Seller: Bookbot, Prague, Czech Republic
Softcover. Condition: Fine. Hinter dem Titel "Die Gerichtsverfassung in der Oberlausitz bis 1834" verbirgt sich eine umfassende Darstellung der Zuständigkeit und Organisation sämtlicher Gerichte in der Oberlausitz, beginnend mit den markmeißnischen Verfassungsverhältnissen im 10. Jahrhundert bis zum Ende des Oberlausitzer Territorialrechts im 19. Jahrhundert. Der Verfasser verfolgt das Ziel, durch eine spezifisch gerichtsverfassungsrechtliche Betrachtung allgemeine Strukturen und Entwicklungen der vormodernen Oberlausitzer Verfassung zu enthüllen. Die Oberlausitz, bis zur frühen Neuzeit Teil des böhmischen Länderverbands, wird in den Kontext ostmitteleuropäischer Geschichtslandschaften eingeordnet, in denen ein charakteristisches Spannungsfeld zwischen landständischer Freiheit und fürstlicher Macht herrscht. Aufgrund des ständigen Wechsels der Landesherren, insbesondere des Übergangs an die sächsischen Kurfürsten im 17. Jahrhundert, zeigt sich das Land vor der Moderne weniger "von der Herrschaft her", sondern vielmehr "von unten" und "dezentral". Der Verfasser untersucht die Rolle des Adels und der einflussreichen Oberlausitzer Sechstädte im Konflikt miteinander sowie das Verhältnis der nicht in den Landständen vertretenen Gesellschaftsgruppen, wie den Bauern, zu Adel und Landesherren. Dies geschieht im Spannungsfeld zwischen bürgerlichen Eliten und städtischen Unterschichten, wobei die jeweilig zuständigen Gerichte eine zentrale Rolle spielen. Die Erfor.
Language: German
Published by Um 1840., 1840
Seller: Antiquariat Heinz Tessin, Quickborn, Germany
19,0 x 13,5 cm. Kleiner Stockfleck an der oberen Einfassungslinie. [SW - Portrait, Porträt, Lithographie, Hermann von Salza].
Language: German
Published by Berlin : Duncker & Humblot, 2013
ISBN 10: 3428137086 ISBN 13: 9783428137084
Seller: Fundus-Online GbR Borkert Schwarz Zerfaß, Berlin, Germany
Originalbroschur. Condition: Sehr gut. 541 S. Strich auf Fußschnitt und eine Ecke leicht bestoßen, sonst sehr gutes Exemplar. -- Die Arbeit beinhaltet nicht nur eine Darstellung der Zuständigkeit und Organisation sämtlicher Gerichte in der Oberlausitz von markmeißnischen Verfassungsverhältnissen im 10. Jahrhundert bis zum Aufhören des Oberlausitzer Territorialrechts in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Autor setzte sich darüber hinaus das Ziel, mit einer spezifisch gerichtsverfassungsrechtlichen Betrachtung allgemeine Strukturen und Entwicklungen der vormodernen Oberlausitzer Verfassung aufzudecken. Bis in die Frühe Neuzeit Teil des böhmischen Länderverbandes, ist die Oberlausitz in den Kontext ostmitteleuropäischer Geschichtslandschaften einzuordnen, mit dem für diese charakteristischen Spannungsfeld zwischen landständischer Freiheit und fürstlicher Macht. Gerade wegen des ständigen Wechsels seiner Landesherren, vor allem auch mit Blick auf seinen Übergang an die sächsischen Kurfürsten im 17. Jahrhundert, war dieses Land noch am Vorabend der Moderne weniger »von der Herrschaft her« als vielmehr »von unten«, mithin »dezentral« geprägt, was vor allem in den Gerichtsverfassungsstrukturen zu Tage tritt. Welche Rolle spielten der Adel beziehungsweise die einflussreichen Oberlausitzer Sechsstädte gerade im Konflikt miteinander bei Betrachtung der für sie zuständigen Gerichte? Galt dies auch mit Blick auf die nicht in den Landständen verfassten Gesellschaftsgruppen wie etwa die Bauern, deren Verhältnis zum Adel und zum Landesherrn, beziehungsweise im Spannungsfeld zwischen bürgerlichen Eliten der landesherrlichen Städte und städtischen Unterschichten angesichts der hier jeweils maßgeblichen Gerichte? Dem Autor eröffnet sich bei der Erforschung der sich wandelnden! Strukturen der Gerichtsverfassung in der Oberlausitz auf Grundlage genossenschaftlicher Theorien ein tiefer Einblick in die spannungsgeladene mittelalterliche und frühneuzeitliche Oberlausitzer Alltagswelt. - Inhalt: Gerichtsverfassung zur Zeit der Markenverfassung -- Markgrafengericht - Immunität des Hochstifts Meißen - Krongut - Adel -- Landesherrliche Gerichte -- "Placitum provinciale" / Landding - Burggrafengericht zu Budißin - Vogtdinge / Landgerichte zu Budißin, Görlitz, Lauban, Zittau - Gericht von Land und Städten / Oberamtsregierung - Ämter - Hofgerichte - Landgerichte (1548) - Ritterrecht - Dingstuhl zu Göda - Königlich Sächsisches Gerichtsamt zu Budißin -- Grundherrschaften -- Grundherrliche Gerichte - Dorfgerichte/Gerichte in den grundherrlichen Städten -- Deditz-/Zeidlergerichte -- Landesherrliche Städte -- Erb-/Stadtgerichte in den landesherrlichen Städten - Oberlausitzer Femgericht -- Rechtszug und Appellation. ISBN 9783428137084 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 716.
