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Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Verfassungspolitische Grundlagen Parlament, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Bonn ist nicht Weimar' . Mit dieser in der Bundesrepublik Deutschland zum Sprichwort avancierten Formel hat der Schweizer Journalist Fritz René Allemann das Empfinden der Deutschen in Bezug zur eigenen Nachkriegsgeschichte auf den Punkt gebracht. Aus dem Scheitern der Weimarer Republik, so die gängige Annahme der bundesrepublikanischen Erfolgsgeschichte, habe man gelernt und vom Grundgesetz bis zur politischen Kultur die Konsequenzen gezogen.Bereits der Herrenchiemseer Entwurf und später dann die Beratungen des Parlamentarischen Rates haben großen Wert darauf gelegt, die Schwächen der Weimarer Reichsverfassung, soweit es möglich war, auszumerzen, um die Bundesrepublik durch eine stabilere und krisenfestere Verfassung vor einer Wiederholung der Ereignisse von 1933, also vor der Zerschlagung der Demokratie durch ein totalitäres Unrechtsregime, zu schützen. Die Demokratie musste daher so diktaturfest wie möglich gemacht werden.Obwohl in besonderem Maße das Zusammenspiel der einzelnen Verfassungsinstitutionen neu gestaltet und dabei insbesondere die Kompetenzen des Staatsoberhauptes beschnitten wurden, um in Krisenzeiten die Herrschaft des Präsidenten in quasi diktatorischen Präsidialkabinetten, wie sie gegen Ende der Weimarer Republik existierten, zu verhindern , steht das Grundgesetz der Weimarer Reichsverfassung erheblich näher als allen vorangegangenen deutschen Verfassungen, einschließlich der Bismarck-Verfassung und der Paulskirchen-Verfassung.Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es in der Weimarer Reichsverfassung und im Grundgesetz gibt, welche Aufgaben die einzelnen Verfassungsinstitutionen im politischen System einnehmen und welche Bedeutung ihnen zukommt, was die Fehler der Weimarer Reichsverfassung waren und was das Grundgesetz aus diesen Fehlern gelernt hat, wird im Laufe dieser Arbeit erläutert. Dabei spielt nicht so sehr ein vollständiger Vergleich beider Verfassungen eine Rolle, sondern vielmehr der gezielte Vergleich der Regierungssysteme, also wesentlicher Verfassungsinstitutionen. So wird in den folgenden Kapiteln speziell auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Reichs- und Bundestages, des Reichs- und Bundespräsidenten, der Reichs- und Bundesregierung, des Reichs- und Bundesrates und des jeweiligen Verfassungsschutzes eingegangen. Da die gesamte Thematik sich allerdings sehr komplex darstellt, kann es lediglich Aufgabe dieser Arbeit sein, einen Überblick bzw. eine Einführung in das Thema zu geben [.] 36 pp. Deutsch.
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Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Deutsche Außenpolitik, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Deutschlands Außenpolitik in der neuen Legislaturperiode: Themen, Prioritäten, Empfehlungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Während sich Konflikte bis zum Ende der Blockkonfrontation in den 1980er Jahren noch im Wesentlichen als solche zwischen Staaten oder Bündnissen erwiesen, ist die Sicherheitslage im multipolaren System des 21. Jahrhunderts wesentlich komplexer. Sie reicht von transnationalen und regionalen Konflikten mit globalen Auswirkungen, die staatliche und nichtstaatliche Akteure miteinbeziehen, über diverse innerstaatliche Auseinandersetzungen bis hin zum klassischen Zwei-Staaten-Konflikt. Ein ambitioniertes Konfliktbearbeitungskonzept steht damit vor der Schwierigkeit der Fokussierung sowie der Wahl einer erfolgversprechenden Me-thodik. Die Komplexität moderner Konflikte verlangt eine Bearbeitung mit umfassendem und vernetztem Ansatz, die multilaterales und ressortübergreifendes Vorgehen unter Einbezug internationaler Organisationen beinhaltet und sich gleichermaßen auf militärische und zivile Komponenten stützt. Als klassischer Zivilmachtakteur steht Deutschland somit vor der Herausforderung, sich nicht mehr nur ausschließlich zivil zu engagieren, sondern innerhalb eines integrierten Ansatzes zu agieren. Bei der Fokussierung auf prioritäre Konfliktregionen ist es sowohl Deutschland als auch der EU zu empfehlen, sich stärker als bisher in den südkaukasischen Sezessionskonflikten zu engagieren. Die geographische Nähe zur EU und die Tatsache, dass wesentliche deutsche und europäische Interessen in der Region liegen, haben bereits dazu geführt, dass der Südkaukasusregion erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet wird. Bereits heute liegt die Region an der Schnittstelle dreier großer sich überlappender EU-Projekte. Da jedoch keines dieser Projekte eine klare Perspektive für Konfliktbearbeitung enthält und bisher alle von einzelnen Großmächten und internationalen Organisationen verfolgten Pläne für eine friedliche Konfliktlösung erfolglos blieben, stellt sich die Frage, wie Deutschland und die EU künftig zu mehr Sicherheit im Südkaukasus beitragen können.
