Published by Wien, Hof- und Staatsdruckerei, (um 1890)., 1890
Seller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Austria
Bildausschnitt ca. 31 x 41,5 cm. Blattgröße ca. 43 x 57,5 cm. (guter Erhaltungszustand). Blick auf den Lobkowitzplatz, benannt (1862) nach dem Lobkowitzpalais. Der Platz hieß ursprünglich Schweinemarkt. Im Hintergrund der Stephansdom.- Das Gemälde von Canaletto datiert um 1759/60.- Canaletto (Venedig 1721 - 1780 Warschau) kam im Jänner 1759 nach Wien. Hier arbeitete Bellotto zunächst für zwei Hochadelige, Fürst Wenzel Anton von Kaunitz-Riedberg und Fürst Joseph Wenzel von Liechtenstein. Vermutlich für den Kaiserhof wurden sechs, als Pendants konzipierte, Wiener städtische Interieurs geschaffen, dazu zwei Ansichten von Schloss und Park Schönbrunn, ein Panorama der Stadt vom Belvedere und vier Ansichten von Schloss Hof (insgesamt 13 Bilder). Vermutlich dienten sie als Ausstattungsstücke eines Raumes in einem kaiserlichen Schloss, doch 1781 waren sie in der Burg der damaligen ungarischen Hauptstadt in Preßburg aufgehängt.
Published by Wien, um 1720., 1720
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Blattgröße ca. 33 x 48 cm, Bildausschnitt ca. 21 x 32 cm. Nebehay-W. 139, 7. Vgl. Czeike IV, 79.- Zeigt das Lobkowitzpalais, im Hintergrund der Stephansdom. ". das Hauptportal wird J. B. Fischer v. Erlach zugeschrieben. Dietrichstein (+ 1716) hinterließ das Palais seiner Tochter Ernestine (1683-1745), die in 1. Ehe mit Johann Wenzel Gf. Gallas (+ 1719) . verm. war u. das Palais 1724 an den kais. Hofbaudir. Gundacker Gf. Althan (1665-1747) verkaufte . Von Althan kam das Palais 1745 durch Ablöse an seinen Stiefsohn Ferdinand Philipp Fst. Lobkowitz (1724-84) . Er vererbte das Palais 1784 seinem Sohn Joseph Franz Maximilian Lobkowitz (1772-1816)." (Czeike).- Kräftiger Abdruck. Vertikaler Mittelfalz, außerhalb der Darstellung etw. braunfleckig.