Published by Leipzig, 1927
Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany
Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Hardcover. Condition: Gut. Ohne Schutzumschlag. 1. Auflage. handschriftliche Bierzeitung, geführt im Schuljahr 1926/27 (mit einigen Nachträgen) von Schülern der Klasse U I c = Unterprima der Nikolaischule in Leipzig. Mit selbstverfassten, teils gereimten Texten, unzähligen originellen Zeichnungen und vielen Fotos (darunter auch Schnappschüsse aus dem Klassenzimmer oder Schlafsaal im Landschulheim Jöhstadt) sowie Dokumenten (teils von Lehrern signiert). Auch viele Zettel mit Nachrichten, die heimlich im Klassenzimmer herumgereicht wurden, sind vorhanden. Sehr umfangreich: 351 bzw. mit Belagen versehene Seiten, dazu dutzende eingeklebte oder lose einliegende Zettel, Dokumente, Zeitungsausschnitte, Programme etc. -- Am Ende zahlreiche Zeitungsausschnitte über einen Schülermord in Berlin. Geschrieben größtenteils Hellmut Illigner (*19. Februar 1910 in Leipzig, Sohn des Lehrers Max Illigner). Hellmut Illigner promovierte am 3. November 1934 in Astronomie unter Josef Hopmann in Leipzig. Er starb 1986; sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Riensberg (Bremen). Seine Klassenkameraden sind: Wolfgang Buchheim, Heinrich Devermann, Adolf Exner (1911-1941; Sohn des Kriminologen Prof. Franz Exner, 1881-1947), Bernhard Giesecke, Werner Lindner, Horst Pretzsch, Heinrich Ramm, Gerhard Reisig (Sohn von Richard Reisig, 1876-1941, Dozent am Pädagogischen Institut der Uni Leipzig), Werner Röhricht, Werner Schütze, Heinz Voigt, Karl-Heinz Weißbach, Alfred Zesch und Martin Zoll. Gebunden in einem Halbleder-Band (20,3 x 17,3 x 4,5 cm). -- Gewicht: 1011 g. Parallel biete ich die Klassenzeitung des vorherigen Schuljahrs (Untersekunda) an! Zustand: Einband stärker berieben. Der Buchblock ist vollständig vom Einband gelöst. Seiten leicht gebräunt, die eingeklebten Beilagen oft fleckig und knittrig. Signatur des Verfassers.
Published by Leipzig, 1926
Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany
Manuscript / Paper Collectible First Edition
Hardcover. Condition: Gut. 1. Auflage. handschriftliche Bierzeitung, geführt im Schuljahr 1925/26 von Schülern der U II b = Untersekunda der Nikolaischule in Leipzig. Titel: Aus meinem Schulleben. Dichtung und Wahrheit! Mit selbstverfassten, teils gereimten Texten, unzähligen originellen Zeichnungen und drei Fotos (darunter eines von Hindenburg beim Besuch der Frühjahrsmesse sowie eines von einem Kneipabend) sowie Dokumenten. Auch einige Zettel mit Nachrichten, die heimlich im Klassenzimmer herumgereicht wurden, Zeitungsausschnitte sowie einige Entwurfsskizzen sind vorhanden. Sehr umfangreich: 324 beschriebene Seiten, dazu dutzende eingeklebte oder lose einliegende Zettel und Dokumente. -- Gewicht: 822 g. Geschrieben größtenteils von "Bademax", d.i. Hellmut Illigner (*19. Februar 1910 in Leipzig, Sohn des Lehrers Max Illigner). Hellmut Illigner promovierte am 3. November 1934 in Astronomie unter Josef Hopmann in Leipzig. Er starb 1986; sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Riensberg (Bremen). Der Verfasser und Zeichner ist lt. dem Vorwort jedoch größtenteils ein Manuel. Der Nachname wird nicht genannt. Gebunden in einem Halbleder-Band (20,3 x 16,8 x 3 cm). Über diese Handschrift: 1.) Aus dem Vorwort: "Um eins gleich vorauszuschicken: die Beiträge sind, außer den literarischen vollständig von Manuel. Die Zeichnungen sind teils ebenfalls von ihm, teils von unbekannter Hand. Am Anfang wollte ich nur die sog. 'große Klassenzeitung' abschreiben. Weil ich aber hier und da bei mir zu Hause noch Gedichte, Entwürfe usw. fand, habe ich auch diese hinzugefügt. Ferner habe ich die Originale, soweit sie in meinem Besitz waren, mit eingeklebt. Ich hoffe dadurch Manuels Klassenzeitung mit gutem Geschick erweitert zu haben." 2.) Aus dem Nachwort (geschrieben Neujahr 1928): "Von dieser Zeitung existieren 2 Exemplare. Dieses hier und dann das ursprüngliche (teils gedruckt) das sich in Manuels Besitz befindet. Manuel wollte kurz eine Entwicklung des Schullebens vom Altertum bis zur Jetztzeit geben. Dies hat er durch eigene, teilweise auch literarische Belege gezeigt (für einen 16j. nebenbei allerhand), dann folgen Begebenheiten, Anekdoten, Kritiken (manche sehr bissig), Betrachtungen. Er setzt sich hierin mit den Lehrern, Mitschülern, Feierlichkeiten, Schulbetrieb auseinander. Die Begebenheiten die in der Klassenzeitung angeführt sind spielen meist auf Ereignisse des Schuljahres 1925/26 an. Und in der Tat war die Unterskunda die wildeste Klasse, wo man hatte. Was wir uns damals rausgenommen haben, was wir für Blödsinn getrieben. S'war tatsächlich allerhand." Parallel biete ich die Klassenzeitung des folgenden Schuljahrs (Unterprima) an! Zustand: Einband stärker berieben. Seiten leicht gebräunt, die eingeklebten Beilagen oft fleckig und knittrig. Das hintere Gelenk ist gebrochen.