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Geschichte der Internationalen Beziehungen, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Transatlantische Beziehungen nach 1989, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Out of area' oder 'out of business'. So lautete Ende der 90er Jahre die ebenso einfache wie einprägsame Warnung, die darauf hinwies, dass die NATO nach dem Ende des Kalten Krieges und dem damit verbundenen Wegfall der gemeinsamen kommunistischen Bedrohung neue Aufgaben suchen und finden müsse, um sich nicht selbst ins Abseits zu befördern und obsolet zu werden. Diese neuen Aufgaben sollten neben der Verteidigung des Bündnisgebietes, also der Erfüllung der Kernfunktion, die seit nunmehr über 60 Jahren Bestandteil des Bündnisvertrages ist, vor allem militärische Einsätze in Krisenregionen, die außerhalb des Bündnisgebietes liegen, einschließen, sofern von Konflikten in den jeweiligen Regionen eine direkte oder indirekte Bedrohung für ein oder mehrere Mitglieder der NATO ausgeht. Obwohl der NATO nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes häufig ihr Ende als bedeutende Sicherheitsinstitution vorausgesagt worden war, hat sie in diesem Zusammenhang eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit bewiesen, die sich politisch hauptsächlich im Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen zu den ehemaligen Gegnern Mittel- und Osteuropas äußerte und sich militärisch insbesondere in ihren Peacekeeping-Operationen auf dem westlichen Balkan manifestierte.Insgesamt setzte die NATO in den 90er Jahren (nach dem Beschluss des neuen Strategischen Konzeptes von 1991) in vier Bereichen neue Akzente, die zuvor keine oder nur eine untergeordnete Rolle im Denken der transatlantischen Partner gespielt hatten. Neben der Ausweitung und Erweiterung nach Mittel- und Osteuropa, der 'Europäisierung' der NATO und der Bereitschaft international als Mandatsnehmer der Vereinten Nationen bzw. der OSZE aufzutreten, spielte schließlich besonders im Kosovokrieg die Bereitschaft der NATO auch ohne VN-Mandat zu intervenieren eine wichtige Rolle.Nur zwei Jahre nach dem zu Beginn des Kosovokrieges einsetzenden Dialogs über das künftige Rollenverständnis der NATO (aus dem das neue Strategische Konzept von 1999 hervorgegangen ist), führten die Terroranschläge vom 11. September 2001 zu einem Paradigmenwechsel, sowohl in der internationalen Politik als auch in der Wahrnehmung der Nordatlantischen Allianz, da sie verdeutlicht haben, dass die größten Bedrohungen transatlantischer Sicherheit nicht mehr wie im Kalten Krieg und seiner unmittelbaren Folgezeit aus Europa kommen würden, sondern von jenseits des Kontinents [.].
