Published by München und Leipzig, G. Hirth, 1898
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First Edition Signed
XIV, 218 S., 8 Illustrationen, Gr.-8° Einband vorwiegend unbestoßen, nur Vorderdeckel geringfügig fleckig, Einband gering lagerspurig, Seiten sauber und ohne Einträge, auf Vorsatzblatt vom AUTOR HANDSIGNIERT. ExLibris auf einbandinnenseite, Georg Hirth (* 13. Juli 1841 in Gräfentonna, Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha; 28. März 1916 in Tegernsee)[1] war ein deutscher Statistiker, volkswirtschaftlicher Schriftsteller, Journalist und Verleger. Im Jahr 1875 gründete er mit seinem Schwager Thomas Knorr (18511911) und mit einer Finanzierungshilfe von 40.000 Mark des Schwiegervaters bzw. Vaters Julius Knorr die Druckerei Knorr & Hirth oHG. Er war Mitinhaber der Münchner Neueste Nachrichten, deren Leitung er 1881 in der Nachfolge von August Vecchioni übernahm und die er zu einer führenden liberalen Zeitung machte; ferner war er Verlagsbuchhändler in München. 1894 wurde die Buch- und Kunstdruckerei Knorr & Hirth oHG mit dem Zeitungsverlag fusioniert und in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Im Jahr 1896 gründete er gemeinsam mit Fritz von Ostini die Zeitschrift Jugend mit dem Untertitel Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben als Sprachrohr für die damalige Münchner Kunst- und Literaturszene. Die Zeitschrift bestand bis 1940 und wurde Namensgeberin für den Jugendstil. 0 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 600 OLeinen, mit goldgeprägtem Rückentiel, Lesebändchen, HANDSIGNIERT.
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Manuscript / Paper Collectible Signed
Porträtpostkarte (leichte Gebrauchsspuren), rückseitig in Tinte eigenhändig signiert (dito : E.Postkarte in Tinte mit Ort, Datum, Unterschrift signiert München 10.XI.1899 - an LEOPOLD BESSER (1820-1906, deutscher Nervenarzt , Psychiater und Autor sowie Gründer und Leiter einer privaten psychiatrischen Anstalt in Beuel - Pützchen bei Bonn) wegen eines verschwundenen Empfangformulars. Euro 48,-).
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Manuscript / Paper Collectible Signed
Porträtpostkarte (leichte Gebrauchsspuren), rückseitig in Tinte eigenhändig signiert.
Published by München, 1899
Signed
1 Doppelblatt: 21,7 x 14,1 cm Eigenhändiger Brief mit eigenhändiger Signatur des Schriftstellers und Verlegers Georg Hirth vom 2. Mai 1899 an eine unbekannte Adressatin. Auf dem hoteleigenen Briefpapier mit dem lithographierten Briefkopf des "Grand Hotel Continental" in München (Abbildung des Hotels mit dem gedruckten Zusatz: "Grand Hotel Continental Lift Ascenseur Personenaufzug"). Eigenhändiges Schreiben mit der Bitte: "Verertheste! Können Sie mir nicht sagen, woher - wess Landes, welcher [?] etc. - Bertha v[on] Suttner stammt? Man sagte mir, sie sei eine Polin, auch von Gesinnung. Mit freundl[lichem] Gruß, im voraus dankend, Ihr Dr. G[eorg] Hirth". Die Frage des Verlegers wohl im Vorfeld zu der Veröffentlichung "Der Friedenspreis" in der von Hirth herausgegebenen Wochenschrift "Jugend-Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben" vom 15. Januar 1900 (Jg. V, Heft 3, Seite 56), wo es bereits fünf Jahre vor der Verleihung des Friedensnobelpreises an Bertha von Suttner heisst: "Der Friedenspreis, den der Dynamitkönig Nobel bekanntlich in seinem Testamente ausgesetzt hat, soll demnächst zur Vertheilung kommen und zwar soll der Russische Kunstmaler Wereschtschagin ihn kriegen, weil er in seiner bekannten Colossalbilderserie so abschreckend gegen den Krieg gewirkt habe. Wir müssen energisch gegen dieses Urtheil des Preisgerichtes protestieren, da eine ganze Reihe anderer Persönlichkeiten gewiß ebensoviel oder mehr für die Friedensidee gethan haben, wie der russische Reklamemaler". Hier sei "in ersten