Published by Ohne Ort, wohl Berlin, 1928., 1928
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45 einseitig beschriebene Kartons mit dezentem Art-Déco Design; die ein- bis zweiseitigen fremdsprachlichen Beiträge gefolgt von maschinenschriftlicher deutscher Transkription; der englische Beitrag im Stile mittelalterlicher ornamentaler Handschrift. - Roter kräftiger Ledereinband der Zeit mit goldgeprägtem Deckeltitel im Pappschuber mit gemustertem Kunststoffbezug; gr.-4to.(ca. 33 x 24 x 2 cm; ca. 2 kg.). *** LUXURIÖS AUSGESTATTETES UNIKAT MIT HANDSCHRIFTLICHEN ORIGINAL-BEITRÄGEN DER FÜHRENDEN EUROPÄISCHEN UND NORDAMERIKANISCHEN VERTRETER DER TEXTILARBEITERSCHAFT anlässlich Heinrich Stühmers Ausscheiden aus dem aktiven Berufs- und Organisationsleben. Vor der Einnahme leitender Verbandsfunktionen war gelernte Schneider und SPD-Mitglied Heinrich Stühmer Redakteur der 'Fachzeitung für Schneider', Verbandsvorsitzender (1903-1919), Sekretär der 'Internationalen Bekleidungsarbeiter-Föderation' und mehrere Jahre Mitglied des Reichswirtschaftsrates. - Rechte Seitenkante des Einbandvorderdeckels leicht fleckig, Rücken an den Enden leicht berieben; SEHR GUTES EXEMPLAR. --- Die Absender im Detail: Internationale Bekleidungs-Arbeiter Föderation, Amsterdam / Josef Andersson (Dänischer Schneiderverband; Juni 1928) / Th. Sundby [Thor] (Dansk Hatte- og Buntmagerforbund)/ Hett/Klett[?] (Deutscher Berkleidungs-Arbeiter-Verband; Bln. Juni 1928) / Antti J. Luastarinen (Finnischer Bekleidungsarbeiter-Verband / Suomen Waatetustyöntekijäin, Liitti. F.Y.; 1. Juli 1928 / J. Ringenbach (Sekretär, Federation der Bekleidungsarbeiter Frankreichs / J. Griffiths; Abonley (Chairman National Executive Board / General Secretary; 'The Tailors and Garment Workers' Union, Great Britain & Ireland, Union Chambers 20, Park Place, Leeds; July 1928) / J. Hallsworth ('Joseph'; Industrial General Secretary, National Union of Distributive and Allied Workers, N.U.D.A.W.; Oakley Fallowfield, Manchester; May 14th 1928 / L. de Jong (Secretarius; Hauptvorstand Niederländischer Bekleidungsarbeiterverband; Mai 1928) / W. Andersen (Norwegischer Schneiderverband) / Franz Bolognatos Sekretär (Verband der Schneider und Schneiderinnen Österreichs, Wien; Mai 1928) / Ludwig Mistelwengern[?] (Verband d. Kürschner u. verwandten Berufe Österreich; Wien 16.5.28) / Paulina Sweber (Sekretär; Föderation der Arbeiter und Arbeiterinnen in der Bekleidungsindustrie in Polen; I. VI. 1928) / Gh. Stroia (Secretar; Verband der Arbeiter der Bekleidungs-, Textil- und Lederindustrie Rumaeniens, Bucarest; Mai 1928) / Ivan Larsson (Svenska Bekladnadsarbetareförbundet / Schwedischer Bekleidungsarbeiterverband; im Jahre 1928) / Kämmerer Jean (Zentralvorstand; Bekleidungs- und Lederarbeiter-Verband der Schweiz) / Jan Fára Zujannik (Verband der Schneider, Wäscheerzeuger und verwandter Berufe der Tschechoslowakischen Republik) / Eugen Matós (Obman[n]; Fachverein der Schneiderarbeiter und Arbeiterinnen Ungarns; Budapest im Mai 1928) / Balassaotta[?] / Breier Sándor (A Szocs ás Sapkás Munkások, Budapest, Organisation der Kürschner & Kappenmacher, Arbeiter und Arbeiterinnen) / Gust. Soderberg (Sekretär und Kassierer; Journeymen Tailors Union of America, Chicago Illinois, U.S.A.; June 1928) / Max Zaritsky (Vorsitzender; Cloth Hat, Cap Millinery Workers International Union, U.S.A.; ) / J. Liebaers, Belgien (ohne Transkription).
Language: German
Published by Helbing & Lichtenhahn, 2015
ISBN 10: 3719031403 ISBN 13: 9783719031404
Seller: online-buch-de, Dozwil, Switzerland
Apr 13, 2015. Condition: gebraucht; wie neu. 2 vollständige überarbeitete und erweiterte Auflage, Leineneinband, minimalste Standspuren, wie ungelesen. (591-2).