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015
ISBN 10: 3656900396 ISBN 13: 9783656900399
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Grundlagen und Allgemeines, Note: 1,3, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Lobbyismus als Politikberatung , Sprache: Deutsch, Abstract: 'Wenn du dir die Macht im Staate sichern willst, dann fange damit im Gesundheitswesen an'.So zitierte der langjährige Präsident der Bundesärztekammer Karsten Vilmar sinngemäß den Gründer der Sowjetunion Wladimir Iljitsch Uljanow (Lenin).Solch ein Zitat ist bezeichnend und stellt eindrucksvoll das Bewusstsein dar, welches von den wichtigsten Akteuren im deutschen Gesundheitswesen entwickelt wurde.Denn in Deutschland gilt das Gesundheitswesen als typisches Beispiel für ein neokorporatistisches System, welches sich weitgehend selbst verwaltet. Wichtig dabei ist, dass der 'Gemeinsame Bundesausschuss' als Entscheidungsorgan der verschiedenen relevanten Akteure seit Januar 2004 den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung ohne Einmischung des Staates gestalten kann.Dieser setzt sich zusammen aus den Kostenträgern, repräsentiert durch den Spitzenverband Bund der Krankenkassen einerseits und den Leistungserbringern, repräsentiert durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft andererseits. Der Staat gibt also bezüglich der Gestaltung des Leistungskataloges der Gesetzlichen Krankenversicherung, sowie der Mittelverteilung, die nun ausschließlich im Gemeinsamen Bundesausschuss stattfindet, lediglich die Rahmenbedingungen vor, zieht sich somit also zunehmend als Akteur aus der Gesundheitspolitik zurück und stärkt damit gleichzeitig den Einfluss der erwähnten Verbände im Gesundheitswesen.Problematisch ist dies vor allem, da die Verbände die Gestaltungsmacht über 230 bis 250 Mrd. EUR im Jahr und die Beschäftigung von 4,2 Mio. Menschen übernehmen.Die Verfügungsgewalt über solch hohe Summen und über derart viele Beschäftigte müsste die Verbände zu sozialer Verantwortung verpflichten. Diese wird aufgrund der schweren Kontrollierbarkeit von Prozessen im Gesundheitssystem und dem starken Lobbyismus verschiedener Akteure unterlaufen. Dabei geht es nicht mehr um das Gemeinwohl der Patienten, sondern um die speziellen Interessen einzelner Unternehmen und Verbände. Durch Lobbyismus und Korruption geht im Gesundheitssystem so jedes Jahr viel Geld verloren, welches eigentlich einer besseren Versorgung der Patienten, die dieses System durch Kassenbeiträge finanzieren, zu Gute kommen sollte [.].
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Region: Osteuropa, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Demokratisierungsprozesse, Sprache: Deutsch, Abstract: Als 1989/1990 die kommunistischen Systeme in Osteuropa zusammenbrachen und der Eiserne Vorhang endgültig fiel, endete eine Zeit, die seit dem 2. Weltkrieg von der Rivalität zweier unterschiedlicher Weltanschauungen geprägt war. Die kommunistischen Staaten in Osteuropa hatten sich stets in der Tradition marxistisch-leninistischer Ideen verstanden und fühlten sich, durch ihren Anspruch eine egalitäre Gesellschaft zu schaffen, dem Westen, dessen Wirtschaft nach dem Konkurrenz- und Leistungsprinzip funktionierte und so soziale Disparitäten begünstigte, stets überlegen. Warum es letztendlich zu einem kompletten und rapiden Zusammenbruch der kommunistischen Systeme kam, ist bis heute nicht übereinstimmend geklärt worden. Es besteht keine Einigkeit bei den Autoren darüber, welches die Hauptursachen von Transformationsprozessen sind. Lediglich darüber, dass bei den osteuropäischen Transitionen in ihrer Komplexität eine Reihe von Faktoren berücksichtigt werden müssen, besteht Konsens. So weist jede Theorie in der Transformationsforschung gewisse Schwachstellen bei der Betrachtung von Systemwechseln auf, weswegen eine Synthese verschiedener Theoriestränge als angemessen erscheint, um Systemwechsel vor allem in der Wechselwirkung verschiedener Faktoren erklären zu können. Besonders Polen spielte bei den osteuropäischen Transformationsprozessen eine wichtige Vorreiterrolle, weswegen die Entwicklungen, die Polen den Übergang zur Demokratie ermöglichten, auch wegweisend für andere Länder in Osteuropa waren, die sich durchaus ähnlichen Problemen, bedingt durch vergleichbare System-, Wirtschafts-, und Sozialstrukturen, gegenüber sahen. Deswegen soll in dieser Arbeit der 'ausgehandelte Systemwechsel' am Fallbeispiel Polen vorgestellt werden. Dabei wird von der Behauptung ausgegangen, dass handelnde Akteure die wichtigste Rolle beim Transformationsprozess in Polen spielten und System-, Struktur-, und Kulturtheorien lediglich den Rahmen vorgaben, in dem sich die Akteure bewegen konnten. Im Laufe der Arbeit soll also die Frage beantwortet werden, ob handelnde Akteure mit ihren Strategien, Präferenzen aber auch Fehleinschätzungen den Systemwechsel weitgehend bestimmen oder ob während der Handlungen der Akteure andere Faktoren eine gewichtigere Rolle spielten. Dies lässt sich allerdings nicht allgemeingültig bestimmen, sondern variiert von Transformationsfall zu Transformationsfall [.].
