Language: English
Published by Europa, 1968
Seller: KULTur-Antiquariat, Boizenburg, MV, Germany
Vinyl. Condition: Gut. Nr. E 313. 1 LP. LP mit wenigen, oberflächlichen Kratzern. Cover berieben und mit leichten Knicken, stellenweise minimal angeschmutzt, Frontcover mit Etikett. Ggf. ist Hüllenkante nicht mehr verklebt und/oder ein Name auf dem Artikel. Für Info: 038847/414105 anrufen. Bei Mehrfachbestellungen ab der 3. LP keine zusätzlichen Versandkosten (außer bei amazon, dort jeweils + 1,- ¤ statt 3,- ¤ Versandkosten). Versand im speziellen LP-Versandkarton. Sprache: Englisch Gewicht in Gramm: 1005.
Published by Liberty Records, 1968
Seller: ANTIQUARIAT H. EPPLER, Karlsruhe, Germany
(= 15 130 A). Single 45Upm. Vinyl (Zustand: VG) Cover: VG).
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible
Postkarte. Condition: Gut. Postkarte von The Petards, unsigniert /// The Petards sind eine deutsche Beat- und Rockband, die in den 1960er und frühen 1970er Jahren aktiv waren. Die Anfänge der Band sind in der Melanchthon-Schule Steinatal in Willingshausen bei Schwalmstadt zu finden. Unter dem Namen Magic Stompers spielten die Brüder Klaus und Horst Ebert während ihrer Schulzeit in einer Band, die Free-Jazz- und Cover-Stücke spielte. Die Besetzung der Band wechselte häufig. Ende 1962 wandte man sich zusehends der Beat- und Twist-Musik zu. Im selben Jahr stieß Rüdiger ?Roger? Waldmann als Bassist zur Band. 1964 nannte man sich The Petards. Horst Ebert hatte den Namen, der aus dem Französischen kommt und Knallfrosch bedeutet, in einem Lexikon entdeckt. Die Urformation der Band bestand nun aus Horst Ebert am Schlagzeug, Klaus Ebert an der Leadgitarre, Ingo Teckenburg an der Rhythmusgitarre, Hans-Jürgen Schreiber an der Trompete und Rüdiger Waldmann am Bass.[1] Ende 1964 musste Horst Ebert zur Bundeswehr und wurde durch Hans-Jürgen Schreiber am Schlagzeug ersetzt. 1965 verließ Ingo Teckenburg aufgrund gesundheitlicher Probleme die Band und wurde durch Horst Ebert an der Rhythmusgitarre ersetzt, der frühzeitig vom Wehrdienst entlassenen worden war. 1966 musste sich die Band infolge eines Konzertes vor dem Amtsgericht Schwalmstadt verantworten: der Vorwurf lautete auf ?Lärmbelästigung? Einzigartig in der Geschichte des Rechtswesens dürfte wohl die Beweisfindung des Richters gewesen sein: Er bat die Band, im Gerichtssaal zu den Instrumenten zu greifen - nur so könne man feststellen, ob es bei den Konzerten ?geräuschvoll? zuginge. Das ?unerträgliche Gedröhne? der Vorführung vor Gericht war der Beweis und zog eine Strafe von über 50 D-Mark nach sich. In diese Zeit fällt die ?Wald Beat Show?, die 1967 im Gemeindewald Schrecksbach stattfand und rückblickend als Vorläufer der Burg-Herzberg-Festivals gilt. Weiterer Werdegang Klaus und Horst Ebert begannen, eigene Stücke zu schreiben. Ihre erste Eigenkomposition, eingespielt in den Semesterferien, erschien im August 1966: ?Baby Run, Run, Run? und ?Pretty Miss? Die Popularität der Band wurde größer, zu den Live-Auftritten kamen die ersten Radio-Interviews. Nach der Veröffentlichung der zweiten Single, ?Right Time/She Didn't?, wurde die Band bekannter, und das Fernsehen wurde auf sie aufmerksam: 1967 traten sie mit ihrer 