Published by Ludwigsburg, 1849
Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany
Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Kein Einband. Condition: Gut. Ohne Schutzumschlag. 1. Auflage. Schöner Brief von 1849 aus Ludwigsburg. --- Der Jurist und Pionier der Diakonie Max von Klett (1788-1851) wendet sich an den Inspektor Wurm auf Schloß Tempelhof, einer Erziehungsanstalt, in der sich heute die Ökosiedlung Tempelhof befindet. --- Tempelhof gehört heute zum OT Marktlustenau der Gemeinde Kreßberg (LK Schwäbisch Hall). --- Datiert Ludwigsburg, den 17. Dezember 1849. --- U.a. über Weihnachtsgeschenke für die Kinder der Erziehungsanstalt Tempelhof. --- Geschrieben von Schreiberhand; mit eigenhändiger Unterschrift und eigenhändigem Zusatz von Max von Klett. --- Auszüge: "Lieber Herr Inspektor! Mit herzlicher Theilnahme vernahm ich, daß Sie auchj krank waren, hoffe aber daß Sie wieder ganz hergestellt sind; über Weihnachten dürfen Sie ja nicht krank seyn. [.] Mit den Anordnungen Ihres l. Herrn Schwiegervaters bin ich für das heurige Christfest um so mehr einverstanden, als es das erste ist, welches Sie mit Ihrer l. Frau auf dem Tempelhofe feiern, und es daher auch für Ihr Verhältniß zu den andern Angestellten einen guten Eindruck machen wird, wenn dießmal die Gaben reichlicher fließen, als bisher. [.] Es freut mich besonders, daß unsere l. Frau Inspektorin sich eigenhändig bemüht, den Mädchen Freude durch neue Schürzen zu machen, was seinen Eindruck gewiß nicht verfehlen wird. Wie gerne wäre ich am heiligen Abend mitten unter Ihnen, und freute mich mit Ihnen! Was bei mir an Natural-Gaben eingeht, wird nächsten Samstag in Crailsheim an der Post bei Oberamt (als Armensache) ankommen, wo sie es abholen lassen können, um sich mit dem weiteren Einkauf darnach zu richten [.]. Eben erhalte ich für den Tempelhof ein Körblein voll Backwerk, zum Theil zur Verzierung des Baumes passend an einem hiesigen Conditor. Die WeihnachtsGaben, welche bey Ihnen eingehen, sollten in ein eigenes Verzeichniß gebracht werden. [.] Unlängst bat ich die Stuttgarter Committee-Mitglieder, Ihnen aus der Central Casse abschläglich 400 fl. an den Kosten für unbemittelte Schullehrer Zöglinge zu senden, die Sie wohl erhalten haben werden. Sie alle recht herzlich grüßend, in Liebe stets Ihr im Herrn verbundener Ober Justizrath Klett." --- Das eigenhändige Postscriptum lautet anfangs: "Der neue Knecht scheint lange kein Andes{???} zu seyn, Costard ist leidend u. läßt herzlich grüßen." Dann noch über einen erkrankten Freiherrn. --- Umfang: : Drei Textseiten und eine Adressseite (20,5 x 16 cm). --- Format (zusammengefaltet): 6,7 x 10,3 cm. --- Postalisch gelaufen; mit großem Poststempel und handschriftlichem Taxvermerk; mit Vermerk "frei Crailsheim." --- Über den Verfasser: Carl Maximilian "Max" von Klett wurde am 28. Januar 1788 in Oppelsbohm als Sohn von Justinus Klett (1740-1815) und der Agnes Magdalene, geb. Vaihinger (1751-1818) geboren und starb am 6. März 1851 in Stuttgart. Am 11. April 1820 heiratete er in Ludwigsburg Karoline Margarethe Beckh (geb. 12. April 1802 in Tuttlingen als Tochter von Karl Beckh und der Heinrike, geb. Binder, gest. 29. Januar 1881 in Stuttgart). Der Schachkomponist und Offizier Philipp von Klett (1833-1910) war ein Sohn von ihm. Er wurde 1813 unter die Advokaten aufgenommen, war dann Oberamtsrichter in Tuttlingen und Arbeitshausverwalter / Zuchthausleiter in Ludwigsburg, wurde 1825 Oberjustizrat und ging 1850 in Pension. 1835 erhielt er den Orden der württembergischen Krone. Als Diakonie-Pionier war er an der Gründung des Rettungshauses Tuttlingen 1825 und der A.H.Wernerschen Anstalten Ludwigsburg 1841 beteiligt. --- Zustand: Papier etwas fleckig und leicht knittrig. Signatur des Verfassers.