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  • Seller image for Lasst uns guuggen aus alter Zeyt Chronik wundersamer und schröcklicher Ereygnisse aus dem alten Luzern for sale by Versandantiquariat Funke

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    Condition: guter Zustand. Werner Hofmann Willi Kallenbach Werner Luzzi (illustrator). guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren: Schutzumschlag etwas abgenutzt und beschabt sowie gering verschmutzt - Deckel mit kleiner Blessur im oberen Rand - Seiten sauber und ordentlich - Seitenschnitt teils etwas fleckig herausgegeben zum Stadtjubiläum 1978 "Schon oft wurde aus Kreisen von geschichtsfreundlichen Guggenmusigern der Ruf nach einer wissenschaftlich-historischen Darstellung jenes Kampfes laut, den heimatliebende Fasnächtler schon in grauer Vorzeit gegen die Willkür der Obrigkeit und fragwürdige Polizeiverordnung führten. Bedenkt man, dass noch zu Beginn des 14. Jahrhunderts in Luzerns Gassen keine Mutterschweine geduldet wurden (Liebenau S. 48), so lässt sich leicht erahnen, welchen Nöten, Gefahren und Schwierigkeiten unsere fasnächtlich gestimmten Vorfahren ausgesetzt waren, wenn sie das « living Lucerne» schon seinerzeit in die Tat umsetzen wollten. Heute ist doch unsere Stadt ohne Mutterschweine gar nicht mehr denkbar. Aber eben, das war nicht immer so, Liebenau gibt darüber erschreckende Auskunft. Erst beim Durchblättern seines Buches wird einem so richtig bewusst, warum es volle 770 Jahre oder 281050 Tage oder 6745200 Stunden gedauert hat, bis die Stadt endlich das erhalten hat, was sie liebenswürdig und lebenswert macht, nämlich die Luzerner Guggenmusig, die in diesem Jubeljahr 30 Jahre alt wird. Doch drehen wir das Rad der Zeit zurück zu jenen deprimierenden Tagen von anno 1315, wo jegliche spontane Aktion durch ungemein strenge Polizeiverordnungen unterbunden wurde, Liebenau, S. 48: Unreines Wasser, Blut, Abfälle usw. durfte man weder an die Strasse, noch in den Burggraben oder über die Reussbrücke schütten, und nachdem die Spitalglocke zur Frühmesse geläutet, durfte man auch keine Nachttöpfe auf die Strasse leeren. Das waren wirklich verschissene Zeiten! Doch das Volk liess sich nicht unterkriegen, wie eine Aufzeichnung besagt ." Seitenanzahl: 122 Seiten mit zahlreichen Bildern Format: ca. 21,5 x 27,5 kartoniert Fotograf: Mondo Annoni Fotograf: Hans Eggermann Deutsch.