarn anzuerkennen. Damals nannte sich M. gelegentlich der Unterfertigung des Friedensactes: der Römisch Kayserlichen Mayestät Kriegs-Rath, Ober-Haubtmann zu Comorn und Obrister über die Artollerey auf den Gränitzen", doch scheint seine Machtsphäre eine weiterreichende gewesen zu sein, da er auch die Besetzung der obersten Staatsämter zu beeinflussen suchte. Jedenfalls stand er im vollen Vertrauen des Kaisers, der ihn im J. 1609 beim Abgange nach Preßburg mit dem Oberbefehl von Wien beauftragte, im J. 1610 dessen Ernennung zum Hofkriegsrathspräsidenten vollzog und im J. 1611 durch M. jene Resolution an Erzherzog Mathias übergeben ließ, welche bezüglich des Letzteren Krönung und Eidesleistung als König von Böhmen die erforderlichen Verfügungen traf.
Seller: Antiquariat Martin Barbian & Grund GbR, Saarbruecken, Germany
Art / Print / Poster
Farblithographie, Wien, Geologische Bundesanstalt, 1925, 53,5x70 cm (Gesamtgröße), in 15 Segmenten auf Leinwand aufgezogen (kleine Kartenummer in Rotstift oben mittig, unten rechts gestempelt. + Wien, Geologische Bundesanstalt, 1931, 8°, 64 S., mit einer kleinen Faltkarte (in 2 Segmenten auf Leinwand) Wgeologische Übersichtsskizze der Westhälfte des Kartenblattes Drosendorf", Original-Broschureinband. *Geologie / Geologische Karte.
Published by Wien, 1672., 1672
Seller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Austria
Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. NW 783.- In der Darstellung kleiner Braunfleck. Unterhalb der Darstellung der ehemalige Besitzer von alter Hand eingetragen.- Die Stadtgemeinde Drosendorf - Zissersdorf im Bezirk Horn wurde erstmals 1188 urkundlich erwähnt. Drosendorf zählt zu den wenigen österreichischen Städte, die noch von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben sind. Einer der Marksteine in der Stadtgeschichte wurde der Sommer1278: Damals verteidigte Stephan von Maissau die Stadt 16 Tage lang gegen den Böhmenkönig Ottokar II. und verschaffte damit König Rudolf von Habsburg die nötige Zeit, sein Heer für diesiegreiche Entscheidungsschlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen zu sammeln. Auch in der Neuzeit wurde Drosendorferobert und besetzt: von den Schweden (1645), von den mit den Franzosen verbündeten Sachsen (1735),von den Franzosen (1805, 1809) undvon den Preußen (1866). Die Stadtbrände von 1742 und 1846 zerstörten einen Großteil der Stadt und hinterließen ihre Spuren im Stadtbild mit einem Nebeneinander von Häusern mit Barock-, Biedermeier- und Jugenstilfassaden.
Published by Frankfurt, Merian, 1649 ff., 1649
Seller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Austria
Blattgröße ca. 29 x 37 cm, Bildausschnitt ca. 28 x 36 cm. (links und rechts bis an den Rand der Darstellung beschnitten und angerandet. Mittelfalz). Nebehay-W. 407.- Die zwei Ortsansichten auf einem Blatt.- Der Blick auf Horn von Osten aus zeigt im Vordergrund einen großen, heute verschwundenen Fischteich, der am Zusammenfluss von Taffa und Mödringbach lag. Hinter der nach 1600 ausgebauten Stadtmauer ist das 1539/40 von Hans von Puchheim erbaute Schloß und der Turm der Kapelle des Bürgerspitals (heute Höbarthmuseum) zu erkennen.- Drosendorf liegt auf einem von einer Thayaschlinge umschlossenen Felsen. Die mittelalterliche Stadtmauer hat sich vollständig erhalten, von den Stadttoren haben sich das Horner Tor mit zwei Tortürmen und das Raabser Tor zum Teil erhalten. Hinter dem Anfang des 16. Jahrhunderts ausgebauten Schloß, erstreckt sich der schmale Stadtplatz mit der spätgotischen Pfarrkirche St. Martin. Unterhalb von Drosendorf liegt die ältere Siedlung Alt-Drosendorf.
Andraschek-Holzer Ralph, Amand Helm. Niederösterreich zwischen Malerei und Fotografie. Weitra 2010. - Amand Helm: ein Fotograf des 19. Jahrhunderts in Niederösterreich. Eine Ausstellung aus den Sammlungen der NÖ Landesbibliothek. St. Pölten 2010. Nr.74.- Vintage Albuminabzug.- Aus "Das Thayathal. Photographien der malerischen Punkte des Thayathales von Znaim bis Waidhofen / nach der Natur aufgenommen von Amand Helm".- Der Maler Amand Helm (*1832 in Teplitz; ? 27. Juni 1893 in Wien) begann sich bereits um 1858 mit Fotografie zu beschäftigen. Auf der "Ersten photographischen Ausstellung" in Wien 1864 zeigt er u.a. Porträts von Prominenten, Gruppenaufnahmen, Stereobilder und Wiedergaben auf Email. 1865 übersiedelt Helm nach Wien und erwirbt das "Fotographische Geschäft Rerich" an der Elisabethbrücke (Kärntnerstraße, Ecke Friedrichstraße 2). Mit dem Erwerb des Geschäfts überträgt er auch seinen Kunstverlag nach Wien. Bis um 1890 betreibt Amand Helm Ateliers und einen Fotoverlag in Prag und Wien.- # Vintage albumen print.-.