3. Single, ?Shoot Me Up To The Moon?, in der Fernsehsendung ?Die Drehscheibe? im ZDF auf. Außerdem waren sie im gleichen Jahr auch in der SWF-Sendung ?Talentschuppen? zu Gast. Anfang 1967 verließ Hans-Jürgen Schreiber die Band und wurde für einige Monate durch Franz Binder ersetzt. Im Juni 1967 bildete sich dann die endgültige Formation der Petards: Mit Arno Dittrich wurde ein neuer Schlagzeuger gewonnen. Die Petards gewannen den Nachwuchswettbewerb des SWF und konnten so ihre erste LP einspielen. Sie hieß ?A Deeper Blue?, wurde im Maschener Tonstudio von Joe Menke aufgenommen und erschien im November 1967 auf dem Europa Billig-Label für 5 D-Mark. Ihre Single ?Shoot me up to the moon? platzierte sich auf Platz 1 der ?Frankfurter Schlagerbörse? des HR und in der SWF-Hitparade, der Nachfolger ?Golden Glass? stand dem um nichts nach. Die Petards erkannten früh, dass nicht nur die Musik, sondern auch Bühnenshow und Kleidung wichtig sind. So präsentierten sie sich - ganz im Stil der Hippie- und Beatmusik-Zeit - im Flower-Power-Outfit und mit einer für diese Zeit extravaganten Bühnen- und Lichtshow. Die Band wechselte nun die Plattenfirma und ging zur Firma Liberty. 1968 wurde ihre zweite LP, ?The Petards?, mit dem Nummer-eins-Hit ?Pretty Liza? veröffentlicht. Die Band tourte durch Deutschland und gab zudem auch einige Konzerte in der damaligen CSSR. 1969 wurden The Petards bei der Pop-Poll-Umfrage des Musikexpress in der Kategorie ?beste Nachwuchsgruppe? auf den ersten Platz gewählt. Ihre LP platzierte sich in der Kategorie ?LP des Jahres? auf dem fünften Platz. The Petards veröffentlichten einige Titel auch unter Pseudonymen. Unter dem Namen ?Zonk? coverten sie für das Album ?Creedence Clearwater Revival Hits Done By A Group Called Zonk? Titel von ?Creedence Clearwater Revival? Dieses Album erschien in Deutschland, USA, Kanada, Japan, Neuseeland, Australien und Südafrika. Unter dem Pseudonym ?Flitter Mouse? wurden von den Petards zwei Singles mit den CCR-Coversongs ?Green River? und ?Commotion? sowie ?Fortunate Son? und ?Down on the Corner? veröffentlicht. Eine Rarität ist das Solo-Album von Horst Ebert, der sich 1971 als Singer/Songwriter versuchte und unter dem Namen ?Johannes? sein ?First Album? in einer Auflage von nur 100 Stück veröffentlichte. Am 1. Januar 1970 erschien die dritte Langspielplatte der Petards namens ?Hitshock? Sie enthielt u. a. die Songs ?Good Good Donna? und ?Baby Man? Auf der Innenseite des Covers dieser LP heißt es: ?Denn Petards-Musik ist kein Rumpel-Beat, sondern starke musikalische Aussage, individuelle Interpretation der Eigenkompositionen dieser avantgardistischen Gruppe.? Auftritte im französischen Fernsehen mit einer Aufnahme aus dem Olympia in Paris folgten; die Single ?Blue Fire Light? platzierte sich unter den Top Ten der französischen und belgischen Charts. Musical in Bremen und Herzberg-Festivals The Petards wirken bei dem Musical ?Tut, was ihr wollt?, das - frei nach Shakespeares ?Was ihr wollt? - in der Saison 1969/1970 am Theater der freien Hansestadt Bremen aufgeführt wird, mit. In der Saison 1971/1972 wurde das Stück auch am Landestheater Darmstadt aufgeführt, wo die Petards neben der Fassbinder-Schauspielerin Barbara Sukowa mitwirkten. Außerdem veranstalteten die Petards die Veranstaltungen, aus denen später das Burg-Herzberg-Festival hervorging: Dieses Festival bot deutschen Bands die Möglichkeit, alle Formen progressiver Rockmusik darzubieten. Die erste Veranstaltung, die Burg-Beat-Show 1968, war als Bandwettbewerb auf der Burg Herzberg, organisiert. Auf dem Festival vom 1. bis zum 3. Mai 1970 durften die Besucher des Band.