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  • Seller image for Die mailändischen Feldzüge der Schweizer. Von Jldephons Fuchs, Pfarrer zu Engelburg bey St. Gallen. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Fuchs, Ildephons [Ildefons].

    Published by St. Gallen, bey Huber und Compagnie 1810-1812 -, 1810

    Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland

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    2 Bände (cpl.). Kl.-8° (18.3 x 12 x 3.3 cm). 3 Bll., VIII, 4 Bll., 415 u. 3 Bll., XIV, 4 Bll., 514 SS., 1 Bl. Schriftsatz in 8-Punkt Fraktur. Schöne HLdr.-Handeinbände d.Zt. (Deckel etwas angestaubt, schwach leimschattig u. min. fleckig) mit Lederecken, rotem Rückenschild u. schildförmigem Bandnummernfeld, Schnitt alls. sehr fein bunt gesprenkelt. Vorsätze leimschattig, Seiten unterschiedlich stockfleckig (eher blass). Erste (einzige Original-) Ausgabe. Alters- u. Lagerungs-, kaum eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes und attraktives Exemplar in zeittypischen klassizistischen Einbänden. - - Barth 1171; L. v. Sinner p. 38 f.: "Leider ist dieses auf gründliches Quellenstudium gebaute Werk nicht vollendet worden, da es bis auf 1527 herab hätte geführt werden sollen." - Digitalis. u.a. in BVB/BSB - "Die Geschichte der Schweizer-Thaten, auf lombardischem Boden, erscheinen nicht ruhmlos in einem Zeitalter, wo große Kriegswunder beynahe an der Tages-Ordnung sind. Sollten ältere nicht als Gegenstück der neueren dienen dürfen? Die Thaten sind groß; auch sind sie lehrreich. [.] Am Ende der Epoche, die hier beschrieben, ist sogar der große Waffenruhm, durch gedemüthigten Stolz und Unbesonnenheit gefährdet worden. Doch nie hat Feigheit diesen Ruhm angetastet; wohl aber Mangel an Eintracht, Ueberlegung und Einsicht stark geschwächt. [.]. Aber die Zwietracht ist der Schatten dieser Geschichte [.]. [.] Und nun, o Eidgenossen! hier sind die Geschichten der alten Zeit. Schlaget sie auf, und forschet und sehet" (etc.; Bd. 1, p. I u. VI f.). - INHALT : Bd. I: 1. Erste mailänd. Feldzüge über die Alpen 1331-1417; 2. Krieg von Bellenz 1417-1426; 3. Feldzüge d. Schweizer 1439-1467; 4. Schlacht von Giornico 1478-1480; 5. Herzog Ludwig Moro Sforza von Mailand 1480-1500; 6. Ludwig II. erobert Mailand, Ehrenrettung d. Schweizer 1500, 7. Ausstehende Soldzahlungen, Urner Kampf um Bellinzona 1500-1503 / Bd. II: Vorrede: Johannes v. Müller an die Eidgenossen (pp. I-XIV); 8. Intrigen des Röm. u. Französ. Königs um Mailand, Maximilians I. Römerzug 1500-1508; 9. zwei Mailänd. Feldzüge 1508-1511 [bes. d. Konflikt zw. Georg od. Jörg Supersaxo u. Matthäus Schiner]; 10. Pavierzug 1512 (schliesst mit dem Abschied der Schweizer Gesandten im Januar 1513) - Fuchs' Darstellung beschreibt den Zeitraum von 1331 bis 1512, d.h. vom Feldzug der Truppen unter Hans v. Attinghausen über den Gotthard, bis zum Grossen Pavierzug Mai-Juni 1512 u. dem darauf folgenden Kongress von Mantua (12. August 1512). - Obwohl im Ansatz deskriptiv u. etwas heroisierend erzählerisch, präsentiert das Werk eine grosse Fülle von Fakten und Quellenzitaten. -- "Nachdem er fünf Jahre privatisirt hatte, wurde [Fuchs] als Pfarrer, zunächst in Engelburg nahe bei St. Gallen, wo er 10 Jahre verweilte, angestellt. Die reichliche Gelegenheit zu historischen Studien wurde hier durch ihn ausgenutzt [.]. [.] 'Die mailändischen Feldzüge der Schweizer' [.] behandelt ein Thema zum ersten und einzigen Male im Zusammenhang, welches nun allerdings einer auf höherem wissenschaftlichem Standpunkte geschehenden Neubearbeitung würdig wäre." (A. v. Tillier, in: ADB). - Tilliers Wunsch scheint bis heute nicht erfüllt worden zu sein, was wohl der histor. Komplexität des krisengeplagten Zeitraumes zuzuschreiben ist : 1350-1450 landwirtschaftliche Krise, seit 1347/48 mehrere Pestzüge, zudem fanden auch anderwärts kriegerische Konflikte statt, wie u.a. 1474-77 die Burgunderkriege. - "Politische Konstellation, Passlage und Wirtschaftsinteressen wiesen die Urner nach Süden, wo sie sich schon im 14. Jahrhundert Einfluss jenseits des Gotthardpasses zu sichern vermochten. [.] Neben den unmittelbaren Gegenspielern, den alpinen Kommunen und dem Herzogtum Mailand, waren vorab der deutsche König [Rupprecht, Sigmund], der Herzog von Savoyen und die Herren von Sax-Misox an den südlichen Passausgängen interessiert." (W. Schaufelberger, in: Handb. d. Schweizer Gesch., Bd. 1, 1972, p. 265) - Um 1422 setzte durch den Widerstand der.