unterhalb der Darstellung typographisch betitelt und bezeichnet; Seemann Leipzig 1890 [Blattränder minimal braunfleckig.].
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0. Sprache: Deutschu.
Eigenhändiger Brief (2 S. kl. 8 to Doppelblatt, mit gedrucktem Kopf ECOLE FRANCAISE de ROME, Palais Farnese) in Tinte mit Ort, Datum, Unterschrift signiert Paris, 5.X.1913 - an Monsieur (ungenannt =LUDWIG VON SYBEL (1846-1929, Professor Dr., deutscher Klassischer Archäologe), auf französisch, nicht übersetzt.
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0. Sprache: Deutschu.
Published by 1836, 1836
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Condition: sehr guter Zustand. Radierung, Rom 1836, auf aufgewalztem China. 22:18,7 cm. Mit schmalem Rand um die Plattenkante, leicht fleckig. Literatur: Andresen/Heller aus 1-6; Thieme-Becker XXII, S. 48. Aus der 6-Blatt-Folge Bildnisse der berühmtesten Künstler unserer Zeit". Darmstadt, G.G. Lange, 1839.
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Condition: guter Zustand. Radierung, nach dem Gemälde von 1873, auf aufgewalztem China, von Pio Joris mit schwarzer Feder signiert P. Joris". 18,1:39,8 cm. - In den breiten Rändern fleckig, kleiner Wasserrand rechts unten. Literatur: Vgl. Boetticher I, 2, 1, vermutlich Probedruck vor der Schrift! Pio Joris besuchte von 1856-1864 die Accademia di San Luca und vollendete seine Studien bei Achille Vertunni (1826-1897) und zeigte in den folgenden Jahren bereits Gemälde auf Ausstellungen. 1869 erhielt er in München für das Gemälde Porta del Popolo in Rom" eine Goldene Medaille. In diesem Jahr besuchte er Venedig, Paris und München, 1870 reiste er zu Studienzwecken nach London und hielt sich 1871/72 in Spanien auf. 1873 führte er verschiedene Motive aus der Gegend von Rom auf und sandte das Gemälde Rückkehr vom Almosengang", für das er eine Ehrenmedaille erhielt, nach Wien zur Ausstellung. Er blieb sehr aktiv und beschickte mit seinen Gemälden und Aquarellen Ausstellungen in europäischen Städten. Joris gehörte der modernen Richtung in der italienischen Malerei an, die, unter dem Einfluss Marià Fortunys (1838-1874), mit pikanter Lebendigkeit der Darstellung des Volkslebens eine geistreiche, fast skizzenhafte technische Ausführung verbindet." (Wikipedia).
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Condition: guter Zustand. Öl, auf Leinwand, links unten auf einem Stein signiert und datiert C. Küchler / pinx. / Roma 1836". 29:22,5 cm. - Mit vereinzelten winzigen Retuschen. Auf einem verso aufgeklebten Etikett einer alten Sammlung in brauner Feder bezeichnet N. 5. / L.W.S. / Küchler Dresden." Provenienz: Familie Küchler, Dresden. Küchler begann 1822 sein Studium an der Dresdener Akademie bei Ferdinand Hartmann (1774-1842), Carl Christian Vogel von Vogelstein (1788-1868), Johann Carl Rösler (1775-1845) und Ephraim Gottlieb Krüger (1756-1834). In den Jahren 1823-1828, 1830 und 1837 beteiligte er sich an den Akademischen Kunstausstellungen in Dresden. 1829 war er mit drei Stichen im Dresdener Kunstverein vertreten. Im folgenden Jahr ging er nach Posen, wo er als Zeichenlehrer bei einer adligen Familie tätig war. In Begleitung des Malers Robert Kummer (1810-1889) trat er 1834 eine Reise nach Italien an und ist von 1835-1843 in Rom nachweisbar. In dieser Zeit wohnte er an der Piazza Barberini 65. Bald suchte er Kontakt zu den in Rom führenden Künstlern und radierte für das 1836 begründete Erinnerungsbuch der deutschen Künstler Porträts von Joseph Anton Koch, Friedrich Overbeck, Johann Christian Reinhart, Berthel Thorvaldsen, Johann Martin Wagner, die 1839 unter dem Titel: Bildnisse der berühmtesten Künstler unserer Zeit, bei G.G. Lange in Darmstadt erschienen. 1838 beteiligte er sich an der Atelierausstellung der deutschen Künstler in Rom im Atelier des Dresdener Malers Dietrich Wilhelm Lindau (1799-1862) mit einem Selbstbildnis in Aquarell und einem zweiten Aquarell. Im Sommer 1839 zeigte Küchler auf der 1. Ausstellung des Kölner Kunstvereins ein Aquarell mit demselben Titel unser oben beschriebenes Gemälde zusammen mit den Künstlerbildnissen (vgl. Ausst. Katalog: Porträts deutscher Künstler in Rom zur Zeit der Romantik. Rom 2008, S. 124, Nr. V.13, Spalte 2). 1839 besucht Küchler Capri, danach lebte er bis zu seinem Tode in Rom. Hylas, Eromenos des Herakles, wurde auf der Argonautenfahrt in Chios an der Propontis beim Wasserholen von den Quellnymphen wegen seiner Schönheit geraubt. Noch in hellenist. Zeit streiften jährlich die Leute von Chios durch die Wälder und ein Priester rief dreimal den Namen Hylas', wie in der Sage einst Herakles. Angeregt zu diesem Bildthema wurde Küchler vermutlich von dem 1830 auf der Berliner Kunstausstellung gezeigten gleichnamigen Gemälde von Carl Ferdinand Sohn (1805-1867). Auch Joseph Anton Kochs 1832 entstandenes Gemälde Landschaft mit dem Raub des Hylas", das durch die Vermittlung August Kestners noch im Entstehungsjahr 1832 vom Städel Museum, Frankfurt, (Inv. Nr. 849) erworben werden konnte, mag zur Wahl des Bildthemas beigetragen haben. (Vgl. Ausst. Katalog: Chr. von Holst, Joseph Anton Koch 1768-1839. Ansichten der Natur. Stuttgart 1989, Nr. 157, Abb. 245 sowie Farbabb. 246).