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015
ISBN 10: 365690118X ISBN 13: 9783656901181
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Die Herrscher der Habsburger Monarchie im 18. und 19. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon lange vor dem Tode Karls II., dem letzten Habsburgerkönig Spaniens, beschäftigten sich die europäischen Mächte mit der Frage der spanischen Erbfolge. Nachdem König Philipp IV. verstorben war, hinterließ er mit Karl II. nur einen erbberechtigten Nachfolger, der somit als letzter Mann der spanischen Linie des Hauses Habsburg den spanischen Thron bestieg. Allerdings stellte sich bei einem eventuellen Tod Karls II. ohne weitere männliche Nachfolger die Frage, welche europäische Dynastie genealogischen und rechtlichen Anspruch auf die weitere Erbfolge hatte. Insbesondere die österreichischen Habsburger sowie die Bourbonen erhoben hierbei ihre Ansprüche auf das spanische Gesamterbe.Wer allerdings tatsächlich das größere Recht auf die Erbschaft hatte und wie versucht wurde eine Einigung unter den Mächten zu erzielen, soll im dritten Kapitel Gegenstand der Betrachtungen sein.Insgesamt war der Spanische Erbfolgekrieg, der in der Folge der gegebenen Erbproblematik entbrannte, insofern für Europa und das Haus Habsburg von besonderer Bedeutung, als dass eine Vielzahl von Staaten in ihn verwickelt war und seine Beendigung durch die Friedensschlüsse von Utrecht, Rastatt und Baden maßgeblich zur Veränderung des europäischen Mächteverhältnisses und zur Etablierung und Erhaltung des von England angestrebten europäischen Gleichgewichts führte.So war zuvor, besonders seit dem Abschluss des Westfälischen Friedens die machtmäßige Struktur des europäischen Staatensystems in erster Linie durch den weiteren politischen und militärischen Aufstieg Frankreichs geprägt, welches im Pyrenäenfrieden mit Spanien (1659) bedeutende Teile der Spanischen Niederlande erhielt und sich somit eine günstige Ausgangsposition für weitere Eroberungen in diesem Bereich schuf.Im Zusammenhang mit dem Spanischen Erbfolgekrieg tritt also die Frage des europäischen Mächtegleichgewichts in den Vordergrund, weswegen in dieser Arbeit ausgehend von der französischen Hegemonie und dem Aufstieg der österreichischen Habsburger zur europäischen Großmacht über das Problem der spanischen Erbfolge (Teilungspläne, Große Allianz, Kriegsverlauf) auf die Friedensschlüsse von Utrecht, Rastatt und Baden und somit auf die Konsequenzen des Krieges geschlossen werden soll [.].
