Paul Ebe Nickelsen (1 results)
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Published by Westerland auf Sylt 1890
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Condition: Ausreichend. 1. Auflage. Schönes Sylt-Foto von 1890. Rückseitig beschriftet: "Rothe Kliff auf Sylt. 8/8.1891. Eine Tour machten wir dorthin mit Herrn u. Frau Amtsrichter Liemssen u. Pastor Salin." Gemeint ist das Rote Kliff. Rechts unten mit geprägter Datierung 1890. Fotograf: P.E. Nickelsen, Nordseebad Westerland auf… Sylt; d.i. der erste und bedeutendste Sylter Fotograf Paul Ebe Nickelsen (1832-1894). Dieser eröffnete bereits 1853 sein Atelier und fotografierte u.a. Theodor Storm bei seinem Sylt-Aufenthalt im Jahr 1887. Paul Ebe Nickelsen wurde am 10. Juli 1832 in Westerland geboren. Er starb am 15. März 1894 in Westerland an Tuberkulose. Format: 10,8 x 16,7 cm. Zustand: Pappe und Foto stärker fleckig und leicht gebogen, Ecken leicht bestoßen. Über das Rote Kliff (Quelle: wikipedia): Das Rote Kliff ist eine ca. 30 Meter hohe Steilküste zwischen den Orten Wenningstedt und Kampen auf der Nordseeinsel Sylt. Es befindet sich auf der zur offenen See gelegenen Westseite der Insel. Im Süden beginnt es südlich des Parkplatzes „Risgap" in Wenningstedt und im Norden endet es in Höhe „Haus Kliffende" an der Kampener Westheide. Etwas nördlich liegt die höchste Erhebung der Insel, die etwa 52,5 m hohe Uwe-Düne, die im Gegensatz zur eiszeitlich entstandenen Abbruchkante des Kliffs aus postglazialer Ablagerung von Dünensand entstanden ist. Erdgeschichte: Vor etwa 120.000 Jahren lagerten Gletscher der Saalevereisung mächtige Schuttmassen unsortierten Gesteins auch im Bereich der heutigen Insel Sylt ab, die zu den vier Geestkernen wurden, die heute die Hauptmasse der Inselmitte bilden. Der größte von ihnen, der Westerländer Geestkern, der ursprünglich etwa zehn Kilometer weiter nach Westen reichte, bildete auf Grund des steigenden Meeresspiegels der Nacheiszeit und durch Küstenerosion eine Abbruchkante aus. Der rostrote Geschiebelehm, der dem Kliff seinen Namen gab, erhielt seine Färbung durch die Oxidation eisenhaltiger Bestandteile. Noch im 19. Jahrhundert vermuteten Geologen einen erdgeschichtlichen Zusammenhang zwischen Sylt und Helgoland, dessen Felsen zwar eine ähnliche Färbung besitzen, aber erheblich älter sind und auch eine andere Entstehungsgeschichte haben. Die aus dem Roten Kliff herausbrechenden Gesteine wie Feuerstein, Rhombenporphyr oder Rapakivigranit lassen noch heute eine exakte Bestimmung ihrer Herkunft zu. Jahrhundertelang diente diese markante Steilkante der Schifffahrt als Erkennungsmerkmal der Insel. Bereits auf der Seekarte von A. Haeyens 1585 ist das Rote Kliff gut erkennbar. Küsten- und Naturschutz: Das Rote Kliff ist seit jeher durch Sturmflut und Erosion erheblich gefährdet und verlor durch Sturmfluten 1862, 1881 und 1928 jeweils mehrere Meter. Zuletzt kam es durch den Orkan Anatol Ende 1999 zu starken Abbrüchen. Im Rahmen des Küstenschutzes erfolgen seit Ende der 1970er Jahre umfangreiche Sandvorspülungen am gesamten Weststrand der Insel und leisten einen Schutz gegen den Landverlust. Dies führte jedoch dazu, dass das Kliff im Gemeindegebiet von Wenningstedt größtenteils nicht mehr sichtbar, sondern durch mit Strandhafer bewachsene vorgelagerte Dünen bedeckt ist. 1979 wurde das Gebiet ausgehend von der nördlichen Bebauungsgrenze von Wenningstedt, weiter Richtung Kampen, im gesamten Bereich zwischen der Bebauung und dem westlichen Sandstrand als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Diese Fläche oberhalb des Roten Kliffs umfasst 177 ha und ist unter dem CDDA-Code 81561 verzeichnet.