Language: German
Published by Kulturbund der DDR, Eisenach, 1954
Seller: Berg-Berg Bücherwelt, Erfurt, Germany
Condition: Gut. [ED: Ill. OBrosch. (Paul Hempe).], [PU: Kulturbund der DDR], Illustr. von Paul Hempe., DE, [SC: 2.10], leichte Gebrauchsspuren, gewerbliches Angebot, 28, [GW: 100g], [PU: Eisenach] HA013028 Altersfreigabe FSK ab 0 Jahre Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 100.
Published by Lang Guhle, Punitz und Posen, 1889
Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany
Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Kein Einband. Condition: Gut. Ohne Schutzumschlag. 1. Auflage. Neun Briefe und Dokumente von 1889-1891. --- Bezogen jeweils auf den Lehrer Hermann Hempe an der ev. Schule in Lang Guhle (Golina Wielka), einem Dorf im Kreis Kröben bei Bojanowo (Provinz Posen). --- Betrifft seine Anstellung an dieser Schule. --- Über die Lehrer Hempe: Hermann Hempe stammte aus Kobelnitz (Kreis Trebnitz) und besuchte das Lehrerseminar in Koschmin. Seit dem 15. April 1889 war er zweiter Lehrer der Schule in Lang Guhle. Im Juni 1891 bestand er die 2. Lehrerprüfung in Koschmin; zum 1. Dezember 1891 wurde er nach Gurszno / Gorzno (Kreis Lissa) versetzt. --- Vorhanden sind: --- -3 Briefe von Hermann Hempe (aus Lang Guhle), gerichtet an den Lokal-Schulinspektor in Bojanowo (Pastor Johannes Müller) bzw. den Kreisschulinspektor in Punitz (Pastor Günther). --- Ein Schreiben postalisch gelaufen; die Briefmarke wurde hinausgeschnitten (ohne Textverlust, da das Adressblatt rückseitig unbeschrieben ist). --- Themen sind: --- -Abmeldung wegen Abreise nach Kobelwitz bzw. wegen Teilnahme an der 2. Lehrerprüfung in Koschmir --- -Antrag, "das 'Turnen' von unserem Lektionsplane vorläufig streichen zu und es in 'Naturgeschichte' umwandeln zu wollen [.], da wir den Staub der Landstraße fortwährend einatmen und in der größten Hitze stehen müssen, dazu durch den immerwährenden Wagen- und Personenverkehr gestört werden." -- Laut der Randbemerkung des Ortsschulinspektors Müller wurde die Turnstunde daraufhin von 11 auf 8 Uhr morgens vorverlegt -- -vier Schreiben der Regierung, Abteilung für Kirchen- und Schulwesen, an Hermann Hempe bzw. den Schulvorstand in Lang Guhle, verfasst 1889 in Posen. Betrifft die Anstellung und Besoldung von Hermann Hempe. Die ersten drei Briefe signiert vom Dirigenten der Abteilung, dem Oberregierungsrat Perkuhn. --- -Schreiben des Hauptlehrers Ludwig Bölter (Lang Guhle, 22. September 1890) an den Schulinspektor Müller in Bajonowo. Betrifft einen Urlaub von Hermann Hempe. --- -Schreiben der Kreisschulinspektion Punitz vom 1. Dezember 1891, dass Hempe die Lehrerstelle in Gurschew (Kreis Lissa) zum 1. Dezember übertragen wurde. Signiert "Günther". --- Zustand: Papier fleckig, mit kleinen Lochnungen am linken Rand, teils mit Randschäden. Die letzten beiden Briefe Briefe postalisch gelaufen; bei beiden wurde die Briefmarke hinausgeschnitten (jeweils ohne Textverlust). Signatur des Verfassers.