Linie Frau Bertha von Suttner: ohne ihr Zuthun wären der Zweibund und der Dreibund schon längst in Conflikte blutiger Art gerathen. Aber ihre flammende Beredsamkeit hat das Unglück noch immer verhindert". Trotz früherer Pläne Nobels, sie bereits 1901 mit dem Preis auzuzeichnen, blieb die Fürsprache auch des einflussreichen Münchner Verlegers vorerst erfolglos. Bertha von Suttner erhielt die von ihr angeregte Ehrung erst 1905. - - - Georg Hirth war Schriftsteller, Journalist und Verleger. Er war zudem Mitinhaber und Leiter der "Münchner Neueste Nachrichten" sowie ab 1892 Mitbegründer der Münchner "Secession". 1896 gründete er die für den Jugendstil namensgebende Zeitschrift "Jugend-Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben", dem bürgerlich-konservativen Gegenstück zum "Simplicissimus". Bertha Freifrau von Suttner (1843-1914) war tschechisch-österreichische Schriftstellerin und führende Vertreterin der Friedensbewegung ihrer Zeit. Sie war 1905 die erste Frau in der Geschichte des Friedensnobelpreises, der diese Ehrung zuteil wurde. Das "Grand Hotel Continental" war von 1892 bis 1994 führendes Münchner Luxushotel und Treffpunkt des europäischen Hochadels sowie berühmter Gäste aus Politik und Kultur. - Vormals mittig gefaltet. In sehr guter Erhaltung.
Published by Hirth, München, Leipzig, 1910
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Der Einzelband mit 2 n.n. Blättern ( Inhaltsverzeichnis ), 621 Seiten mit überaus zahlreichen farbigen und schwarz-weißen Abbildungen und Illustrationen, teils auf Tafeln. Mit den 26 farbig illustrierten Titelblättern der Heftnummern. Farbig illustrierter Original-Leinwand ( am Vorderdeckel oben rechts mit *Weisgerber (19)09* signiert, 4° ( 30 x 23 cm ). Der Einband ist berieben, Ecken und Kanten sind bestoßen, der schmale Einbandrücken ist angeplatzt und beschädigt, Bindung ist gelockert. Innen auf Vorsatz mit montiertem Jugendstil-Exlibris, Papier ist durchgehend zeitbedingt leicht gebräunt. ( Bitte beachten: Hier liegt nur der erste Band des Jahrgangs vor )( Gewicht 2800 Gramm ) ( Lagerort KG )( Weitere Bilder auf Anfrage ) / Artikel 23102 /// The single volume with 2 n.n. sheets (table of contents), 621 pages with numerous color and black and white pictures and illustrations, some on plates. With the 26 color-illustrated title pages of the issues. Color-illustrated original canvas (signed *Weisgerber (19)09* on the front cover top right), 4° (30 x 23 cm). The cover is rubbed, corners and edges are bumped, the narrow spine is chipped and damaged, and the binding is loose. The inside of the endpaper has a mounted Art Nouveau bookplate. The paper is slightly browned throughout due to age. (Please note: This is only the first volume of the year.) (Weight 2800 grams) (Storage location KG) (Further images upon request) / Item 23102.
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E.Albumblatt (Postkarte) in Tinte mit Ort, Datum, Unterschrift signiert New York, 401 West, 118 St., May 19, 1913 - erfüllt Autogrammwunsch. "Hochverehrter Herr Doctor ! Wollte Gott, es wären alle Wünsche so leicht zu befriedigen, wie der Ihrige nach einem Autogramm. Indem ich Ihnen zu Ihrer gewiss sehr umfangreichen Sammlung alles Gute wünsche, verbleibe ich Ihr ganz ergebener FRIEDRICH HIRTH" (Rückseitig auf Postkarte an den Autographensammler und stud.med. (später Dr.med. / Dermatologe) Alwin Scharlau in Rostock, dem er seinen Wunsch nach seinem Autogramm erfüllt.).
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Manuscript / Paper Collectible Signed
E.MANUSKRIPT (4 SS. 8°, gebräunt) mit Ort, Datum, Unterschrift signiert M(ünchen), 10.12.1889, aus dem Gästebuch eines Hotels "Den meisten Menschen fällt nichts ein, oder Sie müßten sich lange besinnen, wenn Sie WAS (d.h. was figanes) in ein Stammbuch schreiben sollen.".