Seller: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Germany
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Condition: sehr guter Zustand. Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin. 18,4:12,8 cm. Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers. Nach autodidaktischen Anfängen ging Resch an die Dresdener Kunstakademie und war Schüler von M. Retzsch (1779-1857). Nachfolgend war er vor allem als Bildnismaler und Lithograph tätig. 1839 kehrte er in seine Geburtsstadt zurück, wo er sich von der Porträtauffassung J.K. Stielers (1781-1858) und Winterhalters (1805-1873) anregen ließ und zahlreiche Bildnisse schlesischer Persönlichkeiten schuf. Als Lehrer hatte er einen nicht unerheblichen Einfluß auf die Nachfolgegeneration: zu seinen zahlreichen Schülern zählen der Historienmaler A. Bräuer (1830-1897), A. Wölfl (1823-1896), A. Dressler (1833-1881) oder der Stillebenmaler E. Brehmer (1822-1895). Das im Jahr 1840 geschaffener Gruppenbild der Schlesischen Magnaten nach beendeter Treibjagd" machte ihn nicht nur in Schlesien bekannt.
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Condition: guter Zustand. Schwarze Kreide, mit Weißhöhungen, auf braunem Papier. 14,6:14 cm. Provenienz: Aus dem künstlerischen Nachlaß. Vermutlich Studie für ein Kinderbildnis. Zum Broterwerb trat Resch auf Wunsch seiner Mutter als Tonarbeiter in die Meissener Porzellanmanufaktur ein. Mit wenigen Talern in der Tasche verließ er die Stadt, um in Dresden die Akademie zu besuchen. Er erwarb sich mit unterschiedlichen Tätigkeiten seinen spärlichen Lebensunterhalt, doch gelang es ihm dank seiner künstlerischen Begabung und auch dank seiner höflichen Umgangsformen, Verbindungen in hohe und höchste gesellschaftliche Kreise zu finden und erhielt den Auftrag, den sächsischen Prinzessinnen Zeichen- und Malunterricht zu geben. Daneben studierte er bei dem bekannten Zeichner und Radierer Fr.M.A. Retzsch (1779-1857) und erwarb sich malerisches Können durch das Studium der alten Meister in der Galerie. Er war länger als zwanzig Jahre der gefeiertste Porträtist des Schlesischen Adels und der vornehmen Bürgerschaft und bildete den geistigen Mittelpunkt des Breslauer Kunstlebens.