Published by Lang Guhle und Bojanowo, 1890
Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany
Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Kein Einband. Condition: Gut. 1. Auflage. Sechs Dokumente von 1890/91 aus Bojanowo (Provinz Posen) und dem benachbarten Dorf Lang Guhle (Golina Wielka). --- Bojanowo (deutsch Bojanowo, früher Bajanowe) ist eine Stadt im Powiat Rawicki (Kreis Rawitsch) der Woiwodschaft Großpolen in Polen. --- Betrifft den Lehrer Hermann Hempe an der Schule in Lang Guhle, der sich in Auseinandersetzung mit dem Besitzer Carl Bergmann in Lang Guhle befand. Bergmann warf Guhle die übermäßig harte Züchtigung (u.a. durch Ohrfeigen) seiner Tochter Else vor; Hempe erhob daraufhin Privatklage gegen Bergmann wegen Beleidigung. --- Hempe möchte auch gegen den Verbreiter von Gerüchten vorgehen, er hätte mit der Frau des Lehrers Ludwig Bölter durchbrennen wollen; notfalls möchte er Ludwig Bölter gerichtlich dazu zwingen, den Namen des Gerüchteverbreiters zu nennen. --- Es sind auch Schreiben des Schulinspektors Pastor Müller in Bojanowo vorhanden. --- 1.) 3-seitiges Protokoll (Lang-Guhle, 3. Dezember 1890) mit den Aussagen von Hempe und Bergmann über Bestrafung der Else Bergmann durch den Lehrer Hempel. Sie bekam Ohrfeigen und Stockschläge auf die Finger, weil sie beim Schönschreiben gekleckst und zu dick geschrieben habe, was Hempel auch zugibt. Bergmann habe einen Brief an Hempe geschrieben, der aber keine Beleidung darstellen sollte. --- Auf der vierten Seite Anmerkungen des Schulinspektors Müller über diesen Fall, dass Else Bergmann schüchtern sei und große Angst vor dem Lehrer Hempe habe. Herr Bergmann sei ein hoch angesehener Mann. --- 2.) 2-seitiger Brief von Carl Bergmann an den Schulinspektor Müller, datiert Lang Guhle, den 5. Dezember 1890, dass seine Tochter Else wieder Schläge von Hempe erhalten habe und diese aus Furcht vor Schlägen des Lehrers Hempe die Schule nicht mehr besuchen möchte. --- 3.) 1-seitiger Brief von Hermann Hempe, sicherlich an den Schulinspektor Müller, datiert Lang Guhle, den 6. Dezember 1890, dass er Privatklage gegen Bergmann erhoben habe. --- 4.) 2-seitiges Konzept eines Zeugnisses über Hermann Hempe (datiert Bojanowo, 26. März 1891) für das Provinzial-Schulkollegium in Posen, verfasst vom Schulinspektor Pastor Müller. -- Das Zeugnis wurde mehrfach neu angesetzt. Müller hält Hempe für ungeeignet und legt ihm "im Interesse der Disciplin und des sittlichen Geistes bei Kindern und Erwachsenen ein[en] Wechsel des Wirkungskreises" nahe. --- 5.) 1-seitiges Schreiben von Hermann Hempe an die Abteilung für Kirchen- und Schulwesen in Posen, die er um Erlaubnis bittet, gegen die Verbreiter der Gerüchte gerichtlich vorgehen zu dürfen. Datiert Lang Guhle, den 10. August 1891. --- 6.) 2-seitiges Schreiben von Hermann Hempe an den Schulinspektor Pastor Günther in Punitz, datiert Lang Guhle, den 22. August 1891. --- Hempe fragt um Rat, ob der seinen Lehrerkollegen Ludwig Boelter gerichtlich verklagen soll, um den Namen des Bahnbeamten zu erfahren, der die Gerüchte in Umlauf gebracht, um diesen "wegen Aufstachelei" zu verklagen, "weil er zu B. gekommen ist und ihm gesagt hat, ich wäre mit der Frau B. schon seit nachts 12 Uhr in Boj. gewesen. Auch hätten wir große Reisekörbe voll Gepäck im Gewicht von 5-6 Centnern gehabt. Infolgedessen entstand wohl auch das Gerücht, daß ich mit Frau B. entflohen sei." --- Über die Lehrer Hempe: Hermann Hempe stammte aus Kobelnitz (Kreis Trebnitz) und besuchte das Lehrerseminar in Koschmin. Seit dem 15. April 1889 war er zweiter Lehrer der Schule in Lang Guhle. Im Juni 1891 bestand er die 2. Lehrerprüfung in Koschmin; zum 1. Dezember 1891 wurde er nach Gurszno / Gorzno (Kreis Lissa) versetzt. ---- Format der Dokumente: 33 x 21 cm; der Brief von Carl Bergmann 18,3 x 11,3 cm. --- Zustand: Papier fleckig, mit kleinen Lochnungen am linken Rand. Signatur des Verfassers.