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  • Seller image for Schauspielerin Frieda LEHNDORFF (1876-1962): PK BERLIN 1918 an Siegbert SALTER for sale by Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt)

    Frieda Lehndorff

    Language: German

    Published by Berlin, 1918

    Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed

    US$ 106.81

    US$ 80.66 shipping
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    Quantity: 1 available

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    Condition: Befriedigend. 1. Auflage. Eigenhändige, signierte Postkarte der Theater- und Film-Schauspielerin Frieda Lehndorff (1876-1962). Hier signiert "Frieda Lehndorff-Schoettle" (sie war eine geborene Schoettle). Sie trat auch gelegentlich unter diesem Namen auf. Datiert Berlin-Wilmersdorf, den 15. September 1918. Gerichtet an den Chefredakteur Siegbert Salter in Berlin. Es handelt sich um das Pseudonym des jüdischen Dichters, Journalisten und Buchdruckers Simon Salomon (1873-1943), der im KZ Theresienstadt ermordet wurde. Transkription: "Sehr geehrter Herr Salter. Auf Umwegen kam Ihre liebenswürdige Karte vom 8. Sept. die Sie nach Stuttgart richteten, erst heute in meine Hände. Ich werde mir in den nächsten Tagen gestatten Ihnen die gewünschten Photos zu übersenden, u. bin für heute mit verbindlichstem Dank Ihre ergebene Frieda Lehndorff-Schoettle." 7 ½-Pfennig-Ganzsache (9 x 14 cm). Zustand: Karte fleckig, mit kleinen Eckknicken. Über Frieda Lehndorff (Quelle: wikipedia) und den Empfänger (Quelle: Website "Mahnmal Trier"): : Frieda Lehndorff (geb. 19. Mai 1876 als Friederike Louise Schoettle in Kaiserslautern; gest. 3. Dezember 1962 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin bei Bühne und Film. Leben und Wirken: Frieda Schoettle besuchte die Höhere Töchterschule in Darmstadt, ehe sie dort ihre künstlerische Ausbildung bei der Hofschauspielerin Agnes Eppert erhielt. Ihren Einstieg auf den Bühnenbrettern gab Frieda Schoettle als Fünfjährige in ihrer Geburtsstadt Kaiserslautern, als sie die Waise von Lowood in dem gleichnamigen Stück (im englischen Original: Jane Eyre) verkörperte. Mit 16 Jahren begann die Künstlerin als Profiinterpretin am Darmstädter Sauertheater, ein Jahr darauf erhielt sie ihr erstes Festengagement im Rollenfach der Naiven in Bad Kreuznach. Anschließend war Frieda Lehndorff bis zu ihrem 32. Lebensjahr in diesem Rollenfach an Bühnen in Detmold, Gera, Essen und Bonn verpflichtet. Mit 32 gelang ihr reibungslos der Übergang in das Charakterfach und das der Alten, beginnend mit dem Wechsel an das Deutsche Theater in Hannover. Anschließend wirkte sie mehrere Jahre lang am Stuttgarter Hoftheater. 1918 kam Frieda Lehndorff in die Reichshauptstadt, um einer Verpflichtung an Berlins Meinhard-Bernauer-Bühnen nachzukommen. Von nun an trat die Künstlerin bis in die ausgehende Stummfilmzeit auch häufig vor die Kamera und verkörperte dort zumeist mütterliche Frauen und einfache Vertreterinnen des Volkes. Der Bühne blieb sie auch weiterhin treu, in der Spielzeit 1925/26 sah man Lehndorff an den Hellmer-Bühnen. Mit Ende ihrer Stummfilmtätigkeit 1927 ging Lehndorff nach Stuttgart zurück und war bis 1931 Ensemblemitglied des Württembergischen Landestheaters. Danach ist keine feste Anstellung an ein Haus mehr festzustellen. 1909 heiratete sie in Dresden ihren Berufskollegen Berthold Leiser (1874-1931), von dem sie hierauf den Künstlernamen Lehndorff übernahm. Sie starb 1962 in Berlin-Zehlendorf. Simon Salomon (1873-1943), Sprach- und Handelslehrer in Berlin, Dichter und Journalist, Buchdrucker. 1942 Verhaftung. Ermordet in Theresienstadt. Simon Salomon wurde am 21. März 1873 in Speicher geboren und starb am 27. März 1943 im KZ Theresienstadt. Er war der Sohn von Levy Salomon und Sara Dublon. Die Hochschulreife erwarb er 1891 oder 1892. Er studierte Sprachen an den Universitäten Bonn, Heidelberg, Berlin, Paris, London und Mailand. Simon Salomon war verheiratet mit Sophie Richheimer. Um 1900 unterhielt Simon Salomon in Berlin ein privates Lehrinstitut. Er arbeitete als Sprach- und Handelslehrer. Ab 1898 sind Publikationen bekannt. Unter dem Pseudonym Siegbert Salter veröffentlichte er Gedichte, Aphorismen und Romane. Nach dem Ersten Weltkrieg betätigte er sich als Herausgeber, Chefredakteur und Schriftleiter. Er war Inhaber der Buchdruckerei für Verkehrsreklame Berlin. 1933 erhielt er Publikations- und Berufsverbot, weil er Jude war. Am 16. Juli 1942 wurde er von der Gestapo verhaftet und ins KZ Theresienstadt deportiert, wo er 1943 starb. Signatur des Verfassers.