Language: German
Published by Druck und Verlag von U. Weger´s fb. Hofbuchdruckerei, Brixen, 1926
Seller: Haymon Buchhandlung, Innsbruck, Austria
Softcover. Condition: Gebraucht. 2. Auflage. 2. Auflage. Mit 23 Abbildungen, herausgegeben vom Verein der Krippenfreunde Brixen. Heft, starke Benutzungsspuren, Einband vergilbt, an den Kanten und Ecken bestoßen und eingerissen, fleckig, Titelblatt mit Name beschriftet, Innenteil nachgedunkelt, aber gut erhalten.
Language: German
Published by o.J.
Seller: Antiquariat Bookfarm, Löbnitz, Germany
12°. Leichte bis moderate Lager- und Gebrauchsspuren. Insgesamt guter Zustand. Ehemaliges Bibliotheksexemplar mit Stempel und Rückensignatur. Kbx atx 12° W 83 fu061214 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Published by Sarns, 1936
Seller: Versandantiquariat tucholsklavier (Theodor Schmidt), Berlin, Germany
Manuscript / Paper Collectible First Edition Signed
Kein Einband. Condition: Gut. 1. Auflage. 3 interessante Briefe von 1936-1954 aus Sarns (Südtirol). -- Zwei Briefe stammen vom Krippen-Bauer Ferdinand Plattner (1869-1950) und ein Brief vom Pfarrer Josef Reifer (1918-1973), Direktor des dortigen Priesterhauses. -- Gerichtet an Graf Franz Ledóchowski (1876-1954) und dessen Frau Eva Lédochowska, geb. de Bethlen (1878-1961), deren Tochter Gräfin Clara Ledóchowska (* 1911) in Sarns geboren wurde. Diese war Sekretärin bei der österreichischen Botschaft am Heiligen Stuhl (Vatikan). -- 1.) 3 ½-seitiger handschriftlicher Brief von Ferdinand Plattner, datiert Sarns, den 18. Mai 1936. -- Über den Tod von Prof. Julius Blum (* 19. März 1882 in Hoechst, gest. am 30. April 1936 in Brixen), Lehrer für klassische Sprachen am bischöflichen Institut Vinzentinum in Brixen. -- Auszüge: "Sehr geehrte Frau Gräfin! [.] Der Tod des guten Prof. Blum ist allen ganz etwas unerwartetes gewesen. Er war immer ein Bild der Gesundheit u. Kraft, u. keine Minute krank. Er ist immer ¾ 5 aufgestanden, hat sich zur Messe vorbereitet u. pünktlich in die Kirche gekommen. An diesem Morgen hörte sein Zimmernachbar um ¾ 5 h ein polterndes Geräusch u. glaubte Dr. Blum habe einen Sessel umgestoßen. [.] Seid dem Krieg der 5. Professor im Vinzentinum der so plötzlich gestorben ist. [.] Daß Comtess Klara erkrankt ist tut mir sehr leid, aber bei jungen Menschen kann man um so zuversichtlicher auf Genesung hoffen. [.] Bitte Herrn Graf, Toni u. Klara von mir zu grüßen. In vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebenster Ferd. Plattner." -- 2.) Undatierter 1 ½-seitiger maschinenschriftlicher Brief von Ferdinand Platner, jedoch mit Empfangsvermerk "Erhalten Rom 29.11.48." -- Auszüge: "Sehr geehrte Frau Gräfin u. Herr Graf! [.] Hier ist alles beim alten, nur ziemlich viel Arbeit wegen der Wahlen am Sonntag. [.] Wegen der Paramente vom Bühlerhofe haben wir alle Kästen und Schränke im Hause und Kirche durchsucht, aber nichts gefunden. [.] Viele Grüße an alle, Ihr ergebenster Ferd. Plattner." -- 3.) 2-seitiger handschriftlicher Brief von Josef Reifer, datiert Sarns, den 25. November. -- Aus dem Jahr 1954, da das Sterbebildchen von Graf Franz Ledóchowski und das Marianische Jahre erwähnt wird. -- Auszüge: "Verehrte Frau Baronin v. Ledochowska! Bereits vor einigen Tagen erhielt ich die Sterbbildchen Ihres guten Mannes selig und danke vielmals dafür! Wie schön, daß Sie, eingedenk des marianischen Jahres, das Bild Salus Populi Romani wählten, Sie haben damit sicher dem Gemahl im Grabe noch Freude bereitet [.]. Vor 14 Tagen haben sie jetzt mit dem Umbau des Priesterhauses begonnen, es soll bis Frühjahr fertig werden. Ich bin jetzt ganz hier im Widum und mit dem Wohnungswechsel ganz zufrieden. Ihnn alles Gute wünschend grüßt ergebenst Sie und Ihre Frl. Tochter in aller Hochachtung Josef Reifer Dir." -- Anbei ein Typoskript-Durchschlag eines Briefes von Eva Lédochowska, geb. de Bethlen an den Bischof von Brixen (d.i. Joseph Gargitter), datiert Rom, den 5. Juni 1954. -- Mit Bezug zu Sarns, Plattner und Reifer! -- Auszug: "Durch Hochw. Herrn Direktor Reifer erfahre ich soebenm dass das Priesterhaus in Sarns umgebaut werden soll und deshalb auch die Dachkammer, in der Hochw. Herr Direktor Plattner unsere dort vor Jahren zurückgelassenen restlichen Habseligkeiten (einige Möbelstücke, Kisten, etc.) in Aufbewahrung nahm, geräumt werden muss. [.] Es sind in der Kammer ausser unseren Sachen noch andere Effekten aus dem Besitz des sel. Hochw. Direktor Plattners, Professor Rehdens, etc. eingestellt und unsere Sachen nicht genau bezeichnet, so dass bei einem Umräumen ohne unsere Anwesenheit die grösste Konfusion entstehen würde. [.] Da es sich bei diesen Habseligkeiten um den letzten Rest unseres Hab und Guts handelt, das in Salzburg während des Krieges durch Bomben total vernichtet wurde, wären wir doppelt dankbar, wenn uns wenigstens diese Effekten bewahrt blieben." -- Zustand: Papier gebräunt und etwas fleckig, der Typoskript-Durchschlag knittrig. Signatur des Verfassers.