75 Seiten; 21 cm, kart., gut Literatur bedeutet für meine Person die innerste, ehrlichste Form der Selbstfindung und bestimmung in Verbindung und wechselseitigem Austausch mit den herrschenden Zeit-und Normeinflüssen. Dabei ist es mir bislang in Form von Gedichten am ehesten gelungen, schwebende Relationen, die von Individuum zu Individuum in stetigem Kontext angeknüpft werden, an der Schwelle ihres Abgleitens ins Untergründige, Unterbewußte, sichtbar werden zu lassen. Latente Spannungszusammenhänge, die einzelne bedrängen und in den funktionalen Formen der Alltagssprache nicht faßbar sind, gewinnen durch die Herauslösung aus dem gewohnten Sprachrahmen eine neue Dynamik. Mit eben dieser erarbeiteten neuen Bedeutung des Wortes sollen Wort- und Satzverbindungen geknüpft werden, die jedoch so transparent bleiben müssen, daß die alten Bedeutungen als noch formende Inhalte erkennbar bleiben. Ziele: Sprachliche Formfindung als neue Sicht- und Denkimpulse zu setzen. Sprachdistanz statt Sprachverlust bei der Erfahrung von Alltagsbewältigung. Versuche zur Anregung von ursprünglicher Sprachphantasie, wie sie z. B. bei scheinbar sinnlosen Bedeutungsverknüpfungen innerhalb der Kindersprache beobachtet werden kann. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 220.