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Blatt. Condition: Gut. Blatt von zwei der Mitglieder von The Petards bildseitig mit blauem Stift signiert, umseitig Spuren der Albummontage /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// The Petards sind eine deutsche Beat- und Rockband, die in den 1960er und frühen 1970er Jahren aktiv waren. Die Anfänge der Band sind in der Melanchthon-Schule Steinatal in Willingshausen bei Schwalmstadt zu finden. Unter dem Namen Magic Stompers spielten die Brüder Klaus und Horst Ebert während ihrer Schulzeit in einer Band, die Free-Jazz- und Cover-Stücke spielte. Die Besetzung der Band wechselte häufig. Ende 1962 wandte man sich zusehends der Beat- und Twist-Musik zu. Im selben Jahr stieß Rüdiger ?Roger? Waldmann als Bassist zur Band. 1964 nannte man sich The Petards. Horst Ebert hatte den Namen, der aus dem Französischen kommt und Knallfrosch bedeutet, in einem Lexikon entdeckt. Die Urformation der Band bestand nun aus Horst Ebert am Schlagzeug, Klaus Ebert an der Leadgitarre, Ingo Teckenburg an der Rhythmusgitarre, Hans-Jürgen Schreiber an der Trompete und Rüdiger Waldmann am Bass.[1] Ende 1964 musste Horst Ebert zur Bundeswehr und wurde durch Hans-Jürgen Schreiber am Schlagzeug ersetzt. 1965 verließ Ingo Teckenburg aufgrund gesundheitlicher Probleme die Band und wurde durch Horst Ebert an der Rhythmusgitarre ersetzt, der frühzeitig vom Wehrdienst entlassenen worden war. 1966 musste sich die Band infolge eines Konzertes vor dem Amtsgericht Schwalmstadt verantworten: der Vorwurf lautete auf ?Lärmbelästigung? Einzigartig in der Geschichte des Rechtswesens dürfte wohl die Beweisfindung des Richters gewesen sein: Er bat die Band, im Gerichtssaal zu den Instrumenten zu greifen - nur so könne man feststellen, ob es bei den Konzerten ?geräuschvoll? zuginge. Das ?unerträgliche Gedröhne? der Vorführung vor Gericht war der Beweis und zog eine Strafe von über 50 D-Mark nach sich. In diese Zeit fällt die ?Wald Beat Show?, die 1967 im Gemeindewald Schrecksbach stattfand und rückblickend als Vorläufer der Burg-Herzberg-Festivals gilt. Weiterer Werdegang Klaus und Horst Ebert begannen, eigene Stücke zu schreiben. Ihre erste Eigenkomposition, eingespielt in den Semesterferien, erschien im August 1966: ?Baby Run, Run, Run? und ?Pretty Miss? Die Popularität der Band wurde größer, zu den Live-Auftritten kamen die ersten Radio-Interviews. Nach der Veröffentlichung der zweiten Single, ?Right Time/She Didn't?, wurde die Band bekannter, und das Fernsehen wurde auf sie aufmerksam: 1967 traten sie mit ihrer 3. Single, ?Shoot Me Up To The Moon?, in der Fernsehsendung ?Die Drehscheibe? im ZDF auf. Außerdem waren sie im gleichen Jahr auch in der SWF-Sendung ?Talentschuppen? zu Gast. Anfang 1967 verließ Hans-Jürgen