Große ORIGINAL-FARBRADIERUNG (in silberner Holzleiste der Zeit unter Glas gerahmt, gesamt H 44,5 x B 35,5 cm, am Rahmen kl. Absplitterungen), am Unterrand mit Bleistift eigenhändig bezeichnet und signiert MOTIV : ULM - Stadtmauer. (Abbildung zeigt aufgrund der Größe nur Ausschnitt).
Published by Alt-Berlin, 13. XII. 1933., 1933
Manuscript / Paper Collectible
Quer-kl.-8vo. 1 p. An Benno Schwabe in Basel: nachdem ich gestern Ihren Brief erhalten, empfing ich heut e das mir gütigst übersandten Buch [] Begegnungen. Ich danke Ihnen bestens u werde nicht verfehlen, darauf in meinem Bekanntenkreis aufmerksam zu machen. []".
Published by Berlin, 17. IV. 1906., 1906
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4to. 1 p. Mit Briefkopf der Secession". An Dr. Heinrich Wiegand, Generaldirektor des Norddeutschen Lloyd, offenbar den Versand eines Bildes zu einer Ausstellung betreffend. Selbstverständlich tragen wir alle Kosten für Versicherung, Transport, Verpackung etc.".
Published by [Berlin] 7 Pariserplatz", 25. XII. 1912., 1912
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8vo. 3 pp. Doppelblatt. Inhaltsreicher und umfangreicher Brief an einen namentlich nicht genannten Empfänger Sehr geehrter Herr Dr.": [] gestern erhielt ich Ihr Werk vom Verleger gesandt u. ich beeile mich, Ihnen verbindlichsten Dank dafür auszusprechen. Sie fassen den Stier bei den Hörnern: Ihr Werk ist ,muthig' u. ich glaube trotz meines vorgerückten Alters immer noch, daß dem Muthigen die Welt gehört, daß es mir gefällt, versteht sich von selbst, dem mea res agitur und zwar mit sehr großem Geschick, sowohl in der Auswahl des Reproducirten Werks als in dem was Sie dazu schreiben. Glücklicher Weise haben Sie die Langweiligkeit ästhetischer Auseinandersetzungen vermieden und der Leser wird (hoffentlich!) unterrichtet, ohne es zu merken. Die Knappheit Ihres Textes ist besonders eindrucksvoll und ich erinnere mich einer Szene, vor etwa 20 Jahren mit Beyersdörffer [d.i. Adolph Bayersdorfer (1842-1901)] in Florenz erlebte. Als ihm ein junger Kunsthistoriker voller Stolz mittheilte daß er 2 Bände über irgend einen Meister veröffentlicht hatte, antwortete er: über Kunst kann man keine dicken Bände schreiben. Jedenfalls sollten Sie Ihre Idee, über den Geschmack (u dessen Manieren in der Geschichte) zu schreiben, realisiren. Wie Delacroix noch eine Blasphemie zu begehn fürchtete, als er Rembrandts Rafael vorzog; wie da F. Hals in Haarlem, der Wallfahrtsort des modernen Maler, bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts aufgerollt auf dem Boden des Rathhauses als minderwertig lagen bis zum Desboutin Manets, der vor noch nicht 40 Jahren refusirt wurde vom Salon und jetzt so theuer wie ein Rafael verkauft wurde. []"1857 erwarb Max Liebermanns Vater das Haus am Pariser Platz Nr. 7. 1892 zog Max Liebermann mit seiner Frau Martha und Tochter Käthe in den 2. Stock des Hauses ein. Zu seinen Nachbarn gehörten preußische Großgrundbesitzer, alter und neuer Adel, Industrielle sowie die Französische Botschaft. 1933 wurde Max Liebermann Arbeitsverbot erteilt, woraufhin er aus der Preußischen Akademie der Künste, deren Präsident er bis dahin war, austrat. 1935 starb Max Liebermann in seinem Haus am Brandenburger Tor. Martha Liebermann wurde 1936 aus ihrem Haus vertrieben, nachdem die Nazis den sogenannten Judenbann über sie verhängt hatten.