Gebunden. Condition: New. Sachsen zaehlt zu den dichtesten Adelslandschaften des Alten Reiches. Hat der Adel in Sachsen durch die starke Territorialmacht der Wettiner, durch die Einfluesse der Reformation oder durch guenstige wirtschaftliche Standortfaktoren besondere Praegungen erfahre.
Seller: Antiquariat Michael Eschmann, Groß-Gerau, Germany
Art / Print / Poster
0. Sprache: Deutschu.
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware - Die Arbeit beinhaltet nicht nur eine Darstellung der Zuständigkeit und Organisation sämtlicher Gerichte in der Oberlausitz von markmeißnischen Verfassungsverhältnissen im 10. Jahrhundert bis zum Aufhören des Oberlausitzer Territorialrechts in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Autor setzte sich darüber hinaus das Ziel, mit einer spezifisch gerichtsverfassungsrechtlichen Betrachtung allgemeine Strukturen und Entwicklungen der vormodernen Oberlausitzer Verfassung aufzudecken. Bis in die Frühe Neuzeit Teil des böhmischen Länderverbandes, ist die Oberlausitz in den Kontext ostmitteleuropäischer Geschichtslandschaften einzuordnen, mit dem für diese charakteristischen Spannungsfeld zwischen landständischer Freiheit und fürstlicher Macht. Gerade wegen des ständigen Wechsels seiner Landesherren, vor allem auch mit Blick auf seinen Übergang an die sächsischen Kurfürsten im 17. Jahrhundert, war dieses Land noch am Vorabend der Moderne weniger 'von der Herrschaft her' als vielmehr 'von unten', mithin 'dezentral' geprägt, was vor allem in den Gerichtsverfassungsstrukturen zu Tage tritt. Welche Rolle spielten der Adel beziehungsweise die einflussreichen Oberlausitzer Sechsstädte - gerade im Konflikt miteinander - bei Betrachtung der für sie zuständigen Gerichte Galt dies auch mit Blick auf die nicht in den Landständen verfassten Gesellschaftsgruppen wie etwa die Bauern, deren Verhältnis zum Adel und zum Landesherrn, beziehungsweise im Spannungsfeld zwischen bürgerlichen Eliten der landesherrlichen Städte und städtischen Unterschichten angesichts der hier jeweils maßgeblichen Gerichte Dem Autor eröffnet sich bei der Erforschung der - sich wandelnden! - Strukturen der Gerichtsverfassung in der Oberlausitz auf Grundlage genossenschaftlicher Theorien ein tiefer Einblick in die spannungsgeladene mittelalterliche und frühneuzeitliche Oberlausitzer Alltagswelt.
Taschenbuch. Condition: Neu. Die weltliche Gerichtsverfassung in der Oberlausitz bis 1834 | Hermann Frhr. von Salza und Lichtenau | Taschenbuch | 541 S. | Deutsch | 2013 | Duncker & Humblot | EAN 9783428137084 | Verantwortliche Person für die EU: Duncker & Humblot GmbH, Anne Fiedler, Carl-Heinrich-Becker-Weg 9, 12165 Berlin, info[at]duncker-humblot[dot]de | Anbieter: preigu.
Seller: Antiquariat Martin Barbian & Grund GbR, Saarbruecken, Germany
Art / Print / Poster
Lithographie aus Borussia, um 1840, 18x12 cm (außerhalb der Darstellung teils fleckig) *Hermann von Salza (* um 1162 vermutlich in Langensalza - 20. März 1239 in Salerno) war von 1210 bis 1239 der 4. Hochmeister des Deutschen Ordens. Hermann von Salza spielte eine bedeutende Rolle als Vermittler zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. und dem Papst.