Schreiber die Band und wurde für einige Monate durch Franz Binder ersetzt. Im Juni 1967 bildete sich dann die endgültige Formation der Petards: Mit Arno Dittrich wurde ein neuer Schlagzeuger gewonnen. Die Petards gewannen den Nachwuchswettbewerb des SWF und konnten so ihre erste LP einspielen. Sie hieß ?A Deeper Blue?, wurde im Maschener Tonstudio von Joe Menke aufgenommen und erschien im November 1967 auf dem Europa Billig-Label für 5 D-Mark. Ihre Single ?Shoot me up to the moon? platzierte sich auf Platz 1 der ?Frankfurter Schlagerbörse? des HR und in der SWF-Hitparade, der Nachfolger ?Golden Glass? stand dem um nichts nach. Die Petards erkannten früh, dass nicht nur die Musik, sondern auch Bühnenshow und Kleidung wichtig sind. So präsentierten sie sich - ganz im Stil der Hippie- und Beatmusik-Zeit - im Flower-Power-Outfit und mit einer für diese Zeit extravaganten Bühnen- und Lichtshow. Die Band wechselte nun die Plattenfirma und ging zur Firma Liberty. 1968 wurde ihre zweite LP, ?The Petards?, mit dem Nummer-eins-Hit ?Pretty Liza? veröffentlicht. Die Band tourte durch Deutschland und gab zudem auch einige Konzerte in der damaligen CSSR. 1969 wurden The Petards bei der Pop-Poll-Umfrage des Musikexpress in der Kategorie ?beste Nachwuchsgruppe? auf den ersten Platz gewählt. Ihre LP platzierte sich in der Kategorie ?LP des Jahres? auf dem fünften Platz. The Petards veröffentlichten einige Titel auch unter Pseudonymen. Unter dem Namen ?Zonk? coverten sie für das Album ?Creedence Clearwater Revival Hits Done By A Group Called Zonk? Titel von ?Creedence Clearwater Revival? Dieses Album erschien in Deutschland, USA, Kanada, Japan, Neuseeland, Australien und Südafrika. Unter dem Pseudonym ?Flitter Mouse? wurden von den Petards zwei Singles mit den CCR-Coversongs ?Green River? und ?Commotion? sowie ?Fortunate Son? und ?Down on the Corner? veröffentlicht. Eine Rarität ist das Solo-Album von Horst Ebert, der sich 1971 als Singer/Songwriter versuchte und unter dem Namen ?Johannes? sein ?First Album? in einer Auflage von nur 100 Stück veröffentlichte. Am 1. Januar 1970 erschien die dritte Langspielplatte der Petards namens ?Hitshock? Sie enthielt u. a. die Songs ?Good Good Donna? und ?Baby Man? Auf der Innenseite des Covers dieser LP heißt es: ?Denn Petards-Musik ist kein Rumpel-Beat, sondern starke musikalische Aussage, individuelle Interpretation der Eigenkompositionen dieser avantgardistischen Gruppe.? Auftritte im französischen Fernsehen mit einer Aufnahme aus dem Olympia in Paris folgten; die Single ?Blue Fire Light? platzierte sich unter den Top Ten der französischen und belgischen Charts. Musical in Bremen und Herzberg-Festivals The Petards wirken bei dem Musical ?Tut, was ihr wollt?, das - frei nach Shakespeares ?Was ihr wollt? - in der Saison 1969/1970 am Theater der freien Hansestadt Bremen aufgeführt wird, mit. In der Saison 1971/1972 wurde das Stück auch am Landestheater Darmstadt aufgeführt, wo die Petards neben der Fassbinder-Schauspielerin Barbara Sukowa mitwirkten. Außerdem veranstalteten die Petards die Veranstaltungen, aus denen später das Burg-Herzberg-Festival hervorging: Dieses Festival bot deutschen Bands die Möglichkeit, alle Formen progressiver Rockmusik darzubieten. Die erste Veranstaltung, die Burg-Beat-Show 1968, war al.