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    Vol. I. (.II) Groß-Oktav (wie das Original) (I) XIV, 22, LXXXXVI, 105, LVI, 906, 54 S. 2 Tafeln; (II) 969, 75 S. mit 12 farbigen Tafeln. (fadengeheftet) 2 zeitgemäße Halbleinen-Bände. Sei der Rechtsschule von Bologna im 11. Jahrhundert war es ein Desiderat, eine kritische Ausgabe der Digesten, des wichtigsten Teils des corpus iuris civilis, zu bewerkstelligen. Diese Entwicklung fand in der genialischen Arbeit von Theodor Mommsen und der Edition der editiom maior ihren Abschluss. Auf welchen Weg, insbesondere über die Idee des sog. Codex secundus, und mit welchen Arbeitsmitteln Mommsen dies berwerkstelligte, muss hier nicht dargestellt werden, sondern es kann verwiesen werden auf die umfangreichen praefationes von Mommsen, die diesem Nachdruck in den Übersetzungen von Gisela Hillner beigefügt sind. Nunmehr kann man Mommsen selbst zuhörfen, auf welche Weise dieses Jahrtausendwerk zustandekam und Mommsen unsterblich machte. Theodor MOMMSEN (1817-1903) hat eine Reihe von bedeutenden Werken verfasst, ihm wurde sogar für seine wissenschaftliche und literarische Leistung der Nobelpreis für Literatur (für sein unvollendet gebliebenes Werk Römische Geschichte) verliehen. Selbst innerhalb der Jurisprudenz ist beinahe die Kenntnis verloren gegangen, daß Theodor Mommsen Jurist gewesen ist. Wohl bekannt ist noch das "Römische Strafrecht" oder das "Römische Staatsrecht". Aber weit herausragend und eigentlich alle sonstigen Leistungen beinahe in den Schatten stellend war sein Geniestrei der kritischen Ausgabe der Digesten Kaiser Justinians als dem wichtigsten und gehaltvollsten Teil des Corpus iuris civilis. Seit der Schule von Bologna, die sich Ende des 11. Jahrhunderts als die erste europäische Juristenschule etablierte und impulsgebend auf ganz uropa ausstrahlte, stand ein Desiderat am Juristenhimmel: die ursprüngliche Textgestalt der Digesten, sowie es Kaiser Justinian zu Beginn des 6. Jahrhunderts erstellen ließ. Codex Florentinus, Vulgata und schließlich der von Mommsen genial rekonstruierte Codex Secundus sind Marksteine dieses Bemühens, an dem Generationen von Juristen arbeiteten und schließlich in Mommsen einen vorläufigen Höhe- und Endpunkt fand. Der hrößte Teil dieser faszinierenden Textgeschichte ist eingefangen im VICO-Programm IUS COMMUNE, in dem alle entscheidenden Textausgaben nachgedruckt sind.

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    Hardcover. 1st edition. von Hermann Freiherr von Soden. Text und Apparat (Sonderausgabe Von Soden's edition of the Greek text of the New Testament, originally issued as 'II. Teil: Text mit Apparat, nebst Erganzungen zu Teil I' in 1913. This separate issue includes the whole of II. Teil, with a different title-page. The apparatus criticus is printed in three sections below the clear and bold type of the Greek text, presenting 1) textual omissions or additions, 2-3) textual variants, with all references employing von Soden's unique system of numbering the manuscripts. The Erganzungen occupy p. 893-908. -- Lacks the separate chart of 'Lesezeichen zum Apparat' -- [not present: I. Teil. Untersuchungen: I. Abteilung. Die Textzeugen - II. Abteilung. Die Textformen A-B, issued from 1902-1910 in 3 parts, 2203 pages. -- Also in 1913 was issued: Griechisches Neues Testament. Text mit kurzem Apparat (Handausgabe) xxviii, 436 p. Here the text is identical with the major edition but reimposed with different paging and with reduced apparatus criticus reset as a single section] -- The entire work is described in the Cambridge University Library catalogue as 'A new recension of the Greek text of the N.T., with exceptionally detailed prolegomena and apparatus criticus.' VG black cloth under brown boards. Library stamp on verso of tp.

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    Vol. I. (.II) Groß-Oktav (wie das Original) (I) XIV, 22, LXXXXVI, 105, LVI, 906, 54 S. 2 Tafeln; (II) 969, 75 S. mit 12 farbigen Tafeln. 2 fadengeheftet in schönen, zeitgemäßen Halblederbänden. Order-no.: IC-63 ISBN 978-3-940176-33-2 lieferbar / available Sei der Rechtsschule von Bologna im 11. Jahrhundert war es ein Desiderat, eine kritische Ausgabe der Digesten, des wichtigsten Teils des corpus iuris civilis, zu bewerkstelligen. Diese Entwicklung fand in der genialischen Arbeit von Theodor Mommsen und der Edition der editiom maior ihren Abschluss. Auf welchen Weg, insbesondere über die Idee des sog. Codex secundus, und mit welchen Arbeitsmitteln Mommsen dies berwerkstelligte, muss hier nicht dargestellt werden, sondern es kann verwiesen werden auf die umfangreichen praefationes von Mommsen, die diesem Nachdruck in den Übersetzungen von Gisela Hillner beigefügt sind. Nunmehr kann man Mommsen selbst zuhörfen, auf welche Weise dieses Jahrtausendwerk zustandekam und Mommsen unsterblich machte. Theodor MOMMSEN (1817-1903) hat eine Reihe von bedeutenden Werken verfasst, ihm wurde sogar für seine wissenschaftliche und literarische Leistung der Nobelpreis für Literatur (für sein unvollendet gebliebenes Werk Römische Geschichte) verliehen. Selbst innerhalb der Jurisprudenz ist beinahe die Kenntnis verloren gegangen, daß Theodor Mommsen Jurist gewesen ist. Wohl bekannt ist noch das "Römische Strafrecht" oder das "Römische Staatsrecht". Aber weit herausragend und eigentlich alle sonstigen Leistungen beinahe in den Schatten stellend war sein Geniestrei der kritischen Ausgabe der Digesten Kaiser Justinians als dem wichtigsten und gehaltvollsten Teil des Corpus iuris civilis. Seit der Schule von Bologna, die sich Ende des 11. Jahrhunderts als die erste europäische Juristenschule etablierte und impulsgebend auf ganz uropa ausstrahlte, stand ein Desiderat am Juristenhimmel: die ursprüngliche Textgestalt der Digesten, sowie es Kaiser Justinian zu Beginn des 6. Jahrhunderts erstellen ließ. Codex Florentinus, Vulgata und schließlich der von Mommsen genial rekonstruierte Codex Secundus sind Marksteine dieses Bemühens, an dem Generationen von Juristen arbeiteten und schließlich in Mommsen einen vorläufigen Höhe- und Endpunkt fand. Der hrößte Teil dieser faszinierenden Textgeschichte ist eingefangen im VICO-Programm IUS COMMUNE, in dem alle entscheidenden Textausgaben nachgedruckt sind.