Published by J.F.Lehmanns Verlag, München, 1926., 1926
Seller: Antiquariat KAIAPO, Bielefeld, Germany
EA. Insgesamt sind 16 dieser Umschläge mit sog. 'Rassenbildern' erschienen: 1. Tamilen (v. Eickstedt) / 2. Baschkiren (J.Wastl) / 3. Ukrainische Wolhynier (H. Pöch) / 4. Typen aus Birma (Ferrars u. Heine-Geldern) / 5. + 6. Wahima (Watussi) u. Wanjambo (M.Weiss) / 7. Norweger (H.Bryn) / 8. Letten (M. Hesch) 9. Sakai in Malakka (Schebesta) / 10. Semang (Schebesta) / 11. Der Neandertalerschädel von Le Moustier (H. Weinert) 12. Der diluviale Mensch von Krapina (Gorjanovic-Kramberger) 13. Die Bewohner der Insel Nias bei Sumatra (Kleiweg de Zwaan) 14. Nord-Somali (Puccioni) / 15. Über die Bambara in West-Afrika (Weninger) / 16. Grundzüge der Erblichkeitslehre (R. Fetscher). 10 Tafeln auf Karton mit fotogr. Abbildungen und begleitendem Text. Original-Umschlag. Gr. 8°. Sehr guter Zustand, die Fotokarten wie neu. Keine einzige Nennung im JAP! - - Diese seltenen historischen Dokumente sind ganz sicher 'heiße Eisen' in Bezug auf Rassismus und Rassentheorien. Von Eickstedt selber, der Herausgeber, wird heute nach langjähriger Erforschung seines ambivalenten Bezugs zum Nationalsozialismus als 'ein gemäßigter akademischer Nationalsozialist' beschrieben ( siehe in: Wissenschaftlicher Rassismus, von Kaupen-Haas u. Saller) . Kein Zweifel kann daran bestehen, dass u.a. von Eickstedt als Wissenschaftler den massenmordenden Rassismustheorien der Nazis reichlich Nahrung bot. - - Für die Tafelmappen des 'Archiv für Rassenbilder' (es gibt etliche weitere, siehe im Angebot des Antiquariat KAIAPO) konnte von Eickstedt zahlreiche der bekanntesten Ethnologen und Anthropologen der damaligen Zeit dafür gewinnen, jeweils eine oder zwei Mappen zu ihren Spezialgebieten mit Fotos und Text zu versehen. Vertreten ist ein denkbar breites Spektrum vom überzeugten Vertreter schlimmster Rassenideologien über eher unpolitische Missionars-Ethnologen bis hin zum ethisch eher unbedenklichen jüdischen späterem Flüchtling vor dem Nazionalsozialismus (Heine-Geldern). Allen gemeinsam ist der damals überwiegend vorherrschende Glaube an weltweite, allgemein gültige , lediglich von der Wissenschaft noch korrekt zu beschreibende Rassenmerkmale, einschließlich solche charakterlicher Art. Ein vergebliches Unterfangen, wie wir seit langen wissen, und wie es auch die Autoren dieser Rassenbilder schon hätten ahnen und wissen können, denn fast alle Schlussworte und Zusammenfassungen der Mess-Ergebnisse beklagen die starke 'Durchmischung' der Befunde und die daraus resultierende Unmöglichkeit, zu klaren und eindeutigen Ergebnissen zu kommen. -- Mittlerweile ist der gewaltige Ernst, mit dem jahrzehntelang Rassenforschung betrieben wurde, um die gesamte Menschheit endlich ordentlich sortieren zu können, in den Untergrund abgewandert. Der Dünkel der überlegenen, besseren, weiter entwickelten weißen Menschen existiert immer noch in Köpfen und Herzen und treibt uns auf die nächsten Krisen zu.
Published by Stuttgart Enke, 1939
Seller: Zentralantiquariat Leipzig GmbH, Leipzig, Germany
2 Bl., 163, (1) S. OBroschur (Umschlag gebräunt, etwas fleckig u. m. Randläsuren, Titel stärker, sonst gering stockfleckig, unbeschnitten). Der deutsche Anthropologe Egon von Eickstedt (1892 - 1965) arbeitete eng mit dem Rassenpolitischen Amt (RPA) der NSDAP und dem 1933 eingerichteten Reichssippenamt (RSA) zusammen. Er war einer der Gutachter für das Reichssippenamt, welche Abtsammungsgutachten erstellten, um in strittigen Fällen die Abstammung von "Juden, Halbjuden oder Viertel-Juden" aufzuklären. Sprache: Deutsch.
