Published by (Gedruckt zu Cölln erschlossen), 1632
0. Kl.2°. 2 hs., (8 von 10) Bll., 264, 151, (17) S. (statt 19), 2 Bll. HLdr der Zt. Berieben, Ecken bestoßen. Rücken mit Lederfehlstellen an den Kapitalen. Die fehlenden beiden ersten Bll. und das letzte Bl. hs. (alt) ergänzt. Am Ende teils stärker gebräunt. Das 1. gedruckte Bl. eingerissen und unterlegt, geringf. Buchstabenverlust. Wenige weitere Bll. im Rand unterlegt. Wenige Tintenflecke. Das 1. hs. Bl. lose. Einband etwas berieben, Kapitale und Ecken bestoßen. Die spätere hs. Ergänzung des Titels ohne Drucker/Verleger. Aus dem Vergleich der vorhandenen (unnumerierten) Bll. mit denen des sonst seitengleichen Nachdrucks von 1643 läßt sich aber schließen, daß es sich bei dem vorliegenden Exemplar um die Original-Ausgabe von 1632 handeln muß. Bl. ('q') des Nachdrucks unterscheidet sich von dem Bl. ('q') des vorliegenden Exemplars in der Typographie (recto et verso). Zudem weist vorliegende Ausgabe auf diesem Bl. (verso) eine große Initiale 'I' mit Hunden und Eichhörnchen im Rankenwerk auf. Der Nachdruck bedient sich an gleicher Stelle einer kleineren Initiale 'I' mit einem halbfigurigen Paar (mit entblößtem Oberkörper). - Soweit ich sehe, ist das Bl. im Nachdruck ausgetauscht worden, weil der Drucker eine Veränderung vorzunehmen hatte. Heißt es im Druck von 1632 (recte, Zeile 10): 'Carpere vel noli nostra, vel ede tua', verbessert die Auflage von 1643: 'Capere vel noli nostra, vel ede tua'. (Spruch aus Martial, Epigramm. , sinngemäß etwa: 'Zerpflücke nicht meins, schöpfe selber' (freundl. Auskunft Dr. Niederau, Aachen, müßte aber danach 'carpere' heißen?!). Für diese Änderung standen offensichtlich die Typen und das Initial nicht mehr zur Verfügung. Das im Stadtarchiv Aachen befindliche und zum Vergleich herangezogene Exemplar der Ausgabe 1632 belegt diese Vermutung. (Das Exemplar des Archivs ist illustriert; der Abdruck - etwa der Initialen - wesentlich flauer. Möglicherweise handelt es sich bei den illustrierten Exemplaren um spätere Abdrucke , denen die Kupferstiche beigegeben wurden?). - Savelsberg 38: '1632 gab er die Geschichte seiner Vaterstadt unter dem Titel: Aacher Chronick . heraus, die 1643 im Neudruck erschien. Aus Anerkennung für das namentlich bei Gerichten hoch angesehene Werk befreite der Rat der Stadt Aachen den Verfasser und dessen Frau vom Wachdienst und allen städtischen Lasten'. Sprache: Deutschu.
Published by (Aachen) Aufs neu aufgelegt durch Johann Wilhelm Müller Stadt-Buchdruckern im Jahr Und zu bekommen bey Wilh Houben Buchhändler im König David gegen der Franciscaner-Kirch [Und für die beiden angehängten Werke]: Ebda Müller 1782, 1774
0. Gr.4°. [8] Bll., 366 [recte 368] S., [11] Bll. - 2 Bll., 122 S., 1 (leeres) Bl. - [1] Bl., 56 [statt 60] S. Neuerer HLdr-Bd mit 4 Schmuckbünden und Rückentitel in Gold. Teils etwas gebräunt, teils etwas stockfleckig. Die beiden letzten Bll. der 'Behauptung' fehlen. Zu I vgl. Fromm/Müller 5. Vennen 158. Kat. Stadtbibl. Köln I.175.1264a. Ausführlich M. Scheins in ZAGV 32.338ff. Savelsberg 38: '1632 gab er die Geschichte seiner Vaterstadt unter dem Titel: Aacher Chronick . heraus, die 1643 im Neudruck erschien. Aus Anerkennung für das namentlich bei Gerichten hoch angesehene Werk befreite der Rat der Stadt Aachen den Verfasser und dessen Frau vom Wachdienst und allen städtischen Lasten'. - Vorliegendes Exemplar des 'Nachdrucks' von 1774 mit Variante der Verlagsadresse, in der Müller als Verleger und Houben als Buchhändler auftreten. Es gibt auch Exemplare, in denen nur Houben genannt wird (dort auch 'Auffs Neu aufgelegt .' statt wie hier 'Aufs neu aufgelegt .'). - Zu II: Vennen 196. - Zu III: Vennen 195: "Ab S. 21 Abdruck des Wortlautes alter Urkunden u. früherer Gerichtsurteile datierend aus den Jahren 1018-1684". Sprache: Deutsch 1,480 gr.
