Published by Verlegt bei Mohr & Winter, Heidelberg, gedruckt bei C.F. Müller, Karlsruhe. 1820., 1820
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Condition: sehr guter Zustand. 1. Das Heidelberger Schloss gegen Osten." Das Heidelberger Schloß von Osten. Kreidelithographie mit ockerfarbiger und weißer Tonplatte gedruckt, auf Velin. 26,3:34,2 cm. - Text etwas unscharf gedruckt. Literatur: Wechssler 754, III (von IV), mit aller Schrift und der Widmung: Seinem verehrten Freund & Lehrer Herrn Doctor Schwarz, Geheimen Kirchenrath & Professor an der Universität Heidelberg"; Gravenkamp WV 412; Dussler 3; Winkler 231/5. 2. Westlicher Theil von der Ruine des Heidelberger Schlosses". Heidelberger Schloß, Blick vom Stückgarten auf Ruprechtsbau, Bibliotheksbau und Englischen- oder Elisabethenbau. Wie vorher. 26,4:34,7 cm. - Text etwas unscharf gedruckt. Literatur: W. 755, III (von III) mit aller Schrift; G. WV 415; D. 8; W. 231/10. 3. Der gesprengte & der Bibliothek Thurm vom Heidelberger Schlosse." Heidelberger Schloß, der Gesprengte Turm. Wie vorher. 26,1:34,1 cm. - Mit Sammlungsetikett links unten. Literatur: W. 756, II (von II) mit aller Schrift; G. WV 414; D. 2; W. 231/9. 4. Der Altan vom Schlosse zu Heidelberg." Heidelberger Schloß, der Altan. Wie vorher. 26,7:34,3 cm. - Text etwas unscharf gedruckt. Vertikale Falte. Literatur: W. 757, II (von II) mit aller Schrift; G. WV 413; D. 7; W, 231/7. 5. Hof des Heidelberger Schlosses gegen den Eingang." Heidelberger Schloßhof gegen den Eingang gesehen. Wie vorher. 27:34,5 cm. - Text etwas unscharf gedruckt. Literatur: W. 758, einziger Zustand; G. WV 411; D. 1; W. 231/8. 6. Das Schloß zu Heidelberg gegen Nord Osten." Heidelberger Schloß von Nordosten. Wie vorher. 26:34 cm. Literatur: W. 759, II (von III); G. WV 410; D. 6; W. 231/6. Inkunabeln der Lithographie! - Vollrandige Abdrucke, die Abbildungen sämtlich von vorzüglicher Druckqualität, zu den Außenrändern hin etwas angeschmutzt und mit winzigen Einrissen. Provenienz: Sammlung Heidelbergensis HM (ligiert), nicht bei Lugt. 1820 entstand die lithographische Folge von sechs Blatt mit Ansichten des Heidelberger Schlosses, die zu den Höhepunkten des künstlerischen Steindrucks der Inkunabelzeit zählt. Unter Verwendung von ein bis zwei Tonplatten gelang es Fries in meisterlicher Weise das Miteinander von romantischer Ruine und Landschaft im Wechsel des Lichts atmosphärisch dicht wiederzugeben. Zu den bedeutendsten Landschaftszeichnern der deutschen Romantik gehört der frühverstorbene, aus einer Heidelberger Bankiersfamilie stammende Ernst Fries. In seiner Heimatstadt erhielt er seinen ersten Unterricht zusammen mit den Freunden C.Ph. Fohr (1795-1818) und C. Rottmann (1797-1850) bei des letzteren Vater Friedrich Rottmann (1768-1816). Nach seiner Lehrzeit in Karlsruhe studierte er 1815/1816-1817 an der Münchener Akademie. Nach seiner Rückkehr nach Heidelberg unternahm er 1818 ausgedehnte Studienreisen an Rhein und Mosel. 1823-1827 hielt sich Fries in Rom im Kreis von L. Richter (1803-1884), J.A. Koch (1768-1839) und J.M. von Rohden (1778-1868) auf. Die Jahre 1827-1830 verbrachte er abwechselnd in Heidelberg und München. 1831 wurde er zum Hofmaler in Karlsruhe ernannt. Sein tragischer Selbstmord in Wahnvorstellungen eines Scharlachfiebers beendete die vielversprechende Entwicklung einer großen künstlerischen Begabung.
