Published by Berlin. / Leipzig. Hayn / Slawische Buchhandlung Keil & Comp. 1847 / 1846., 1846
Seller: Antiquariat Hennwack, Berlin, Germany
8vo. 19 / 44 S. HLdr.-Einband d. Zeit mit marmorierten Einbanddeckeln. Einband deutlich berieben, Kanten, Ecken und Kapitale beschabt / etwas bestoßen, kleines türkisfarbenes Klebeschild über Rücken auf beiden Deckeln, Besitzvermerke, leichte Bleistiftnotizen und bräunliche Klebestreifenspuren auf dem Vorsatz, dieser leicht fingerspurig, Seiten durchgängig leicht braunfleckig, Titel des "Sendschreibens" mit schwarzen Tintenkleckschen besprenkelt, sonst gutes Exemplar. Mit dem Blindstempel von R.A. Stemmle. Aus dem Nachlass von R. A. Stemmle. Robert Adolf Ferdinand Stemmle, geb. 1903, gest. 1974, auch kurz: R. A. Stemmle oder Robert A. Stemmle, war ein deutscher Autor, Filmregisseur und Produzent. Nach Erfahrungen und Erfolgen mit Kabarett und Theater - so z.B. sein Stück "Kampf um Kitsch" mit Therese Giehse an der Volksbühne Berlin - etablierte er sich als Regisseur und Drehbuchautor zunächst bei der Tobis-Film und dann bei der Ufa. Auch bei der ersten Verfilmung der "Feuerzangenbowle" unter dem Titel "So ein Flegel!" mit Heinz Rühmann von 1934 führte R.A. Stemmle Regie. Ab 1963 gab er gemeinsam mit Herrmann Mostar 15 Bände von "Der neue Pitaval" heraus, einer Sammlung von historischen Strafrechtsfällen. Dementsprechend stammen die Bücher, die wir hier aus seinem Nachlass anbieten, hauptsächlich aus dem 18. / 19. Jahrhundert und behandeln Verbrechen und Strafverfolgung.