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  • Seller image for Deutschlands Gefahren und Hoffnungen. An Germaniens Jugend. Zugabe: Anrede eines Thüringers an seine Landsleute. for sale by Versandantiquariat Hösl

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    Condition: Befriedigend. 2. Auflage. Pappe Kartoneinband d.Zt., leicht fleckig und angeschmutzt, etwas bestoßen. Aufkleber am oberen Kapital. Die Seiten sind altertypisch leicht gedunkelt, gelegentlich etwas fleckig, ansonsten gut. Friedrich Jacobs (1764-1847) war zunächst als Gymnasialprofessor und Bibliothekar in seiner Heimatstadt Gotha tätig, bevor einem Ruf von König Max Joseph und Montgelas nach München folgte und dort ab 1807 als Professor am Lyceum und als Mitglied der Akademie der Wissenschaften tätig war. Nach erfolreichem Beginn trübte sich das Klima bald ein, J. sah sich Anfeindungen insbesondere von dem Freiherrn Ch. von Aretin ausgesetzt. Aretin war ein Anhänger Napoleons und propagierte im Sinne Montgelas eine europaweite Revolution von oben", nachdem in Frankreich eine von unten" vorangegangen sei. Gleichzeitig sah er um Friedrich Thiersch und andere protestantische Gelehrte, die nach Bayern gekommen waren, eine antinapoleonisch-protestantische Liga am Werk. J. folgte deshalb 1810 einer Berufung nach Gotha als Oberbibliothekar und Director des Münzkabinets. J. [verfolgte] die Geschicke des deutschen Vaterlands während der welterschütternden Ereignisse seines Lebens. Wie er, gleich den Besten seiner Zeit, die ersten Anfänge der großen Umwälzung in Frankreich mit froher Hoffnung begrüßt, von ihrer wilden Ausartung sich mit Entsetzen abgewendet hatte, so folgte er zuerst mit Bewunderung, dann mit wachsender Sorge für die Sicherheit des Welttheils den Unternehmungen Napoleons. Freilich sah sich J. während der folgenden kritischen Jahre, wie in Baiern durch die Stellung Max Josephs im Rheinbunde, so auch in seiner Heimat durch die franzosenfreundliche Haltung des für Napoleon schwärmenden Herzogs August zur strengsten Zurückhaltung in Bezug auf seine eignen politischen Gesinnungen gezwungen: das Schicksal seines langjährigen Freundes R. Z. Becker, der wegen eines freimüthigen Aufsatzes im Reichsanzeiger aus seinem Familienkreise im Nov. 1811 plötzlich weggeschleppt und bis zum Mai 1818 in Magdeburg gefangen gehalten wurde, mußte ihn noch dringender zur Vorsicht mahnen. Erst als nach der Leipziger Schlacht und nach dem großen Rückzug der Franzosen die vaterländische Begeisterung auch in den an Napoleon gefesselten Staaten zum Durchbruch kam, erst da konnte J. seinem lange mühsam zurückgehaltenen Patriotismus durch mehrere schöne Schriften lebendigen Ausdruck geben. Von diesen durch die Zeitereignisse veranlaßten Schriften sind die Anrede eines Thüringers an seine Landsleute" (Dec. 1813) und Deutschlands Gefahren und Hoffnungen. An Germaniens Jugend" (1813), in den Personalien (S. 474498), die zur Zeit des ersten Pariser Friedens geschriebene dritte Schrift Deutschlands Ehre. Dem Andenken der in dem Kriege gegen Frankreich gefallenen Deutschen gewidmet. (Quellen: Deutsche Biographie und Wikipedia). Sprache / Language: de 46 Seiten. ca. 21 x 12 cm Zweyte verbesserte mit einer Zugabe vermehrte Auflage.