Published by Rotterdam, 1891
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Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Kein Einband. Condition: Befriedigend. 1. Auflage. Eigenhändige, signierte Postkarte des späteren Brauereibesitzers Joseph Pschorr (1867-1942). --- Datiert (lt. Poststempel) Rotterdam, den 3. Februar 1891. --- Nach dem Tod seines Vaters Georg Pschorr jun. (1830-1894) übernahm Joseph Pschorr zusammen mit seinen Brüdern August Pschorr und Georg Theodor Pschorr die Leitung der Brauerei Hacker-Pschorr. --- Gerichtet an seinen Bruder, den Chemiker Robert Pschorr (1868-1930) in Zürich-Oberstrass, der damals in Zürich Chemie studierte. --- Transkription: "L.R. Seit Freitag bin ich wieder hier in Rotterdam, wo ich mich langsam eingewöhne. Meine letzten Wochen in München waren sehr schön u. besonders das Stiftungsfest, das für die Chargierten schlecht ausging, in eine AH-C-C wurde geändert. Weese wieder aktiv als xxx. Die anderen blieben, Näheres darüber bald brieflich. Hier ist es feuchtkalt, ohne Frost, nicht gemütlich. - Dein Telegramm hat sehr gefreut u. erntete lautes Prosit. Der Ball war recht schön. Wie geht es Dir, hoffentlich auch recht gut. Nächstens werde ich Dir ausführlicher schreiben, für heute herzliche Grüße von Deinem treuen Bruder Joseph." --- 5-Cent-Ganzsache (9,2 x 13,7 cm). --- Zustand: Papier fleckig, mit größeren Randschäden. --- Über Joseph Pschorr und den Empfänger Robert Pschorr (Quelle: wikipedia): Joseph Pschorr (* 11. April 1867 in München; gest. 1942 in Feldafing) war ein deutscher Brauereibesitzer. Leben: Joseph Pschorr studierte in München und wurde dort 1888 Mitglied des Corps Franconia München. Nach dem Studium trat er in die väterliche Brauerei, die spätere Pschorrbräu AG, in München ein. 1894 gründete er in New York und Chicago Importagenturen für Pschorr-Bier. Nach dem Tod seines Vaters Georg Pschorr jun. (1830-1894) übernahm er zusammen mit seinen Brüdern August Pschorr und Georg Theodor Pschorr die Leitung der Brauerei, die er bis zur Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1922 innehatte. 1897 heiratete er Louise Bergmann (1876-1960), Tochter des Industriellen Sigmund Bergmann. Pschorr war von 1912 bis 1933 Präsident der Handelskammer München. Er war Aufsichtsratsmitglied zahlreicher Großunternehmen. Prinzregent Luitpold und König Ludwig III. von Bayern war er freundschaftlich verbunden. Sein jüngster Bruder war der Chemiker Robert Pschorr. Auszeichnungen: Ernennung zum Kommerzienrat, 1908; Ernennung zum Geheimen Kommerzienrat. --- Robert Franz Pschorr (* 4. Dezember 1868 in München; gest. 23. Februar 1930 ebenda) war ein deutscher Chemiker. Sein Fachgebiet war die Organische Chemie. Leben: Robert Pschorr wurde 1868 in München als jüngster von vier Söhnen des Brauereibesitzers Georg Pschorr II (1830-1894) geboren. Er studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Chemie und wurde 1889 im Corps Franconia München recipiert. Als Inaktiver wechselte er an die Universität Zürich. An der Universität Jena wurde er zum Dr. phil. promoviert. Sein Doktorvater war Ludwig Knorr. In seiner Doktorarbeit befasste sich Pschorr mit Heterocyclen, namentlich den Pyrazolen, anschließend mit Opiumalkaloiden. Eine Weltreise, die er 1896 mit Herbert von Meister unternahm, unterbrach seine experimentellen Arbeiten. Nach seiner Rückkehr fand Pschorr im Laboratorium von Emil Fischer in Berlin Gelegenheit zu selbstständiger Forschung. 1899 habilitierte sich Pschorr in Berlin. Im April desselben Jahres heiratete er Tilla Scherer. Durch den stufenweisen Abbau des Apomorphins und des Thebains konnte Pschorr die Spaltprodukte aus beiden Reihen in ihren gegenseitigen Beziehungen belegen und interpretieren. Pschorr wirkte seit April 1914 als Nachfolger von Carl Liebermann als Professor für Organische Chemie an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Signatur des Verfassers.
Language: German
Published by München 13 Dezember, 1839
(16,5 x 28,5 cm). 1 gefaltetes Blatt mit angehängtem Siegel in Holzkapsel. Für die Geschichte des Alten Hackerhauses hochbedeutende Urkunde. Darin bestätigt Joseph Pschorr (1770-1841), der Gründer der berühmten Hacker-Pschorr-Brauerei in München, dass die Beleihung des Alten Hackerhauses in der Sendlinger Straße von den Salesianerinnen abgelöst und an ihn ausbezahlt wurde. Sein Sohn Mathias hat das Haus 1835 von seinem Vater käuflich erworben. Die vom Königlich Bayerischen Kreis- und Stadt-Gericht in München ausgefertigte Urkunde trägt einen Gebührenstempel über 9 Gulden. - Leicht angestaubt, sonst gut erhalten.