Language: German
Published by Aachen, Houben, 1801
8° Leder. Condition: Sehr gut. 8 Bl., 366 Seiten, 11Bl. Dritte und letzte Auflage der Chronik. Ganzledereinband jüngeren Datums, über fünf Bünde, golden abgesetzt. Weiches Leder ohne Titelprägung. Handschriftlicher Eintrag auf Vorsatzblatt, verfasst in Latein von J.M. Nöthen (Anfang 19.Jh) und informativer Eintrag zur Ausgabe mit Bleistift auf Nachsatz. Dreiseitig mit floralem Muster punzierter Schnitt, Papier stellenweise fleckig. Insgesamt in einem sehr guten Zustand. Ein schlichtes und besonders sorgfältig gearbeitetes Exemplar. B02-03-01E Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1100 (3. Auflage) Aufs neu aufgelegt durch Johann Wilhelm Müller Stadt-Buchsdruckern im Jahr 1774.
Published by Gedruckt zu Cölln/ durch Hartgerum Woringen In Verlegung Jodocus Kalcoven, 1643
0. Kl.-2°. (10) Bll., 264, 151, (19) S. Neuer HLdrBd. Einige Bll. etwas angerändert bzw. unterlegt. Teils etwas gebräunt. Am hinteren Vorsatz einige hs. Anmerkungen (Ergänzungen) von alter Hd. Seltene zweite Auflage der zunächst 1632 erschienenen Chronik des Nopp, die sich auf die lateinische des Petrus à Beeck von 1620 stützt. - Es handelt sich um einen seitengleichen Wiederabdruck der EA. Gegenüber dieser sind der Titel und das 4. Blatt ersetzt, Typen und Initialen sind dort verändert. Außerdem lautet das Zitat aus Martial hier: 'Capere vel noli nostra, vel ede tua', während es in der Ausgabe von 1632 'Carpere vel noli nostra, vel ede tua' heißt. - Savelsberg 38: '1632 gab er die Geschichte seiner Vaterstadt unter dem Titel: Aacher Chronick . heraus, die 1643 im Neudruck erschien. Aus Anerkennung für das namentlich bei Gerichten hoch angesehene Werk befreite der Rat der Stadt Aachen den Verfasser und dessen Frau vom Wachdienst und allen städtischen Lasten'. Sprache: Deutschu 1,100 gr.
LeatherBound. Condition: New. BOOKS ARE EXEMPT FROM IMPORT DUTIES AND TARIFFS; NO EXTRA CHARGES APPLY. LeatherBound edition. Condition: New. Reprinted from 1828 edition. Leather Binding on Spine and Corners with Golden leaf printing on spine. Bound in genuine leather with Satin ribbon page markers and Spine with raised gilt bands. A perfect gift for your loved ones. Pages: 189 NO changes have been made to the original text. This is NOT a retyped or an ocr'd reprint. Illustrations, Index, if any, are included in black and white. Each page is checked manually before printing. As this print on demand book is reprinted from a very old book, there could be some missing or flawed pages, but we always try to make the book as complete as possible. Fold-outs, if any, are not part of the book. If the original book was published in multiple volumes then this reprint is of only one volume, not the whole set. Sewing binding for longer life, where the book block is actually sewn (smythe sewn/section sewn) with thread before binding which results in a more durable type of binding. Pages: 189.
