Publication Date: 1936
Seller: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germany
Nachr. Ges. Wiss. Gött. FG II 1936. - Physik, Astronomie, Geophysik, Technik NF, 2/ 5. - Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 1936, 8°, pp.73-75, Abbildung, orig. Broschur. Erstdruck! Hans Joachim von Wartenberg (1880-1960) Chemiker (Anorganische Chemie, Physikalische Chemie); "studierte ab 1899 Naturwissenschaften und besonders Chemie an der Universität Berlin und bei Walter Nernst in Göttingen und Berlin, bei dem er 1902 in Berlin promoviert wurde (Beitrag zur Kenntnis der Quecksilberoxyhalogenide). Nach der Habilitation 1908 wurde er Abteilungsleiter im Institut für Physikalische Chemie der Universität Berlin und 1910 außerordentlicher Professor. 1913 wurde er ordentlicher Professor für Physikalische Chemie an der Technischen Hochschule Danzig und 1916 ordentlicher Professor für Anorganische Chemie. Ab 1932 war er ordentlicher Professor für Anorganische Chemie in Göttingen (als Nachfolger von Richard Zsigmondy und Gustav Tammann), wo er 1936 von den Nationalsozialisten zwangsemeritiert wurde. Er arbeitete danach weiter in Göttingen im Institut des Festkörperphysikers Robert Wichard Pohl. 1945 erhielt er seinen Lehrstuhl zurück und wurde 1949 emeritiert. Er war ein Pionier in der Untersuchung chemischer Gleichgewichte bei hohen Temperaturen. Dazu entwickelte er Mikro-Messverfahren und Methoden kleinste Gasmengen zu messen. Er bestimmte bei vielen Salzen, Metallen und Elementen Dampfdrücke und Siedepunkte, lieferte zuverlässige thermodynamische Daten zur Chlordissoziation und die Sauerstoff-Dissoziation und das Sauerstoff-Ozongleichgewicht bei hohen Temperaturen. Technische Anwendungen hatte auch seine Untersuchung von Gleichgewichten in der Acetylen-Chemie. Anfang der 1950er Jahre war er an für die Festkörperphysik wichtigen Untersuchungen beteiligt, Silizium rein darzustellen." wiki.
Publication Date: 1936
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Nachr. Ges. Wiss. Gött. FG II 1936. - Physik, Astronomie, Geophysik, Technik NF, 2/ 4. - Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 1936, 8°, pp.67-71, 3 Abbildungen, orig. Broschur; unaufgeschnittenes Expl. Erstdruck! Hans Joachim von Wartenberg (1880-1960) Chemiker (Anorganische Chemie, Physikalische Chemie); "studierte ab 1899 Naturwissenschaften und besonders Chemie an der Universität Berlin und bei Walter Nernst in Göttingen und Berlin, bei dem er 1902 in Berlin promoviert wurde (Beitrag zur Kenntnis der Quecksilberoxyhalogenide). Nach der Habilitation 1908 wurde er Abteilungsleiter im Institut für Physikalische Chemie der Universität Berlin und 1910 außerordentlicher Professor. 1913 wurde er ordentlicher Professor für Physikalische Chemie an der Technischen Hochschule Danzig und 1916 ordentlicher Professor für Anorganische Chemie. Ab 1932 war er ordentlicher Professor für Anorganische Chemie in Göttingen (als Nachfolger von Richard Zsigmondy und Gustav Tammann), wo er 1936 von den Nationalsozialisten zwangsemeritiert wurde. Er arbeitete danach weiter in Göttingen im Institut des Festkörperphysikers Robert Wichard Pohl. 1945 erhielt er seinen Lehrstuhl zurück und wurde 1949 emeritiert. Er war ein Pionier in der Untersuchung chemischer Gleichgewichte bei hohen Temperaturen. Dazu entwickelte er Mikro-Messverfahren und Methoden kleinste Gasmengen zu messen. Er bestimmte bei vielen Salzen, Metallen und Elementen Dampfdrücke und Siedepunkte, lieferte zuverlässige thermodynamische Daten zur Chlordissoziation und die Sauerstoff-Dissoziation und das Sauerstoff-Ozongleichgewicht bei hohen Temperaturen. Technische Anwendungen hatte auch seine Untersuchung von Gleichgewichten in der Acetylen-Chemie. Anfang der 1950er Jahre war er an für die Festkörperphysik wichtigen Untersuchungen beteiligt, Silizium rein darzustellen." wiki.