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Eigenhändiger Brief (3 S. kl. 4 to, mit Adresse auf der 4. Seite, Poststempel, Taxierungen) in Tinte signiert (ROM 1804) - wichtiger, ausführlicher Brief an seine ELTERN in STUTTGART "Endlich bin ich, liebste Aeltern, in der ehemaligen Hauptstadt der Erde, gesund u. wohl angekommen. Aber ich bin noch nicht hier : Ich gehe und gehe herum und weiß nicht recht wo ich bin. Die immer milde Luft und der heitere Himmel hüllt mein ganzes Wesen in Wonne; es ist mir als wenn ich eben jetzt auferstanden und zu der Pforte des Himmels eingetretten wäre. Ewige Herrlichkeit ist dir, und verklärt stehen die hehren Geister im lichten Glanze vor mir. Wie einer von der Blindheit geheilter kann ich aber das hohe Licht noch nicht vertragen, mein Auge wird geblendet und mein Verstand schlummert von der Phantasie.Der Anblick des Großen gestattet dem Auge nicht auf den kleineren Theilen zu verweilen und die Menge von Tempel, Bildsäulen, Obelisken und Siegessäulen liegen, wie ein Wunderwek, ach wie ein Morgentraum noch halb verwirrt, vor meiner erstaunten Seele.Der Bildhauer, der Mahler u. der Baukünstler stehen entzückt vor den Alterthümern und der Tonkünstler und Musikliebende wird oft von seinem Schlummer erweckt, durch die herrlichste schönste so harmonisch gesungene Lieder, der Italiäner. Gestern ist H(err) Hetsch (= Gustav Friedrich von Hetsch, 1788-1864, dänischer Architekt und Maler deutscher Herkunft) mit noch 3 anderen Stuttgardtern hier angekommen. Ich habe ihn noch nicht gesehen, da ich immer früh morgens schon ausgehe, um die Kunstwerke zu studiren." (komplette Umschrift/Typoskript dabei !).
Condition: guter Zustand. Kreidelithographie mit doppelter Umrandung, auf Velin, rechts unten im Stein bezeichnet Ronciglione den 21ten april 1826". 42:53,7 cm. Literatur: Gravenkamp WVB (nicht eigenhändige Arbeiten) Nr. 31; Wechssler 808 mit Abbildung. Aus: Folge von Zwanzig Skizzen von Ernst Fries Großherzogl. Bad. Hofmaler. Zum Gebrauch als Vorlageblätter für Landschaftszeichner. Lithographiert von L. Kuntz und Friedrich Eisenlohr, Carlsruhe, Verlag der Wagnerschen Lithographie 1834". Vollrandiges Exemplar, im ganzen nicht ganz frisch.
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Condition: guter Zustand. Kreidelithographie mit doppelter Umrandung, auf Velin, rechts unten im Stein bezeichnet Castel Sant'Elia den 1ten Juny 1826". 22:32,7 cm. Literatur: Gravenkamp WVB (nicht eigenhändige Arbeiten) Nr. 34; Wechssler 816. Aus: Folge von Zwanzig Skizzen von Ernst Fries Großherzogl. Bad. Hofmaler. Zum Gebrauch als Vorlageblätter für Landschaftszeichner. Lithographiert von L. Kuntz und Friedrich Eisenlohr, Carlsruhe, Verlag der Wagnerschen Lithographie 1834". Vollrandiges Exemplar, im ganzen nicht ganz frisch.
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Condition: guter Zustand. Kreidelithographie, 1821, auf chamoisfarbenem Velin. Darstellungsgröße 24,3:19,3 cm, Blattgröße 26:20,7 cm. Literatur: Nicht bei Dussler und Winkler; Gravenkamp WV 418; Wechssler 762, nicht wie hier angegeben mit 2 Tonplatten gedruckt und ohne Adresse der Druckerei A. Lacroix, München. - Inkunabel der Lithographie. - Selten! Von Frühjahr bis Herbst 1821 verreiste Fries dreimal. Bei der ersten Reise, die er mit Christoph Rist (1790-1876) zusammen unternahm, war die Schwäbische Alb das Ziel. Die zeichnerische Ausbeute sollte zu einer geplanten Publikation von Ansichten ausgewählter Burgen der Alb dienen, zu der Fries drei Lithographien nach eigenen Vorlagen beisteuerte, darunter das oben beschriebene Blatt sowie Wechssler 763 und 764.