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015
ISBN 10: 3656901694 ISBN 13: 9783656901693
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Verfassungspolitische Grundlagen Parlament, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Bonn ist nicht Weimar' . Mit dieser in der Bundesrepublik Deutschland zum Sprichwort avancierten Formel hat der Schweizer Journalist Fritz René Allemann das Empfinden der Deutschen in Bezug zur eigenen Nachkriegsgeschichte auf den Punkt gebracht. Aus dem Scheitern der Weimarer Republik, so die gängige Annahme der bundesrepublikanischen Erfolgsgeschichte, habe man gelernt und vom Grundgesetz bis zur politischen Kultur die Konsequenzen gezogen.Bereits der Herrenchiemseer Entwurf und später dann die Beratungen des Parlamentarischen Rates haben großen Wert darauf gelegt, die Schwächen der Weimarer Reichsverfassung, soweit es möglich war, auszumerzen, um die Bundesrepublik durch eine stabilere und krisenfestere Verfassung vor einer Wiederholung der Ereignisse von 1933, also vor der Zerschlagung der Demokratie durch ein totalitäres Unrechtsregime, zu schützen. Die Demokratie musste daher so diktaturfest wie möglich gemacht werden.Obwohl in besonderem Maße das Zusammenspiel der einzelnen Verfassungsinstitutionen neu gestaltet und dabei insbesondere die Kompetenzen des Staatsoberhauptes beschnitten wurden, um in Krisenzeiten die Herrschaft des Präsidenten in quasi diktatorischen Präsidialkabinetten, wie sie gegen Ende der Weimarer Republik existierten, zu verhindern , steht das Grundgesetz der Weimarer Reichsverfassung erheblich näher als allen vorangegangenen deutschen Verfassungen, einschließlich der Bismarck-Verfassung und der Paulskirchen-Verfassung.Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es in der Weimarer Reichsverfassung und im Grundgesetz gibt, welche Aufgaben die einzelnen Verfassungsinstitutionen im politischen System einnehmen und welche Bedeutung ihnen zukommt, was die Fehler der Weimarer Reichsverfassung waren und was das Grundgesetz aus diesen Fehlern gelernt hat, wird im Laufe dieser Arbeit erläutert. Dabei spielt nicht so sehr ein vollständiger Vergleich beider Verfassungen eine Rolle, sondern vielmehr der gezielte Vergleich der Regierungssysteme, also wesentlicher Verfassungsinstitutionen. So wird in den folgenden Kapiteln speziell auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Reichs- und Bundestages, des Reichs- und Bundespräsidenten, der Reichs- und Bundesregierung, des Reichs- und Bundesrates und des jeweiligen Verfassungsschutzes eingegangen. Da die gesamte Thematik sich allerdings sehr komplex darstellt, kann es lediglich Aufgabe dieser Arbeit sein, einen Überblick bzw. eine Einführung in das Thema zu geben [.].
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015
ISBN 10: 3656900329 ISBN 13: 9783656900320
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik, Note: 1,0, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Klassiker des politischen Denkens I, Sprache: Deutsch, Abstract: Platon, der mit Sicherheit als einer der einflussreichsten Philosophen der abendländischen Kultur gesehen werden muss, wurde, nicht zuletzt wegen der Erfahrungen, die die Welt durch den Aufstieg totalitärer Systeme im 20. Jahrhundert erfahren hat und seiner vermeintlichen Feindschaft zur attischen Demokratie, zur Zielscheibe kontroverser Diskussionen. Der hauptsächliche Kern dieser Diskussionen bezog sich vor allem auf den Charakter des von ihm entwickelten Idealstaates und manifestierte sich in der Frage, ob dieser als totalitär zu bezeichnen sei und er demnach selbst Anhänger totalitärer Ideen gewesen sein könnte. Bezüglich dieser Anschuldigungen zum Totalitarismus sticht auf Seiten der Antiplatoniker besonders Karl Popper mit seinem Buch 'Die offene Gesellschaft und ihre Feinde' heraus, mit dem er die wohl radikalste, weitgehendste und systematischste Kritik an Platon und dessen Werken erarbeitete. Er sieht in ihm einen der Wegbereiter nationalsozialistischer und bolschewistischer Diktaturen und ihrer grauenvollen Verbrechen. Dies ist auch der Grund, warum hauptsächlich die Vorwürfe Poppers zur Grundlage der Untersuchungen und der Überprüfung von Platons Staatsentwurf verwendet werden sollen. [.].
