Language: German
Published by Berlin Galerie Taube 1976, 1976
8 S. mit einer farbigen und 7 s/w Tafeln, Orig.-Karton. Katalog zur Ausstellung 25 vom 5. März - 17. April 1976 mit Preisliste.- Gutes Exemplar.
Condition: -. Radierung. Signiert "WLaves." Kräftiger, malerischer Druck mit Plattenton auf Velin. Eines von 125 Exemplaren. Blatt 9 aus: Die Schaffenden, VI. Jahrgang, 2. Mappe, 1929. Leicht gebräunt u. wenig braunfleckig. Lichtrand v. Passepartout. Sonst schönes Blatt. Werner Laves beginnt seine künstlerische Laufbahn 1919 an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in Weimar und setzt sein Studium 1920 an der Staatlichen Kunstgewerbeschule in München fort. Zwischen 1923 bis 1928 besucht er die Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg und studiert Malerei bei Karl Hofer und Radierung bei Hans Meid. Laves wird Meisterschüler von Hofer. Nach seinem Abschluss 1929 nimmt er an mehreren Ausstellungen in Berlin teil, darunter die Juryfreie Kunstausstellung und die Ausstellungen der Berliner Sezession.Im Jahr 1930 erhält er den Rompreis, der ihm ein Stipendium an der Villa Massimo in Rom ermöglicht. Ein privates Stipendium ermöglicht ihm 1931 den Aufenthalt im südfranzösischen Château Noir du Tholonet, wo sich ein deutscher Künstlerkreis niedergelassen hat. Überrascht vom Kriegsausbruch 1939 wird er im französischen Lager Les Milles in Aix-en-Provence interniert. Ab 1940 ist er als Dolmetscher im Kriegsdienst und gerät 1944 in Kriegsgefangenschaft in Frankreich. Im Jahr 1943 werden fast alle Bilder durch Bomben auf das Berliner Atelier zerstört. 1948 wird Laves an die pädagogische Abteilung der Hochschule für Bildende Kunst in Berlin berufen.
Language: German
Publication Date: 1928
Seller: Antiquariat Joachim Lührs, Hamburg, Germany
Art / Print / Poster Signed
Signiert "WLaves.". Kräftiger, malerischer Druck mit Plattenton auf Velin. Söhn HDO 72720-9. Eines von 125 Exemplaren. Blatt 9 aus: Die Schaffenden, VI. Jahrgang, 2. Mappe, 1929. - In den Jahren von 1923 bis 1928 studierte Laves bei Karl Hofer und Hans Meid an der Hochschule für Bildende Kunst in Berlin. Nach Abschluß seines Studiums nahm er in mehreren deutschen Städten an Ausstellungen teil und unternahm Studienreisen. Im Krieg geriet Laves in französische Gefangenschaft. Ein Bombenangriff zerstörte 1943 sein Berliner Atelier, wodurch sein Oeuvre fast gänzlich vernichtet wurde. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde Laves nach Berlin an die Hochschule für Bildende Kunst berufen. - Minimale Fleckchen im breiten Rand. Im Passepartout-Ausschnitt minimal gebräunt. Die obere und untere Blattkante teils mit minimalen Gebrauchsspuren. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 0 29,6 x 21,8 cm. Papier: 41,7 x 31,3 cm.