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Postkarte von allen Mitgliedern von The Petards bildseitig mit blauem Stift signiert, umseitig Klebereste /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// The Petards sind eine deutsche Beat- und Rockband, die in den 1960er und frühen 1970er Jahren aktiv waren. Die Anfänge der Band sind in der Melanchthon-Schule Steinatal in Willingshausen bei Schwalmstadt zu finden. Unter dem Namen Magic Stompers spielten die Brüder Klaus und Horst Ebert während ihrer Schulzeit in einer Band, die Free-Jazz- und Cover-Stücke spielte. Die Besetzung der Band wechselte häufig. Ende 1962 wandte man sich zusehends der Beat- und Twist-Musik zu. Im selben Jahr stieß Rüdiger ?Roger? Waldmann als Bassist zur Band. 1964 nannte man sich The Petards. Horst Ebert hatte den Namen, der aus dem Französischen kommt und Knallfrosch bedeutet, in einem Lexikon entdeckt. Die Urformation der Band bestand nun aus Horst Ebert am Schlagzeug, Klaus Ebert an der Leadgitarre, Ingo Teckenburg an der Rhythmusgitarre, Hans-Jürgen Schreiber an der Trompete und Rüdiger Waldmann am Bass.[1] Ende 1964 musste Horst Ebert zur Bundeswehr und wurde durch Hans-Jürgen Schreiber am Schlagzeug ersetzt. 1965 verließ Ingo Teckenburg aufgrund gesundheitlicher Probleme die Band und wurde durch Horst Ebert an der Rhythmusgitarre ersetzt, der frühzeitig vom Wehrdienst entlassenen worden war. 1966 musste sich die Band infolge eines Konzertes vor dem Amtsgericht Schwalmstadt verantworten: der Vorwurf lautete auf ?Lärmbelästigung? Einzigartig in der Geschichte des Rechtswesens dürfte wohl die Beweisfindung des Richters gewesen sein: Er bat die Band, im Gerichtssaal zu den Instrumenten zu greifen - nur so könne man feststellen, ob es bei den Konzerten ?geräuschvoll? zuginge. Das ?unerträgliche Gedröhne? der Vorführung vor Gericht war der Beweis und zog eine Strafe von über 50 D-Mark nach sich. In diese Zeit fällt die ?Wald Beat Show?, die 1967 im Gemeindewald Schrecksbach stattfand und rückblickend als Vorläufer der Burg-Herzberg-Festivals gilt. Weiterer Werdegang Klaus und Horst Ebert begannen, eigene Stücke zu schreiben. Ihre erste Eigenkomposition, eingespielt in den Semesterferien, erschien im August 1966: ?Baby Run, Run, Run? und ?Pretty Miss? Die Popularität der Band wurde größer, zu den Live-Auftritten kamen die ersten Radio-Interviews. Nach der Veröffentlichung der zweiten Single, ?Right Time/She Didn't?, wurde die Band bekannter, und das Fernsehen wurde auf sie aufmerksam: 1967 traten sie mit ihrer 3. Single, ?Shoot Me Up To The Moon?, in der Fernsehsendung ?Die Drehscheibe? im ZDF auf. Außerdem waren sie im gleichen Jahr auch in der SWF-Sendung ?Talentschuppen? zu Gast. Anfang 1967 verließ Hans-Jürgen Schreiber die Band und wurde für einige Monate durch Franz Binder ersetzt. Im Juni 1967 bildete sich dann die endgültige Formation der Petards: Mit Arno Dittrich wurde ein neuer Schlagzeuger gewonnen. Die Petards gewannen den Nachwuchswettbewerb des SWF und konnten so ihre erste LP einspielen. Sie hieß ?A Deeper Blue?, wurde im Maschener Tonstudio von Joe Menke