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Krisenjahre der Demokratie - Europa in der Zwischenkriegszeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Aufstieg des italienischen Faschismus nach dem Ersten Weltkrieg ist das Ergebnis tiefgreifender ökonomischer und gesellschaftlicher Krisenerscheinungen gewesen. Besonders das von vielen Italienern gefürchtete Gespenst einer die Nation überrennenden sozialistischen Revolution hat der faschistischen Bewegung starken Auftrieb gegeben. Aber auch andere Faktoren, wie z. B. das Problem des unvollendeten Nationalstaates, spielten eine gewichtige Rolle. Viele bürgerliche und aristokratische Herrschaftseliten sahen den italienischen Nationalstaat als lediglich fragmentiert an, da bei der Gründung nicht alle beanspruchten Gebiete dem neuen Staat eingegliedert werden konnten. Mit der Zeit entwickelte sich aus dieser Unzufriedenheit ein imperialistisch aufgeladener Nationalismus, der trotz einiger territorialer Zugeständnisse auf der Pariser Friedenskonferenz nicht befriedigt werden konnte. Vielmehr entwickelte sich ein Gefühl ungerechter Behandlung, welches sich in der Wahrnehmung eines 'verstümmelten Sieges' offenbarte. Zusammen mit der Schwäche des italienischen Liberalismus als auch mit den Problemen des organisierten Kapitalismus, auf die an anderer Stelle genauer verwiesen wird, hatte sich eine umfassende gesamtgesellschaftliche Krise entwickelt. Das gewaltsame Vorgehen des Faschismus in dieser Krisensituation, vor allem gegen die Sozialisten, die besonders bei den traditionellen Herrschaftseliten des Landes Angst geweckt und diese verunsichert hatten, führte in nicht sozialistischen Kreisen zu der Ansicht, dass die Faschisten als Hüter der bestehenden Ordnung auftraten. Folglich ließen sich besonders konservative Kräfte immer wieder auf ein Zusammengehen mit dem Faschismus ein, was in hohem Maße darauf zurückzuführen ist, dass diese entweder nicht begriffen, dass die Faschisten auch ihre eigene politische Hegemonie bedrohten oder sie daran glaubten die faschistische Bewegung politisch einbinden und so mäßigen zu können. Dass die Faschisten dann 1922 trotzdem die Macht übernehmen und Italien ihr eigenes System aufzwängen konnten, ist hauptsächlich der o. g. politischen Unterschätzung der faschistischen Bewegung geschuldet. Was aber war der Faschismus für eine Bewegung Welche Ziele verfolgte er und wodurch ist seine Herrschaft charakterisiert Diesen Fragen soll in der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden [.].
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015
ISBN 10: 3656901082 ISBN 13: 9783656901082
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Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Region: Russland, Note: 1,7, Universität Rostock (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften), Veranstaltung: Internationale Beziehungen - Theorien und die Analyse ausgewählter Problemfelder, Sprache: Deutsch, Abstract: Als in der Nacht vom 7. auf den 8. August 2008 georgische Soldaten die Grenze zur abtrünnigen georgischen Provinz Südossetien passierten, die, nach Aussage Kuraschwilis, einem hohen georgischem General, in einem Blitzkrieg die 'verfassungsmäßige Ordnung wiederherstellen' sollten, konnte noch niemand ahnen, welche Konsequenzen die vernichtende Niederlage der georgischen Armee, sowohl für Georgien selbst, den Kaukasus als Region, als auch für die Weltpolitik, insbesondere das Verhältnis Europas und der USA zu Russland haben würde. Neben der Streitregion Südossetien ist auch Abchasien nach geltendem Völkerrecht Teil des georgischen Staatsgebiets, de facto aber seit der Unabhängigkeit Georgiens im Jahre 1991 nie effektiv unter georgischer Kontrolle gewesen. Denn im Zuge des Zusammenbruchs der Sowjetunion kam es in Georgien zu blutigen Bürgerkriegen gegen ossetische und abchasische Milizen, welche teilweise vom russischen Militär unterstützt und durch die Waffenstillstandsabkommen 1992 für Südossetien und 1994 für Abchasien beendet wurden. Diese beinhalteten die