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Condition: sehr guter Zustand. Kreidelithographie, 1822, auf Velin. Lith. von G. Engelmann, Paris, verlegt bei J. Velten, Karlsruhe. Darstellungsgröße 28,2:37,9 cm, Blattgröße 47,3:56,8 cm. - Mit wenigen kleinen Einrissen im breiten Rand, sonst sehr gut. Literatur: Gravenkamp WV Nr. 419; Wechssler 769 mit Abb.; vgl. Wechssler 111 (die Vorzeichnung zur Lithographie.
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Condition: guter Zustand. Kupferstich von L. F. Schnell (um 1790 Dartmstadt-Karlsruhe 1834), auf Velin. 19:24,3 cm. Im breiten Rand nicht ganz frisch. Vollrandiger Abdruck, mit den Künstlernamen, ohne Titel. Literatur: Gravenkamp WVB (nicht eigenhändige Arbeiten) Nr. aus 1-13; Wechssler 799. Aus der Folge: Malerische Ansichten des Rheins, der Mosel, der Haardt und des Taunusgebürges. Gez. von Fries, Kunz, Rottmann und Xeller. Gest. von Geisler, Hegy, Kunz, Schilbach und Schnell. Heidelberg, J. Engelmann, um 1823.
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Condition: sehr guter Zustand. Kreidelithographie über zwei Tonplatten (sämisch und oliv), 1821, auf chamoisfarbenem Velin. Darstellungsgröße 19,3:24,5 cm, Blattgröße 31,8:33,8 cm. Literatur: Dussler 10, I; Winkler 231, Nr. 16 I (von II); Gravenkamp WV 417; Wechssler 763, II (von II). - Inkunabel der Lithographie. - Selten! Von Frühjahr bis Herbst 1821 verreiste Fries dreimal. Bei der ersten Reise, die er mit Christoph Rist (1790-1876) zusammen unternahm, war die Schwäbische Alb das Ziel. Die zeichnerische Ausbeute sollte zu einer geplanten Publikation von Ansichten ausgewählter Burgen der Alb dienen, zu der Fries drei Lithographien nach eigenen Vorlagen beisteuerte, darunter das oben beschriebene Blatt sowie Wechssler 762 und 764.
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Condition: sehr guter Zustand. Zeitgenössisch aquarellierte Umrißradierung, mit schwarzer Tuschlinie umrandet und mit braun laviertem ca. 1 cm breitem Rand, in der Platte links unten signiert Keiserman (sic!)", auf Bütten mit Wasserzeichen: C & I Honig sowie bekröntes Posthornwappen. 30,5:43,2 cm. In lichten Gelb- und Blautönen aquarelliert, wie für L. Ducros und seinen Schüler Kaisermann üblich. Leicht fleckig, doch von sehr gutem Gesamteindruck. Um unter der Anleitung von L. Ducros (1748-1810) zu arbeiten, war Kaisermann 1789 nach Rom gekommen. Die Vedutenmalerei seines Lehrers wurde für ihn maßgebend. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Neapel ließ er sich 1797 in Rom nieder. Um 1800 nahm er für sechs Jahre den erst 19jährigen Künstler B. Pinelli (1781-1835) in seinen Dienst, damit dieser ihm die Figurenstaffage in seine Bilder zeichne. Gemeinsam unternahmen sie Studienfahrten in die nähere Umgebung. Sie widmeten sich u.a. intensiv der Darstellung von Ruinen und Landschaften, den Wasserfällen von Tivoli und Terni, den Patriziervillen des Albanergebirges in Aquarellen und Umrißradierungen. Seit 1808 hatte er einen Neffen, Franz Knebel, als Gehilfen, der am 16. Januar 1822 in Rom starb. Ein gleichnamiger Neffe wurde sein Nachfolger, wurde Kaisermanns Erbe und verkaufte 1835 den Nachlaß. Mit dem Vertrieb seiner Veduten an begeisterte Romreisende war Kaisermann sehr erfolgreich. Seine Kunst wurde von den Zeitgenossen allerdings kontrovers beurteilt. A.W. von Schlegel (1767-1845) zählte ihn 1805 in einem Schreiben an Goethe zu den besten römischen Landschaftsmalern, während J.A. Koch (1768 - 1839) über seine Kunst sinngemäß sagte, sie sei keinen Schuß Pulver wert.