Published by J.F.Lehmanns Verlag, München, 1926., 1926
Seller: Antiquariat KAIAPO, Bielefeld, Germany
EA. Von den 16 erschienenen Umschlägen mit je 10 - 12 Tafeln liegen hier vor: I. Tamilen (v. Eickstedt) / 2. Baschkiren (J.Wastl) / 4. Typen aus Birma (Ferrars u. Heine-Geldern) / 5. + 6. Wahima (Watussi) u. Wanjambo (M.Weiss) / 9. Sakai in Malakka (Schebesta) / 10. Semang (Schebesta) / 12. Der diluviale Mensch von Krapina (Gorjanovic-Kramberger) 13. Die Bewohner der Insel Nias bei Sumatra (Kleiweg de Zwaan) 14. Nord-Somali (Puccioni) / 15. Über die Bambara in West-Afrika (Weninger) . Es fehlen mit den Umschlägen 3, 7, 8, 11 und 16 die Ausgaben zu den Themen ' Ukrainische Wolhynier , Norweger, Letten, Neandertalerschädel und Erblichkeitslehre'. Jeweils enthaltend 10 bis 12 Tafeln auf Karton mit fotogr. Abbildungen und begleitendem Text. Original-Umschläge. Größe der einzelnen Tafeln je 20x13cm. Guter Zustand, die Fotokarten sehr gut, teils minimal mit Bleistift beschriftet. Elf der enorm seltenen Umschläge mit jeweils 10 bis 12 Archivkarten, selbst einzeln so gut wie nie angeboten. Ein so umfangreiches Konvolut ist eine Rarität. Keine einzige Nennung im JAP! - - Diese seltenen historischen Dokumente sind ganz sicher 'heiße Eisen' in Bezug auf Rassismus und Rassentheorien. Von Eickstedt selber, der Herausgeber, wird heute nach langjähriger Erforschung seines ambivalenten Bezugs zum Nationalsozialismus als 'ein gemäßigter akademischer Nationalsozialist' beschrieben ( siehe in: Wissenschaftlicher Rassismus, von Kaupen-Haas u. Saller) . Kein Zweifel kann daran bestehen, dass u.a. von Eickstedt als Wissenschaftler den massenmordenden Rassismustheorien der Nazis reichlich Nahrung bot. - - Für die hier vorliegenden Tafelmappen des 'Archiv für Rassenbilder' konnte von Eickstedt zahlreiche der bekanntesten Ethnologen und Anthropologen der damaligen Zeit dafür gewinnen, jeweils eine oder zwei Mappen zu ihren Spezialgebieten mit Fotos und Text zu versehen. Vertreten ist ein denkbar breites Spektrum vom überzeugten Vertreter schlimmster Rassenideologien über eher unpolitische Missionars-Ethnologen bis hin zum ethisch eher unbedenklichen jüdischen späterem Flüchtling vor dem Nazionalsozialismus (Heine-Geldern). Allen gemeinsam ist der damals überwiegend vorherrschende Glaube an weltweite, allgemein gültige , lediglich von der Wissenschaft noch korrekt zu beschreibende Rassenmerkmale, einschließlich solche charakterlicher Art. Ein vergebliches Unterfangen, wie wir seit langen wissen, und wie es auch die Autoren dieser Rassenbilder schon hätten ahnen und wissen können, denn fast alle Schlussworte und Zusammenfassungen der Mess-Ergebnisse beklagen die starke 'Durchmischung' der Befunde und die daraus resultierde Unmöglichkeit, zu klaren und eindeutigen Ergebnissen zu kommen. -- Mittlerweile ist der gewaltige Ernst, mit dem jahrzehntelang Rassenforschung betrieben wurde, um die gesamte Menschheit endlich ordentlich sortieren zu können, in den Untergrund abgewandert. Der Dünkel der überlegenen, besseren, weiter entwickelten weißen Menschen existiert immer noch in Köpfen und Herzen und treibt uns auf die nächsten Krisen zu. - -!! Mit dazu zu diesem Konvolut gehören zwei Umschläge mit jeweils 12 bzw. 8 auf starken Karton aufgezogenen Original-Fotoabzügen mit sog. Rassetypen, wohl aus den Unterlagen v. Eickstedts (1 Umschlag beschrieben 'Rassen-Varia', 1 Umschlag beschrieben ' Europide'). !!