Published by deutsche 1975, 1975
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Condition: guter Zustand. F. guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren: Papier teils etwas vergilbt, aber Seiten sauber und ordentlich - Umschlag und Seiten teils etwas eselsohrig herausgegeben für den eigenen Bedarf der Firma in einer Auflage von 4000 Exemplaren "Drogen gehören zu den grundlegenden Rohstoff quellen der pharmazeutischen Industrie. Von den 767 Heilpräparaten, die in der ?SSR in den Jahren 1968 bis 1970 hergestellt wurden, besassen volle 137 als Grundlage pflanzliche Rohstoffe, und zwar 114 Arten. Am weitesten waren isolierte Wirkstoffe verbreitet, die in 129 Fällen verwendet wurden. Die grösste Anwendung finden Alkaloiddrogen (92 Fälle), Drogen mit ätherischen Ölen (59 Fälle) und Glykosiddrogen (58 Fälle). Auch die letzte Ausgabe des tschechoslowakischen Arzneibuches enthält eine bedeutende Anzahl von Drogen ? 87 einschliesslich einiger animalischer Drogen. Diese und ähnliche Rohstoffe sind auch in der Lebensmittel ? und in der kosmetischen Industrie verbreitet. Hieraus ergibt sich klar die Bedeutung von einfachen, schnellen und genauen Analysen, die nicht nur die Forschungsarbeit, sondern auch die Identitäts- und Qualitätskontrolle der Drogen ermöglichen. Den Beginn der Entwicklung und Anwendung der Dünnschicht-Chromatographie in der Analyse von Drogen bedeuteten die Arbeiten von Stahl, die um das Jahr 1956 erschienen. Seine Handbücher gehören auch heute noch zu den besten (1, 7, 8). Eine Reihe von Autoren benutzte die Dünnschichtchromatographie für das Studium von Inhaltsstoffen von Drogen. Z. B. Wagner (2) gebrauchte dieses Verfahren bei der Untersuchung von Radi? rhei und Hörhammer bei der Untersuchung von Aloe capensis (3). Eine wertvolle Anwendung findet die Dünnschicht-Chromatographie bei der Unterscheidung von echten und geschädigten Drogen. So entwickelten Steinegger und Gebistorf (4) eine Methode zur Erkennung der Schädigung der Drogen Fol. stramonii, hyoscyami und belladonae durch die Arten Xanthium strumarium und Xanthium italicum. Paris und Cubukcu (5) wiederum veröffentlichten eine Methode der Entdeckung des Fälschens von Fol. sennae. Es besteht eine ganze Reihe ähnlicher Arbeiten.Mit Hilfe der chromatographischen Analyse ist es möglich, auch die Herkunft von Drogen zu unterscheiden und bzw. auch festzustellen, welcher Teil der Droge für die Herstellung der Tinktur verwendet wurde ." - Einleitung - Technik der Chromatographie und die Folien Silufol® - Alkaloidhaltige Drogen - Herba ephedrae - Herba lobeliae - Fructus capsici - Fructus piperi nigri - Corte? chinae - Cortex yohimbe - Radix rauwolfiae - Semen calabar - Tropanalkaloide enthaltende Drogen - Radix ipecacuanhae - Semen colchici - Semen strychni - Opium - Secale cornutum - Tubera aconiti - Purinalkaloide enthaltende Drogen - Glykosiddrogen - Drogen mit Gehalt von Phenolglykosiden - Drogen mit Gehalt von Anthraglykosiden - Drogen mit Gehalt von Flavonglykosiden - Folium digitalis - Semen strophanti - Drogen mit Gehalt von Saponinen - Ätherische Öle - Harze und Balsame - Resina benzoe - Balsame - Wachse und Fettöle - Wachse - Öle - Literatur Buchreihe: Vorschriftensammlung für Benutzung von Silufol®-Folien, Teil 2 Seitenanzahl: 101 Seiten mit zahlreichen Bildern Format: ca. 14,5 x 20,5 kartoniert Deutsch.