Condition: New. Viele Politiker wuenschen sich, mit einem Grand Projet ein monumentales Zeichen im Gefuege der Stadt zu hinterlassen, aber keiner moechte wegen einer Grossen Geste in Erinnerung bleiben. Ein Grand Projet ist ein symbolisches Projekt, das die Identitaet der St.
Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware - Viele Politiker wünschen sich, mit einem Grand Projet ein monumentales Zeichen im Gefüge der Stadt zu hinterlassen, aber keiner möchte wegen einer «Grossen Geste« in Erinnerung bleiben. Ein Grand Projet ist ein symbolisches Projekt, das die Identität der Stadt ebenso sehr prägt, wie es ihren physischen Bedürfnissen dient. Eine grosse Geste ist, wie der Name schon sagt, eine Handlung, bei der sich die Absicht nie ganz mit dem Ergebnis deckt. Sie ist immer eine Nummer zu gross, ihre Logik ist die der Übertreibung. Die Moderne ist von zahlreichen grossen Gesten durchdrungen. Wenn diese dabei zum Scheitern neigen, ist es ein Scheitern der interessanten Art, das manchmal unbeabsichtigt den Kontext abschafft, der die Geste hervorgebracht hat. Diese Ausgabe der gta papers beschäftigt sich mit einer Stadtgeschichte und Architekturgeschichtsschreibung, die von Ironie geprägt ist. Die Ironie zeigt sich dabei nicht nur als das unvermeidliche Ergebnis einer jeden grossen historischen Geste, sondern auch als eine geheimnisvolle Kraft, welche die Ereignisse scheinbar zu einer Maximierung der daraus resultierenden Antiklimax treibt.
Taschenbuch. Condition: Neu. Grand Gestures | gta papers 4 | Adam Jasper | Taschenbuch | 152 S. | Englisch | 2020 | gta Verlag | EAN 9783856764074 | Verantwortliche Person für die EU: GVA Gemeinsame Verlagsauslieferung Göttingen GmbH & Co. KG, Carsten Schlieker, Postfach 20 21, 37010 Göttingen, info[at]gva-verlage[dot]de | Anbieter: preigu.
Language: English
Published by gta Verlag / eth Zürich, 2020
ISBN 10: 3856764070 ISBN 13: 9783856764074
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Condition: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Englisch | Produktart: Bücher | Keine Beschreibung verfügbar.
Publication Date: 1827
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First Edition
Journ. Chir. Augenh., 10/3. - Hrsg.v. Graefe & Walther. - Berlin, im Verlag von G. Reimer, 1827, 8°, pp.363-520, 1 lith. Tafl., feiner Pappand. DIE ERSTE INJEKTIONSSPRITZE. 1827 - Erste Ausgabe! "Schon vor Pravaz, einem Arzt in Dijon, nach dem häufig Injektionsspritzen benannt werden, hatte der Darmstädter Arzt A.Neuner eine Spritze mit feiner Kanüle konstruiert, durch die ein Stilett zur Wegbahnung vorgeschoben wurde". Proskauer, C., Bildgeschichte der Zahnheilkunde, Abb. 159, p.207 Diese von dem Grossherzogl. Hessischen Oberarzte Adam Neuner (1788-1869) in Darmstadt verfasste experimentelle Arbeit über die künstliche Erzeugung von "Cataracten in todten Augen" enthält wohl die erste bekannte Injektionsspritze, die sogar dem sehr belesenen Verfasser der "Hypodermastischen Injection der Arzneitmittel" Albert Eulenburg entgangen ist. Dies mag vielleicht daran liegen, dass hier kein Arzneimittel, sondern künstlich Krankheit, und insbesondere ins Auge appliziert werden sollte. Neuner führt aus, "welches Unglück durch den weniger kundigen, weniger an Leichen gut eingeübten angehenden Operateur um so leichter veranlasst werden kann, als bei den in Rede stehenden Operationen die Spitze des Instrumentes oft seinen Blicken ganz entzogen ist, und alles von einer richtig angewöhnten Mechanik der Hand abhängt", und so stellte sich ihm die Frage "wie kann man zu dem genannten Zwecke in dem todten Auge eine Trübung, Undurchsichtigkeit und größere Consistenz des Krystallköpers, d.i. eine Cataracta künstlich erzeugen" und stellte dann weiter fest, dass "nehmlich Consolidirung und Undurchsichtigkeit der Linse durch Coagulation ihrer Albumine, d.i. eine künstlich erzeugte Cataracta auch in der natürlichen Contiguität innerhalb des todten Auges befindlichen Linse herbeigeführt werden könne . wenn man eine subtile Weise blos in die weiche Substanz der Linse durch ein geeignetes Instrument einführen und absetzen könnte", und erfand somit die erste Injektionsspritze. Einer der besten aller medizinischen Historiographen, Julius Hirschberg, hat leider diese Schrift von Neuner übersehen; er beschreibt in seiner Geschichte der Augenheilkunde wie Michele Troja 1780 "den künstlichen Star zur Uebung für Anfänger erzeugt, indem er eine Mischung von Lt. Wasser und eine Drachme Salpetersäure Augen von Leichen oder ganze Köpfe einlegt". Ferner erwähnt er nur noch die Arbeit von Ritterich aus dem Jahre 1859: "den Künstlichen Star an Leichen-Augen, zur Uebung, erzeugt man auch durch Sublimat Einspritzungen in die Linse, nach Lederhaut Stich".