Publication Date: 2025
Seller: True World of Books, Delhi, India
LeatherBound. Condition: New. BOOKS ARE EXEMPT FROM IMPORT DUTIES AND TARIFFS; NO EXTRA CHARGES APPLY. Leather Binding on Spine and Corners with Golden leaf printing on spine. Bound in genuine leather with Satin ribbon page markers and Spine with raised gilt bands. A perfect gift for your loved ones. Reprinted from 1777 edition. NO changes have been made to the original text. This is NOT a retyped or an ocr'd reprint. Illustrations, Index, if any, are included in black and white. Each page is checked manually before printing. As this print on demand book is reprinted from a very old book, there could be some missing or flawed pages, but we always try to make the book as complete as possible. Fold-outs, if any, are not part of the book. If the original book was published in multiple volumes then this reprint is of only one volume, not the whole set and contains approximately 26 pages. IF YOU WISH TO ORDER PARTICULAR VOLUME OR ALL THE VOLUMES YOU CAN CONTACT US. Resized as per current standards. Sewing binding for longer life, where the book block is actually sewn (smythe sewn/section sewn) with thread before binding which results in a more durable type of binding. Language: Latin.
Seller: Antiquariat Kainbacher, Baden bei Wien, Austria
Hamburg und Leipzig, Grunds Witwe und Holle 1759. 8vo. Titel, 2 Bl. 300 S., 5 Bl., 7 gefalt. Tafeln. Bd.19 vorgebunden. Pappband der Zeit, sauberes Exemplar. Im ersten Teil dieses Beitrags gibt Pehr Wargentin einen Überblick über die allgemeinen Grundlagen der geographischen Längenbestimmung und über praktikable astronomische und mechanischen Verfahren zur Lösung des ?Längenproblems? Ihm erscheint die mechanische Lösung, eine genaue Bestimmung der Zeitdifferenz zwischen einem festen Meridian und der lokalen Ortszeit eines Schiffes mit einer ganggenauen Uhr, als die.einfachste und zugleich die vollkommenste, die sich nur erdenken ließe. (S. 163). Die damals am Festland genügend ganggenauen Pendeluhren kämen aber wegen der Schiffsbewegungen für eine Verwendung auf See nicht infrage. Auch würden Temperaturschwankungen die Ganggenauigkeit einer Pendeluhr mit Federantrieb beeinflussen. ?Ein Uhrmacher zu London hat vor einigen Jahren eine solche Uhr zum Versuche angegeben, von der er vermuthete, sie würde die Probe einer Seereise von London nach Lissabon, und zurück aushalten, aber man hat nicht gelesen, dass er die bestimmte Belohnung erhalten hätte? (S.170). Im zweiten Teil seines Beitrags gibt Wargentin eine genauere Beschreibung dieses Versuches, basierend auf den Nachrichten des schwedischen Astronom Fredrik Mallet. Mallet hatte 1755 bei einem Aufenthalt in London die ersten 3 Schiffsuhren - H1-H3 in der modernen Bezeichnung - von John Harrison gesehen. Die Testreise nach Lissabon sei erfolgreich gewesen und Harrison arbeite weiter an Verbesserungen um den vom englischen Parlament ausgesetzten Preis von 20.000 Pfund zu erhalten. ?indessen habe er, zur Aufmunterung und Ersetzung seiner bisher angewandten Kosten, schon 2.000 Pfund bekommen.? (S. 231-233). Was hier umständlich beschrieben wird ist die offizielle Erprobung der H1 auf der Seereise an Bord der ?Centurion? bzw. ?Orford? von London nach Lissabon im Jahre 1736. Aber trotz der nachgewiesen Genauigkeit von Harrisons H1 sind Wargentin und Mallet, beides Astronomen, noch nicht von der mechanischen Lösung zur Längenbestimmung überzeugt. Wargentin schlägt vor.?zugleich auf andere Mittel bedacht zu sein, die zu Erfindung der Länge dienen, und darunter hält man keine für sicherer und zugänglicher, als diejenigen, welche der Mond darbiethet? (S. 233), die Skepsis der damaligen wissenschaftlichen Elite gegenüber einer mechanischen Lösung des Längenproblems.