Publication Date: 1940
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Physik. Zschr., 41/ 5. - Leipzig, Verlag von S. Hirzel, 1940, 8°, pp.107-109, 2 Fig., orig. Broschur. Seltener Sonderdruck! Hermann Fritz Gustav Goos (1883-1968) war ein deutscher Physiker und Astronom. Als außerplanmäßiger Professor an der Universität Hamburg im Bereich "Optische Spektroskopie" beschäftigte er sich dem Emissions- und Absorptionseigenschaften im infraroten, optischen und ultravioletten Spektralbereich unterschiedlicher Objekte wie dem Lichtbogen oder dünnen metallischen Schichten, wie Silber und Gold. Er entdeckte Ende 1912 eine systematische Abhängigkeit der Wellenlängen im Spektrum eines Lichtbogens von seiner Länge und seinen elektrischen Parametern, wie zum Beispiel der genutzten Stromstärke. Im Frühjahr 1913 konnte Goos diese Beobachtungen am besser ausgestatteten physikalischen Labor von Heinrich Kayser in Bonn bestätigen. Weiterhin beschäftigte er sich auch mit dem Wirkung von Licht auf Phosphore und mit dem Nachweis von Licht durch ein Mikrophotometer. Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist der experimentelle Nachweis eines Versatzes eines Lichtstrahls bei der Totalreflexion zusammen mit Hilda Hänchen (später Hilda Lindberg-Hänchen), der sogenannte Goos-Hänchen-Verschiebung.