Language: German
Published by Aachen, Erste Stifftung und Fundation, 1632
First Edition
4°, Ledereinband. Condition: Befriedigend. Erstauflage / 1 Band. Original von 1632. Vorderer Buchdeckel ist leicht nach außen gebogen, an der unteren Ecke des vorderen Buchdeckels ist eine Bezugsfehlstelle, ansonsten sind Buchdeckel und Buchrücken in einem stabilen Zustand. Stark mitgenommener Pergamenteinband. Buchrücken aufgedoppelt mit unechten Bünden. Mit Widmung im Vorsatz. Die Seiten im Vorsatz, Titel und Register sind stark angerändert. Auf einigen Seiten befinden sich Unterstreichungen und Schriftspuren. Seiten sind altersgemäß angedunkelt und stark gebräunt. Brauchbarer Zustand. MIG-39-00A|KISA-40 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1084.
Language: German
Published by Aachen, Wilh. Houben, 1774., 1774
Seller: Bojara & Bojara-Kellinghaus OHG, Osnabrück, Germany
Aufs neu aufgelegt . Folio. 3 Bll., 1 Bl. (von 3 Bll.) Register, 2 Bll. "Dedicatoria. ", 3 Bll. Vorrede, 4 Bll. "Uebersetzung des Gaffel-Brieff's de anno 1450", 366 (recte 368) Seiten; 10 Bll. u. 1 Seite "Register", 1 S. Errata. Neuerer Halblederbd. unter Verwendung der Originaldeckel. - 2 fehlende Blätter des Registers durch Kopie ersetzt. - Beide Deckel m. je 1 schmalem Papierstreifen überzogen, kl. Stempel auf Titelblatt, etwas gebräunt, sonst gut erhalten. * Dritte und zugleich letzte Ausgabe der bedeutenden Aachener Chronik. - ADB XXIV, 4-5: "Nopp: Dr. Johann N., gewöhnlich Noppius genannt, angesehener Aachener Rechtsgelehrter, schrieb im J. 1632 die Geschichte seiner Vaterstadt unter dem Titel: Noppius, Aacher Chronik". . Noppius nennt sein Werk bescheiden eine Uebersetzung des von Peter a Beeck (s. den Art.) 1620 in Quart herausgegebenen Aquisgranum, es ist vielmehr eine selbständige Arbeit durch Inhalt und Eintheilung in drei Bücher, deren erstes eine topographisch-historische Beschreibung der Stadt und Mittheilung über ihre Alterthümer bringt. N. bespricht ausführlich die Marien- oder die Krönungskirche, die Heiligthümer, die alle sieben Jahre stattfindende Heiligthumsfahrt oder das Passagium, die Salbung und Krönung der deutschen Könige, speciell Karl's V., ausführlich handelt er über die Regierung der Stadt, über die Zünfte, die Gerichte, das Schöffengericht, das auch ein Ober- oder Appellhof für verschiedene Städte und Ortschaften war und das Churgericht oder iudicium electivum. Das zweite Buch bringt in chronologischer Aufführung eine kurze Darstellung der wichtigsten historischen Ereignisse der Stadt, das dritte Buch endlich umfaßt nicht immer genaue Abdrücke in 39 Nummern von kaiserlichen Privilegien, päpstlichen Bullen, Statuten, Verträgen und Verordnungen. Um die Darstellung der Aachener Verfassung, wie sie sich durch die Feststellung derselben durch den Zunft- oder Gaffelbrief vom Jahre 1450 entwickelte, hat er sich ein bedeutendes Verdienst erworben. Bei den großen Urkundensammlungen des 18. Jahrhunderts und in J. J. Moser's Staatsrecht der Reichsstadt Aachen vom Jahre 1740 und anderwärts ist des Noppius drittes Buch benutzt worden. . In der Gesellschaft Zum Bock", welche die dritte Gaffel oder Zunft bildete, deren Mitglieder meistens zum Stande der Gelehrten gehörten, Geistliche, Aerzte, Juristen, Beamte, Procuratoren, Syndike etc. waren und die das Recht hatten, acht ihrer Mitglieder zum Rath zu erwählen, ernannte man ihn im J. 1629 zum Gräven oder Vorstand. Der Rath erkannte seine Verdienste um die Geschichte der Vaterstadt dadurch an, daß er ihn und seine Hausfrau in einer Zeit der Verarmung der Stadt infolge zweimaliger Achtserklärung nach der unseligen Periode des religiösen Zwistes und einer langen Occupation während der ersten Hälfte des 30jährigen Krieges von Wachediensten und Accise befreite, wie am Ende der Vorrede der Aachener Chronik der Rathsschreiber Nikolaus v. Münster im Namen des Raths erklärt". 1.