Language: German
Published by Galerie Musikschule Zehlendorf; Berlin, 1986
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
Condition: Gut. 16 S.; Illustr. (vorw. farbig); 21 cm; geheftet. Sehr gutes Ex. - Vorwort von Lothar Fischer. - Beate Schroedl-Baurmeister (* 1953) ist eine deutsche Bildhauerin. . 2003 wurde ihr der Lorenzo il Magnifico-Preis auf der 4. Biennale für zeitgenössische Kunst in Florenz verliehen. Sie hat die Skulptur Schwung geschaffen, die seit 2003 jährlich den Preisträgern des Wuppertaler Wirtschaftspreises als Auszeichnung überreicht wird. . Kennzeichnend für Beate Schroedl-Baurmeister ist, dass sie in Werkgruppen arbeitet. Dabei widmet sie sich zwei übergreifenden Themen: dem Menschen und der Natur. Bekannt ist sie für ihre abstrakten, teils sechs Meter hohen Edelstahl-Skulpturen. Als Material entdeckte sie schon früh den Stahl für sich. Mit Baustahl entwickelte sie Vorarbeiten für die späteren Plastiken, bis sie im Edelstahl ihr eigentliches Gestaltungsmittel fand. . (wiki) // Beate Schroedls Ideal ist es, in ihren Skulpturen Grundstellungen des menschlichen Körpers gültig auszudrücken bei möglichst weitgehender Reduzierung der bildnerischen Mittel. SITZEN - HOCKEN - STEHEN - SICH LAGERN -LIEGEN. Das Gerüst eines Stuhles - der Körper der darauf sitzenden Figur. Korrespondenzen. Wechselspiel. "Ich binde mich an die Sprache des Materials." Einbeziehen und Handhaben des leeren Raumes als plastisches Element, Linien, Flächen oder nur Linien? Die einzusetzenden Gestaltungsmittel werden einer ständigen Überprüfung und Neuorientierung unterworfen. . (L.F.) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Language: German
Published by Essen: Galerie im Schloß Borbeck, 2010
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
Condition: Gut. 10 Blatt. Einband leicht berieben. Beilage: Einladung zur Ausstellungseröffnung und Brief der Künstlerin an Lothar Fischer. - Mit einer Einführung von Hans-Peter Jakobssohn. "Nach umfangreicher konzeptioneller Vorarbeit wählte die Künstlerin aus ihrem Oeuvre weibliche Portraitköpfe aus, die während oder nach ihrem Studium entstanden waren und für sie noch heute gestalterische Gültigkeit sowie Aussagekraft besitzen. Dabei handelt es sich ausnahmslos um Frauen, mit denen Beate Schroedl eine persönliche Beziehung verband oder noch verbindet. Jene realistischen Skulpturen aus Gips wurden für das neue Thema unterschiedlich intensiv bearbeitet. Die Veränderungen reichen von einer Glättung der Gesichtszüge sowie sparsamen Übermalungen mit Motiven des Memento mori etwa Sand- oder Sonnenuhr, Licht und Schatten, bis zur völligen Unkenntlichkeit." Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Mit zahlr. farb. Abb. Geheftet.
Language: German
Published by Berlin, 1986
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
Signed
Condition: Gut. 16 S.; Illustr.; 21 cm; geheftet. Gutes Ex. - Mit kl. Widmung und SIGNIERT von Beate Schroedl. - Beate Schroedl-Baurmeister (* 1953) ist eine deutsche Bildhauerin. . Von 1972 bis 1978 studierte sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, ab 1974 in der Fachklasse Bildhauerei bei Rudolf Hoflehner. Parallel dazu nahm sie ein Studium der Kunstgeschichte an der Universität Stuttgart auf. Beides schloss sie 1978 mit dem ersten Staatsexamen ab. Anschließend studierte sie Freie Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin und wurde 1983 Meisterschülerin bei Joachim Schmettau. Ihr Referendariat beendete sie 1985 mit dem zweiten Staatsexamen. Danach arbeitete sie drei Jahre als Stipendiatin in den Senatsateliers Am Käuzchensteig in Berlin-Dahlem. Seit 1988 lebt sie in Wuppertal. Dort unterhält sie ihre Werkstatt und ihr Atelier. . Kennzeichnend für Beate Schroedl-Baurmeister ist, dass sie in Werkgruppen arbeitet. Dabei widmet sie sich zwei übergreifenden Themen: dem Menschen und der Natur. Bekannt ist sie für ihre abstrakten, teils sechs Meter hohen Edelstahl-Skulpturen. Als Material entdeckte sie schon früh den Stahl für sich. Mit Baustahl entwickelte sie Vorarbeiten für die späteren Plastiken, bis sie im Edelstahl ihr eigentliches Gestaltungsmittel fand. Zu Beginn ihrer künstlerischen Arbeit standen Figuren und Köpfe im Mittelpunkt, wobei sie überwiegend in Gips und Keramik gearbeitet hat. Ihre Formensprache wurde zunehmend abstrakter und reduzierter. Sie interpretiert den menschlichen Körper durch Linien und Bögen und konzentriert sich auf Aspekte der Bewegung. Seit 1999 entwickelt sie Werkreihen und Installationen zu Motiven aus der Natur. Sie reduziert Gräser auf ihre formalen Grundstrukturen und überträgt die so gewonnene plastische Idee in die Materialität ihres Werkstoffes Edelstahl. Dabei dienen die Gräser und Halme, die sich scheinbar im Wind biegen, als Metapher der Gesellschaft, die auf neue Herausforderungen reagiert, ohne zu zerbrechen. Ihre Skulpturen stehen stets in Bezug zum Außenraum und in Resonanz mit der Landschaft, so wie die Gräser in Schloss Dyck bei Jüchen. Seit 2007 konzentriert sie sich auch auf den urbanen Raum, wobei sie Motive aus der Natur in ein städtisches Umfeld einbindet. Der Rhythmus, die Räume und ihre Beziehungen zueinander sowie die Spannung zwischen dem Material und dem realen Raum sind die Fragen, die sie in ihren Skulpturen aufgreift. Dynamik, Schwung und Lebenskraft sind der Impuls. (wiki) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.