aufgenommen und erschien im November 1967 auf dem Europa Billig-Label für 5 D-Mark. Ihre Single ?Shoot me up to the moon? platzierte sich auf Platz 1 der ?Frankfurter Schlagerbörse? des HR und in der SWF-Hitparade, der Nachfolger ?Golden Glass? stand dem um nichts nach. Die Petards erkannten früh, dass nicht nur die Musik, sondern auch Bühnenshow und Kleidung wichtig sind. So präsentierten sie sich - ganz im Stil der Hippie- und Beatmusik-Zeit - im Flower-Power-Outfit und mit einer für diese Zeit extravaganten Bühnen- und Lichtshow. Die Band wechselte nun die Plattenfirma und ging zur Firma Liberty. 1968 wurde ihre zweite LP, ?The Petards?, mit dem Nummer-eins-Hit ?Pretty Liza? veröffentlicht. Die Band tourte durch Deutschland und gab zudem auch einige Konzerte in der damaligen CSSR. 1969 wurden The Petards bei der Pop-Poll-Umfrage des Musikexpress in der Kategorie ?beste Nachwuchsgruppe? auf den ersten Platz gewählt. Ihre LP platzierte sich in der Kategorie ?LP des Jahres? auf dem fünften Platz. The Petards veröffentlichten einige Titel auch unter Pseudonymen. Unter dem Namen ?Zonk? coverten sie für das Album ?Creedence Clearwater Revival Hits Done By A Group Called Zonk? Titel von ?Creedence Clearwater Revival? Dieses Album erschien in Deutschland, USA, Kanada, Japan, Neuseeland, Australien und Südafrika. Unter dem Pseudonym ?Flitter Mouse? wurden von den Petards zwei Singles mit den CCR-Coversongs ?Green River? und ?Commotion? sowie ?Fortunate Son? und ?Down on the Corner? veröffentlicht. Eine Rarität ist das Solo-Album von Horst Ebert, der sich 1971 als Singer/Songwriter versuchte und unter dem Namen ?Johannes? sein ?First Album? in einer Auflage von nur 100 Stück veröffentlichte. Am 1. Januar 1970 erschien die dritte Langspielplatte der Petards namens ?Hitshock? Sie enthielt u. a. die Songs ?Good Good Donna? und ?Baby Man? Auf der Innenseite des Covers dieser LP heißt es: ?Denn Petards-Musik ist kein Rumpel-Beat, sondern starke musikalische Aussage, individuelle Interpretation der Eigenkompositionen dieser avantgardistischen Gruppe.? Auftritte im französischen Fernsehen mit einer Aufnahme aus dem Olympia in Paris folgten; die Single ?Blue Fire Light? platzierte sich unter den Top Ten der französischen und belgischen Charts. Musical in Bremen und Herzberg-Festivals The Petards wirken bei dem Musical ?Tut, was ihr wollt?, das - frei nach Shakespeares ?Was ihr wollt? - in der Saison 1969/1970 am Theater der freien Hansestadt Bremen aufgeführt wird, mit. In der Saison 1971/1972 wurde das Stück auch am Landestheater Darmstadt aufgeführt, wo die Petards neben der Fassbinder-Schauspielerin Barbara Sukowa mitwirkten. Außerdem veranstalteten die Petards die Veranstaltungen, aus denen später das Burg-Herzberg-Festival hervorging: Dieses Festival bot deutschen Bands die Möglichkeit, alle Formen progressiver Rockmusik darzubieten. Die erste Veranstaltung, die Burg-Beat-Show 1968, war als Bandwettb.