Aufstellung von Friedenstruppen, die in beiden Regionen die Waffenruhe erhalten sollten, bis eine politische Lösung für die Beilegung der Konflikte gefunden sein würde. In Abchasien kam es daraufhin zur Aufstellung einer GUS-Friedenstruppe, an der sich allerdings lediglich russische Soldaten beteiligten. Zusätzlich wurde mit der Mission UNOMIG (United Nations Observer Mission in Georgia) der Versuch einer eingeschränkten Internationalisierung des Konfliktes durch die UNO unternommen, die den Waffenstillstand in der Folgezeit überwachen sollte. In Südossetien wurde hingegen eine andere Lösung initiiert. So wurde eine russisch-georgische Friedenstruppe eingesetzt, an der sich aber auch Südosseten und Nordosseten beteiligten. Dabei sollte vor allem durch die Beteiligung aller relevanten Parteien eine effektive Konfliktlösung ermöglicht werden, die in der Folge allerdings ausblieb. Warum keine effektive Konfliktlösung gefunden werden konnte, davon wird an einer späteren Stelle noch zu sprechen sein. Unterstützt wurde diese Friedenstruppe von einer kleinen, lediglich sechs Mann umfassenden OSZE-Mission, die, ähnlich wie UNOMIG in Abchasien, die Überwachung des Friedeneinsatzes übernahm. Da Georgien im Oktober 2008 mit seinem Einmarsch in Südossetien den Waffenstillstand von 1992 einseitig aufkündigte, wurde Russland der Weg für ein militärisches Eingreifen geebnet [.].
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte, Note: 1,3, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Einführung in die Geschichtswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Der kurze Zeitraum von Anfang März 1848 bis zum 23. Juli 1849, dem Tag der endgültigen Kapitulation der letzten Revolutionäre in der Festung Rastatt, ist uns wegen des Versuchs die Länder des Deutschen Bundes durch eine liberale Verfassung, ausgearbeitet und verabschiedet durch eine erstmalig tagende gesamtdeutsche Nationalversammlung, in einem gesamtdeutschen Staat mit Grund- und Bürgerrechten zu vereinigen, als ein erfreulicher Abschnitt in der oft so dunklen deutschen Geschichte in Erinnerung geblieben. Die Ereignisse der wenigen Monate und die beschlossene Reichsverfassung der Frankfurter Parlamentarier haben das Denken vieler Liberaler und Demokraten in Deutschland grundlegend geprägt und letztendlich dazu geführt, dass die Verfassung von 1848 der Weimarer Verfassung und nicht zuletzt dem Grundgesetz der Bundesrepublik in wesentlichen Punkten als Vorbild gedient hat. Doch darf die Märzrevolution nicht als ein plötzliches Ereignis betrachtet werden, welches über Nacht in den Ländern des Deutschen Bundes einfiel. Die Wurzeln der Revolution liegen tiefer und sind vielfältig. Allein die Quellen des deutschen Liberalismus, der zusammen mit dem Nationalismus eine der wichtigsten Grundströmungen der Zeit darstellte und deren Ideen Einzug in das Denken vieler Bürger gefunden haben, liegen in der Aufklärung zur und vor allem auch nach der Zeit der Französischen Revolution. Das Verlangen nach politischen und ökonomischen Reformen, beeinflusst durch eben jene aufkommenden liberalen und nationalen Ideen im wirtschaftlich erstarkten Bürgertum oder die ungelöste Verfassungsfrage in Preußen, sind ebenso Ursachen für die Revolution, wie der Pauperismus in den unteren Bevölkerungsschichten, der als Zuspitzung der sozialen Frage, als sozioökonomisches Phänomen, der in Deutschland einsetzenden Industrialisierung, betrachtet werden muss. Von der Möglichkeit weitere Gründe für die Entwicklung der revolutionären Stimmung im Deutschen Bund anzuführen, um somit nochmals die Pluralität der Revolutionsursachen zu unterstreichen, wird hier abgesehen, um den Rahmen einer einleitenden Darstellung nicht zu sprengen. Wichtiger, vor allem im Zusammenhang mit meiner Quelle, der Proklamation des preußischen Königs Friedrich Wilhelms IV.: 'An mein Volk und an die deutsche Nation', vom 21. März 1848, erscheint mir eine intensivere Auseinandersetzung mit der Person des preußischen Monarchen im Vor- und Umfeld der Revolution, insbesondere in Preußen [.].