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Condition: guter Zustand. Zeitgenössisch aquarellierte Umrißradierung, mit schwarzer Tuschlinie umrandet und mit braun laviertem ca. 1 cm breitem Rand, in der Platte links unten signiert und bezeichnet Keiserman (sic!) Roma", auf Bütten mit Wasserzeichen: C & I Honig sowie bekröntes Posthornwappen. 31,3:43,5 cm. In lichten Gelb- und Blautönen aquarelliert, wie für L. Ducros (1747-1810) und seinen Schüler Kaisermann üblich. Zu den Rändern hin leicht gebräunt, minimale Ausbesserung im Himmel rechts oben. Um unter der Anleitung von L. Ducros (1748-1810) zu arbeiten, war Kaisermann 1789 nach Rom gekommen. Die Vedutenmalerei seines Lehrers wurde für ihn maßgebend. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Neapel ließ er sich 1797 in Rom nieder. Um 1800 nahm er für sechs Jahre den erst 19jährigen Künstler B. Pinelli (1781-1835) in seinen Dienst, damit dieser ihm die Figurenstaffage in seine Bilder zeichne. Gemeinsam unternahmen sie Studienfahrten in die nähere Umgebung. Sie widmeten sich u.a. intensiv der Darstellung von Ruinen und Landschaften, den Wasserfällen von Tivoli und Terni, den Patriziervillen des Albanergebirges in Aquarellen und Umrißradierungen. Seit 1808 hatte er einen Neffen, Franz Knebel, als Gehilfen, der am 16. Januar 1822 in Rom starb. Ein gleichnamiger Neffe wurde sein Nachfolger, wurde Kaisermanns Erbe und verkaufte 1835 den Nachlaß. Mit dem Vertrieb seiner Veduten an begeisterte Romreisende war Kaisermann sehr erfolgreich. Seine Kunst wurde von den Zeitgenossen allerdings kontrovers beurteilt. A.W. von Schlegel (1767-1845) zählte ihn 1805 in einem Schreiben an Goethe zu den besten römischen Landschaftsmalern, während J.A. Koch (1768 - 1839) über seine Kunst sinngemäß sagte, sie sei keinen Schuß Pulver wert.
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Condition: sehr guter Zustand. Zeitgenössisch aquarellierte Umrißradierung, mit schwarzer Tuschlinie umrandet und mit braun laviertem ca. 1 cm breitem Rand, in der Platte links unten signiert Keiserman (sic!)", auf Bütten mit Wasserzeichen: C & I Honig sowie bekröntes Posthornwappen. 31:43,5 cm. In lichten Gelb- und Blautönen aquarelliert, wie für L. Ducros und seinen Schüler Kaisermann üblich. Leicht fleckig, doch von sehr gutem Gesamteindruck. Um unter der Anleitung von L. Ducros (1748-1810) zu arbeiten, war Kaisermann 1789 nach Rom gekommen. Die Vedutenmalerei seines Lehrers wurde für ihn maßgebend. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Neapel ließ er sich 1797 in Rom nieder. Um 1800 nahm er für sechs Jahre den erst 19jährigen Künstler B. Pinelli (1781-1835) in seinen Dienst, damit dieser ihm die Figurenstaffage in seine Bilder zeichne. Gemeinsam unternahmen sie Studienfahrten in die nähere Umgebung. Sie widmeten sich u.a. intensiv der Darstellung von Ruinen und Landschaften, den Wasserfällen von Tivoli und Terni, den Patriziervillen des Albanergebirges in Aquarellen und Umrißradierungen. Seit 1808 hatte er einen Neffen, Franz Knebel, als Gehilfen, der am 16. Januar 1822 in Rom starb. Ein gleichnamiger Neffe wurde sein Nachfolger, wurde Kaisermanns Erbe und verkaufte 1835 den Nachlaß. Mit dem Vertrieb seiner Veduten an begeisterte Romreisende war Kaisermann sehr erfolgreich. Seine Kunst wurde von den Zeitgenossen allerdings kontrovers beurteilt. A.W. von Schlegel (1767-1845) zählte ihn 1805 in einem Schreiben an Goethe zu den besten römischen Landschaftsmalern, während J.A. Koch (1768 - 1839) über seine Kunst sinngemäß sagte, sie sei keinen Schuß Pulver wert.