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Postkarte von zwei der Mitglieder von The Petards bildseitig mit blauem Kuli signiert, umseitig Spuren der Albummontage /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// The Petards sind eine deutsche Beat- und Rockband, die in den 1960er und frühen 1970er Jahren aktiv waren. Die Anfänge der Band sind in der Melanchthon-Schule Steinatal in Willingshausen bei Schwalmstadt zu finden. Unter dem Namen Magic Stompers spielten die Brüder Klaus und Horst Ebert während ihrer Schulzeit in einer Band, die Free-Jazz- und Cover-Stücke spielte. Die Besetzung der Band wechselte häufig. Ende 1962 wandte man sich zusehends der Beat- und Twist-Musik zu. Im selben Jahr stieß Rüdiger ?Roger? Waldmann als Bassist zur Band. 1964 nannte man sich The Petards. Horst Ebert hatte den Namen, der aus dem Französischen kommt und Knallfrosch bedeutet, in einem Lexikon entdeckt. Die Urformation der Band bestand nun aus Horst Ebert am Schlagzeug, Klaus Ebert an der Leadgitarre, Ingo Teckenburg an der Rhythmusgitarre, Hans-Jürgen Schreiber an der Trompete und Rüdiger Waldmann am Bass.[1] Ende 1964 musste Horst Ebert zur Bundeswehr und wurde durch Hans-Jürgen Schreiber am Schlagzeug ersetzt. 1965 verließ Ingo Teckenburg aufgrund gesundheitlicher Probleme die Band und wurde durch Horst Ebert an der Rhythmusgitarre ersetzt, der frühzeitig vom Wehrdienst entlassenen worden war. 1966 musste sich die Band infolge eines Konzertes vor dem Amtsgericht Schwalmstadt verantworten: der Vorwurf lautete auf ?Lärmbelästigung? Einzigartig in der Geschichte des Rechtswesens dürfte wohl die Beweisfindung des Richters gewesen sein: Er bat die Band, im Gerichtssaal zu den Instrumenten zu greifen - nur so könne man feststellen, ob es bei den Konzerten ?geräuschvoll? zuginge. Das ?unerträgliche Gedröhne? der Vorführung vor Gericht war der Beweis und zog eine Strafe von über 50 D-Mark nach sich. In diese Zeit fällt die ?Wald Beat Show?, die 1967 im Gemeindewald Schrecksbach stattfand und rückblickend als Vorläufer der Burg-Herzberg-Festivals gilt. Weiterer Werdegang Klaus und Horst Ebert begannen, eigene Stücke zu schreiben. Ihre erste Eigenkomposition, eingespielt in den Semesterferien, erschien im August 1966: ?Baby Run, Run, Run? und ?Pretty Miss? Die Popularität der Band wurde größer, zu den Live-Auftritten kamen die ersten Radio-Interviews. Nach der Veröffentlichung der zweiten Single, ?Right Time/She Didn't?, wurde die Band bekannter, und das Fernsehen wurde auf sie aufmerksam: 1967 traten sie mit ihrer 3. Single, ?Shoot Me Up To The Moon?, in der Fernsehsendung ?Die Drehscheibe? im ZDF auf. Außerdem waren sie im gleichen Jahr auch in der SWF-Sendung ?Talentschuppen? zu Gast. Anfang 1967 verließ Hans-Jürgen Schreiber die Band und wurde für einige Monate durch Franz Binder ersetzt. Im Juni 1967 bildete sich dann die endgültige Formation der Petards: Mit Arno Dittrich wurde ein neuer Schlagzeuger gewonnen. Die Petards gewannen den Nachwuchswettbewerb des SWF und konnten so ihre erste LP einspielen. Sie hieß ?A Deeper Blue?, wurde im Maschener Tonstudio von Joe Menke aufgenommen und erschien im November 1967 auf dem Europa Billig-Label für 5 D-Mark. Ihre Single ?Shoot me up to the moon? platzierte sich auf Platz 1 der ?Frankfurter Schlagerbörse? des HR und in der SWF-Hitparade, der Nachfolger ?Golden Glass? stand dem um nichts nach. Die Petards erkannten früh, dass nicht nur die Musik, sondern auch Bühnenshow und Kleidung wichtig sind. So präsentierten sie sich - ganz im Stil der Hippie- und Beatmusik-Zeit - im Flower-Power-Outfit und mit einer für diese Zeit extravaganten Bühnen- und Lichtshow. Die Band wechselte nun die Plattenfirma und ging zur Firma Liberty. 