Rom 1650 (5 results)
Porträt. Brustbild. Original - Kupferstich (anonym), Blattgröße: 24,5 x 17,7 cm, Bildgröße: 13 x 9 cm, ca. 1800.
Veith, Johann Martin (1650 Schaffhausen - 1717 ebd: schweizer Maler, ausgebildet in Rom und Venedig, danach mit dem Fürsten Radziwill zwei Jahrelang auf Polenreise, künstlerisch vorwiegend in Schaffhausen tätig. Bedeutendste Arbeit hier: Gedenktafel zur Erinnerung an die Konferenz der 7 evang. Orte in Schaffhausen, 1698).
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0. Schöner Abzug mit Plattenrand auf kräftigem Karton. Am Blattrand kleine Bräunungsflecken, ansonsten sehr gute Erhaltung. - Im Handel sehr selten. Sprache: Deutschu.

Emanuel Theodosius S.P.E. Episcopus Cardinalis Bullionibus Gallus Creatus V. Augus. MDCLXIX. Halbfigur im Ornat eines Kardinals mit Kette des Ordens vom Heiligen Geist nach viertellinks. Kupferstich von Matthäus Merian dem Jüngeren aus dem "Theatrum Europeum" 1702
Emanuel -Théodose de la Tour d'Auvergne (1643-1715), auch genannt "Cardinal de Bouillon", Gesandter Frankreichs in Rom, Großalmosier des französischen Königs Louis XIV; Matthäus Merien der Jüngere (1621-1687), Schüler von Sandrart, nach Studienaufenthalten in Amsterdam, London, Paris und Italien ab 1650 zusammen mit seinem Bruder Caspar Übernahme des Verlages seines Vaters in Frankfurt am Main, einer der bedeutendsten und angesehensten Portraitmaler und Kupferstecher seiner Zeit
Language: German
Published by Frankfurt am Main: Merianische Offizin 1702
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Original-Kupferstich von Merian (nicht signiert) auf rückseitig unbedrucktem Folio-Büttenblatt mit dekorativ abgesetztem Plattenrand, Tafel aus dem "Theatrum Europaeum", bildliche Darstellung ca. 22 x 16 cm, Blattgröße 33 x 19 cm, sauber und sehr gut erhalten 2100 gr.

Language: German
Published by Ca. 1645. 1645
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In der Platte signiert und bezeichnet. Ausgezeichneter Druck vor der Löschung der Widmung an Garbesi. Auf Bütten mit Wasserzeichen "Kreis mit Anker und Kleeblatt". Unregelmäßig bis auf die Einfassungslinie geschnitten. Bartsch 31. Bellini 25 II (von III). TIB (Commentary) 031 S2 (von S4). In der Platte bezeichnet "Si stampano al…la Pace per Giojacomo de Rossi in Roma all (.) di Paris." und "Dno Stephano Garbe di Nobili viro pime de fe merito Petrus Testa beneficiorum non immemor DD". - P. Testa gehört zu den herausragenden Graphikern des 17. Jahrhunderts, dabei er erlangte er in den Radierungen die größte Meisterschaft. Zu seinen bevorzugten Themen gehören religiöse Szenen und mythologische Sujets, die wie auch bei unserem Blatt von einer großen Figurenfülle und meisterhafter Erzählkunst gekennzeichnet sind. - Randeinrisse fachmännisch restauriert, teilweise hinterlegt. Partiell etwas wellig. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 0 39,2 x 49,3 cm. Papier: 39,6 x 50,1 cm.

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Condition: guter Zustand. Radierung, auf Bütten. 43,5:35,8 cm. Literatur: Bartsch 3, TIB (Commentary). 003 S2 (von S3); Bellini 16II (von III); Nagler 3, mit der Adresse von G. Rossi, Rom. - Noch guter und fein zeichnender Abdruck. Gilt als eines der besten Blätter Testas. Pietro Testa zählt zu den herausragenden Grafikern des 1…7. Jahrhunderts. 1611 in Lucca geboren, brachte ihm seine Heimatstadt im Verlauf seiner Karriere den Beinamen "Il Lucchesino" ein. Der Grundstein für den enormen Erfolg Pietro Testas wurde bereits durch die Ausbildung des Knaben gelegt, die durch so berühmte Lehrmeister wie Domenichino und Pietro da Cortona erfolgte. Obschon Pietro Testa auch Gemälde, Kupferstiche und Zeichnungen erschuf, erlangte er doch seine größte Meisterschaft in der Radierung. Tragisch früh endete das schaffensreiche Leben Pietro Testas bereits im Jahr 1650, als der Künstler in den Fluten des Tiber starb. Das hervorstechende Charakteristikum der Radierkunst des Pietro Testa ist die ebenso virtuose wie zugleich leichte und beschwingte Führung der Radiernadel. Zu den bevorzugten Themen, denen sich Pietro Testa in seinen Radierungen annahm, gehören religiöse Szenen und mythologische Sujets. In den Radierungen gelang es Pietro Testa darüber hinaus meisterlich, ausdrucksstarke Lichtakzente zu setzen, um die Bilderzählung zu dramatisieren. Auch die vielfigurigen, überbordend gefüllten Blätter, darunter etwa die Folge der "Jahreszeiten" aus der ersten Hälfte der 1640er Jahre, bestechen durch ihre strukturierte und durchdachte Komposition. Häufig findet sich auch in den Radierungen ein Verweis auf die Heimatstadt des Künstlers, denn die verwendete Signatur lautet in der latinisierten Version "Petrus Testa Lucentinus". Im zeichnerischen Oeuvre, das durch einen lockeren und sicheren Strich besticht, finden sich außerdem Figurenstudien und Kompositionsskizzen, die sich bisweilen mit den Radierungen und den Gemälden in Verbindung bringen lassen. Werke Pietro Testas, denen in ihrer Fülle, ihrem Detailreichtum und ihrer Virtuosität bis heute eine ungebrochene Faszinationskraft zu eigen ist, werden weltweit in den renommiertesten Sammlungen bewahrt.

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Seller: Antiquariat Joachim Lührs, Hamburg, , GermanyAntiquariat Joachim Lührs
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In der Platte signiert "P. Testa d: G. A. Wolfgang aqua forti". Prächtiger Druck mit schmalem Rändchen um die volle Plattenkante. Auf Bütten. Vgl. Bartsch 32 (Testa). Gegenseitige Kopie nach Pietro Testa. Die Schrift unterhalb der Darstellung gelöscht. Großformatiges Blatt. - Der Augsburger Stecher G. A. Wolfgang erlernte zunäch…st die Goldschmiedekunst und ging dann bei M. Küsel in die Lehre als Kupferstecher. - Schwache Knick- bzw. Quetschspuren, geglättet. In den Ecken mit Montierungsresten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 0 40,4 x 58 cm (Darstellung). Papier: 42,4 x 59 cm.