Published by Eigentum der Deutschen Chemischen Gesellschaft; Kommissionsverlag von R. Friedländer & Sohn 1911-1912, Berlin, 1911
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First Edition
Halbleinen. Condition: gut. Erste Aufl. Drei fadengeheftete, goldgeprägte (bzw. mit goldener Rückenbeschriftung versehene) Halbleineneinbände mit verstärkten Leinenecken und (teils) dreiseitigem Sprengschnitt. Das Leinen des zweiten Bandes berieben und an den Gelenken teils mit kleinen Einrissen, das Nachsatzpapier ebd. knickig und mit (nachfixiertem) Einriss am hinteren Innengelenk, die Schnitte (v.a. Kopfschnitte) und das Papier nachgedunkelt, Bibliotheksstempel auf Schnitten (Band 1 und 3) und Titelblättern, einige Seiten randknickig und/oder angerändert bzw. mit (teils (fachmännisch) fixiertem) (Rand-)Einrissen oder kleinen Randfehlstellen bzw. Knick oder Fehlstelle einer Ecke, einzelne Seiten leicht fleckig, vereinzelt Unterstreichung bzw. Eintrag mit Bleistift, ansonsten noch guter Erhaltungszustand. Paul (Heinrich) Jacobson (* 5. Oktober 1859 in Königsberg; ? 25. Januar 1923 in Berlin) war ein deutscher Chemiker. Er arbeitete über Azo- und Hydrazoverbindungen sowie über Mercaptane und Semidine. 1892 entdeckte er die von ihm so genannte Semidin-Umlagerung (vgl. Benzidin-Umlagerung). Außerdem befasste er sich mit schwefelhaltigen Heterocyclen, so den Naphthalin-Analoga (also mit zwei Ringen) des von Victor Meyer entdeckten Thiophen. 1896 wurde Jacobson Generalsekretär der Deutschen Chemischen Gesellschaft (DChG) und gab ab 1897 deren Berichte heraus. Von 1900 bis 1906 gab er fünf Ergänzungsbände zu Beilsteins Handbuch der Organischen Chemie heraus, wofür er 1896 von der DChG beauftragt worden war. 1911 gab er den Posten des Generalsekretärs der DChG auf und wurde wissenschaftlicher Leiter der Abteilung für chemische Sammelliteratur der Deutschen Chemischen Gesellschaft. Das Journal Chemische Berichte wurde im 19. Jahrhundert als Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft gegründet und war weltweit eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Zeitschriften auf dem Gebiet der Chemie. 1868 wurde die Zeitschrift von der Deutschen Chemischen Gesellschaft zu Berlin anfangs als Sammlung von Tagungsprotokollen herausgegeben. Zu den Ehrenmitgliedern gehörten ?die Herren Liebig, Wöhler und Bunsen? Liebig war bereits seit 1832 Herausgeber der konkurrierenden Annalen der Chemie und Pharmacie. Schon im ersten Jahr füllten viele Abdrucke der Fachvorträge den ersten Jahrgangsband der Chemischen Berichte. Nachdem die Zeitschrift von 1919 bis 1945 in zwei Reihen verlegt worden war (A für Vereinsnachrichten und B für Abhandlungen), erschien sie ab 1947 als Gesamtausgabe unter dem Namen Chemische Berichte. Der Schwerpunkt lag traditionell auf dem Gebiet der Organischen Chemie, nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend ergänzt um das Gebiet der Metallorganischen Chemie, einem Spezialbereich der Anorganischen Chemie. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 4097 pages. 8° (150 x 215mm {Band 1 und 2}); Groß 8° (150 x 225mm {Band 3}).