Language: German
Published by Milspe i. Westfalen. Ausgabe, 1910
Seller: Antiquariat Heinzelmännchen, Stuttgart, Germany
10 Seiten. Mit zahlreichen Abbildungen. Originalbroschur. 29x22 cm * Scharniere aller Art, Ladenbänder, Schrankschrauben, Maurerkellen, Kamintüren, Ventilationsklappen, Fußkratzeisen, Klosettürriegel, Kistengriffe u.a. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 100.
Published by Aachen, 1889
Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany
Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Kein Einband. Condition: Gut. 1. Auflage. Neun Postkarten von 1889 aus Aachen. --- Die Handelsfirma Albert Offermann wendet sich an die Seifenfabrik Mäurer & Wirtz in Stolberg (Rheinland). --- Die Firma ist im Aachener Adressbuch verzeichnet als "Albert Offermann (Emil und Rudolf Offermann), Colonialwaren- und Südfrüchte-Handlung en gros & en détail, Gewürzmühlen, Zuckerschneiderei und Kaffeebrennerei mit Dampfbetrieb, Ursulinenstr. 17/19." --- Das Geschäftslokal befand sich im "Großen Klüppel", den der Kaufmann Albert Offermann 1858 erworben hatte. Dieser stammte aus einer angesehenen Tuchmacherfamilie aus Imgenbroich und betrieb hier eine Kaffee-Großrösterei, eine Kolonialwaren- Öl- und Südfrüchte-Großhandlung und ein Salzlager. Im Jahr 1877 übertrug Albert Offermann den großen Klüppel seinem Sohn Emil. --- Jeweils mit schönem Firmenstempel. --- Datiert Aachen, den 8. Juni bis 7. November 1889. --- Betrifft: --- -die Bitte, mit der Zusendung von Kronseife noch zu warten (2 x) bzw. diese bis auf weiteres ganz zu unterlassen (2 x) --- -die Bestellung von Kronseife --- -die Bestellung von Soda, wobei das Fass nicht mehr als 250 kg wiegen darf --- -Anfragen nach dem Preis für 15-30 Fass Danziger Rüböl und für kristallisiertem Soda --- -Anfrage, wieviel Mäurer & Wirtz für leere Ölfässer bezahlen würde. --- 5-Pfennig-Ganzsachen. --- Der Konzern Mäurer & Wirtz vertreibt heute Kosmetik- und Pflegeprodukte und ist noch immer in Stolberg ansässig. --- Zustand: Karten gebräunt und fleckig, Ecken bestoßen. --- Über den Klüppel (Quelle: wikipedia): Klüppel war die Bezeichnung eines historisch bedeutsamen Doppelhauses aus dem 14. oder 15. Jahrhundert und einem nach diesem Gebäude benannten Gasthaus aus dem 19. Jahrhundert in der Stadt Aachen. Der Klüppel war ursprünglich das Eckhaus der früheren Aldegundisstraße, der heutigen Ursulinerstraße, und der Edelstraße, auch Eselstraße oder Eyselsstraisse genannt, heute Buchkremerstraße. Es grenzte an der Edelstraße an das Haus Pfau und befand sich in relativer Nähe zum Aldegundistor an der inneren Stadtmauer, die an der Aldegundisstraße 23 anschloss. Der Klüppel war mehrmals neu auf-, um- und ausgebaut worden und diente als repräsentativer Wohnsitz, Gebetshaus, Waage, Gaststätte und Lagerhaus. Im Jahr 1934 ist der Gebäudekomplex endgültig aus bau- und verkehrstechnischen Gründen niedergerissen worden. Die Straßenecke füllt heute der Gebäudekomplex der Mayerschen Buchhandlung aus, wobei deren Seiteneingang in der Ursulinerstraße vergleichbar ist mit dem Hauseingang zum ehemaligen Klüppel. --- 1858 erwarb ihn (den Großen Klüppel) Albert Offermann. Dieser betrieb hier eine Kaffee-Großrösterei, eine Kolonialwaren- Öl- und Südfrüchte-Großhandlung und ein Salzlager. Im Jahr 1877 übertrug Albert Offermann den großen Klüppel seinem Sohn Emil. Signatur des Verfassers.