[So manche Zeichnung und so mancher Holzschnitt führender Künstler des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit sind lediglich in diesem mit Originalgrafik ausgestattetem Kunst-Kalender zu finden. Jedes Blatt ist daher ein schönes und hunderprozentig zeitgenössisches Original.] Hermann Gradl gilt heute als einer der bedeutensten Landschaftsmaler des 20. Jahrhunderts. 1899 Schüler der Städtischen Gewerbeschule München bis 1905, 1907 Lehrer an der Kunstgewerbeschule Nürnberg, seit 1909 auch Landschaftsmaler, Ausstellungen seit 1913/14 Glaspalast München,1918 Ausstellung Nürnberger Künstler in Leipzig, 1920 Sonderheft Velhagen & Klasing über Gradl, 1924-1927 Ölstudien und Zeichnungen vom Rhein, 1933 Mittelmeerreise, 1937-1943 Beteiligung an den großen Kunstausstellungen im Haus der Kunst München, 1938 Übernahme der Klasse für Landschaftmalerei, 1941 Direktor der Staatsschule, 1941 Direktor der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, 1949-1954 wiederholt zahlreiche Reisen durch Deutschland, 1954 Italienreise, 1955 Studienfahrt an die Mosel und Eröffnung der ersten Gradl-Ausstellung nach dem Kriege in der Otto.Richter-Halle in Würzburg. Am 15.2., seinem 81 Geburtstag verstarb Hermann Gradl. Literatur.: Thieme Becker, H.Bingold: Hermann Gradl, ein neuer deutscher Malerromantiker", H.Uhde-Bernays: Deutsche Landschaften von H. Gradl, 1924, H.Gradl: Der schöne deutsche Süden, 1936, Katalog der Gedächtnis-Ausstellung Marktheidenfeld, 1983, Horst Bröstler H.Gradl, der Malerromantiker und Landschaftsmaler, 1989.