1968 wurde ihre zweite LP, ?The Petards?, mit dem Nummer-eins-Hit ?Pretty Liza? veröffentlicht. Die Band tourte durch Deutschland und gab zudem auch einige Konzerte in der damaligen CSSR. 1969 wurden The Petards bei der Pop-Poll-Umfrage des Musikexpress in der Kategorie ?beste Nachwuchsgruppe? auf den ersten Platz gewählt. Ihre LP platzierte sich in der Kategorie ?LP des Jahres? auf dem fünften Platz. The Petards veröffentlichten einige Titel auch unter Pseudonymen. Unter dem Namen ?Zonk? coverten sie für das Album ?Creedence Clearwater Revival Hits Done By A Group Called Zonk? Titel von ?Creedence Clearwater Revival? Dieses Album erschien in Deutschland, USA, Kanada, Japan, Neuseeland, Australien und Südafrika. Unter dem Pseudonym ?Flitter Mouse? wurden von den Petards zwei Singles mit den CCR-Coversongs ?Green River? und ?Commotion? sowie ?Fortunate Son? und ?Down on the Corner? veröffentlicht. Eine Rarität ist das Solo-Album von Horst Ebert, der sich 1971 als Singer/Songwriter versuchte und unter dem Namen ?Johannes? sein ?First Album? in einer Auflage von nur 100 Stück veröffentlichte. Am 1. Januar 1970 erschien die dritte Langspielplatte der Petards namens ?Hitshock? Sie enthielt u. a. die Songs ?Good Good Donna? und ?Baby Man? Auf der Innenseite des Covers dieser LP heißt es: ?Denn Petards-Musik ist kein Rumpel-Beat, sondern starke musikalische Aussage, individuelle Interpretation der Eigenkompositionen dieser avantgardistischen Gruppe.? Auftritte im französischen Fernsehen mit einer Aufnahme aus dem Olympia in Paris folgten; die Single ?Blue Fire Light? platzierte sich unter den Top Ten der französischen und belgischen Charts. Musical in Bremen und Herzberg-Festivals The Petards wirken bei dem Musical ?Tut, was ihr wollt?, das - frei nach Shakespeares ?Was ihr wollt? - in der Saison 1969/1970 am Theater der freien Hansestadt Bremen aufgeführt wird, mit. In der Saison 1971/1972 wurde das Stück auch am Landestheater Darmstadt aufgeführt, wo die Petards neben der Fassbinder-Schauspielerin Barbara Sukowa mitwirkten. Außerdem veranstalteten die Petards die Veranstaltungen, aus denen später das Burg-Herzberg-Festival hervorging: Dieses Festival bot deutschen Bands die Möglichkeit, alle Formen progressiver Rockmusik darzubieten. Die erste Veranstaltung, die Burg-Beat-Show 1968, war.
Fotoporträtpostkarte (laminiert), von allen 4 Bandmitgliedern eigenhändig signiert.
Published by A Paris : Chez Nicolas-Henri Nyon , Imprimeur du Parlement, rue Mignon, 1788
Seller: Librairie Diona, Lattes, France
First Edition
Couverture souple. Condition: Très bon. Edition originale. In-4° broché, 4 pages, en feuilles non rogné, parfait exemplaire en état de parution.
Seller: Markus Brandes Autographs GmbH, Kesswil, TG, Switzerland
Photograph Signed
Two signed promotion cards, each 5,75 x 4 inch, each signiert by all band members in blue ballpoint ink, with mild signs of wear - in fine to very fine condition.