Published by Wannsee-Berlin, 22. VI. 1927., 1927
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4to. 1 p. Faltspuren. An einen namentlich nicht genannten Kollegen: Ich beziehe mich, Ihren soeben erhaltenen Brief zu beantworten: Freitag übermorgen zwischen 3-4 Uhr stehe ich zu Ihrer Disposition. Morgen werde ich zur Eröffnung meiner Ausstellung in der Akademie sein u. wenn Sie diesem Aktus beiwohnen wollen, schicken Sie durch den [] der Akademie Ihre Karten, falls Sie keine Einladungskarten haben, um 11 1/2 Uhr. []".
Published by Berlin, 6. III. 1918., 1918
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
1 S. 8vo. An einen nicht namentlich genannten Kunden bezüglich eines Portraitauftrags: "Antwortlich Ihres Briefes vom 4/3 - Es ist mir unmöglich, Ihr Porträt noch in diesem Monat zu malen, da ich augenblicklich mit Porträtaufträgen überhäuft bin. Falls Sie zur Oppenheim-Auktion nach Berlin kommen, so besuchen Sie mich und wir verabreden den Termin für die Sitzungen [.]". In einem kurzen Postskriptum weist Liebermann den Empfänger darauf hin, dass "die bayerischen Briefmarken" in Preußen "keine Gültigkeit" mehr hätten. - Max Liebermanns gute Auftragslage im Jahr 1918 mündete unter anderem in zwei Portraits des Komponisten Richard Strauss und eines des Sammlers und Mäzens Heinrich Kirchhoff. Die bedeutende Gemäldesammlung des 1912 verstorbenen Kölner Bankiers Baron Albert von Oppenheim wurde am 19. März 1919 bei Lepke in Berlin versteigert. - Wohlerhalten.
Published by Berlin, 23. V. 1927., 1927
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
1½ SS. Gr.-4to. An eine Esther Behrens in Waldenau bei Halstenbeck in Holstein: "Zu meiner großen Freude erfahre ich, daß Sie auf Fürsprache des Herrn Meier-Graefe hin, sich doch entschlossen haben, das Bild Kleinkinderschule' für meine Ausstellung darzuleihen. Es ist mir für diese Veranstaltung ganz besonders wichtig, da ich dieses Bild für eines meiner charakteristischsten halte, und ich spreche Ihnen deshalb für Ihr gütiges Entgegenkommen meinen persönlichen herzlichsten Dank und den Dank der Akademie aus [.] Die Ausstellung selbst soll etwa Mitte Juni eröffnet werden. Die Bilder von auswärts erwarten wir in Berlin bis spätestens 4. Juni. Daß die Akademie für sorgfältigste und sachgemäße Behandlung der Werke Sorge trägt, brauche ich wohl nicht besonders zu erwähnen [.]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Preußischen Akademie der Künste; etwas knittrig und im horizontalen Mittelfalz alt hinterlegt.
Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
ORIGINAL-DOKUMENT (1 S. gr. 4° mit umlaufender Bordüre) mit Ort, Datum, eigenhändiger Unterschrift neben eingeprägtem Papiersiegel der Universität signiert Akademie der Künste, Berlin 1.02.1922 - IMMATRIKULATIONS-SCHEIN für Johann Albrecht Müller zu Rostock in die mit der Akademie verbundene Meisterschule für musikalische Komposition des Herrn Professors Dr. GEORG SCHUMANN (1866-1952, dt. Komponist, Pianist , Dirigent , Pädagoge und von 1900 bis 1952 Direktor der Sing-Akademie zu Berlin ) - unter dem eingeprägtem Papiersiegel in Tinte eigenhändig signiert von Max Liebermann als Präsident und Prof.Dr. FRIEDRICH ERNST KOCH (1862-1927, deutscher Komponist) als Vorsitzender des Senats, Sektion für Musik.